Kürzlich fuhr ich in aller Frühe jemanden zu einem Fernbahnhof - und sah erstmals auf meinem oft gefahrenen Weg dorthin eine Art Windrad auf einem Hochhausdach - es drehte sich lustig. Dachte kurz nach - und fragte den Fahrgast nach angenehm schweigsamer Fahrt bei erlesener Musik, ob ihm dies schon mal aufgefallen wäre? Nein - er sähe dies gerade auch zum ersten Mal. Aha!
Wir wußten beide nicht, welcherart dieses auf dem Dach befindliche "Schaufelrad" angetrieben wurde - doch es erschloß sich mir in Windeseile - daß es eine durchaus praktikable Lösung sein müsse für die raumnahe Nutzung von Windkraft.
Und ich bin weit davon entfernt, mich etwa für Physik zu begeistern. Doch - so einfach es aussah - so einfach kann es gehen. Es würde jeglichen Unsinn von Verschandelung der letzten freien Landschaften ad absurdum führen. So eine Schaufelrad-Konstruktion auf den Dächern in den Städten - mit gleichzeitiger umgebungsnaher Einspeisung der frisch erzeugten = von den Elementen geschenkten Energie - ja, hallo!!!
Entschuldigen Sie bitte - daß ich nicht Physik studiert habe - aber das erschließt sich doch mühelos jeder halbwegs normalen Ratio!
Anders gesagt - es ist an der Zeit, daß wir uns nicht mehr verarschen lassen, was die "Erzeugung" von Energie - aus in der Natur ohnehin vorhandener Energie - betrifft. Oder so: Energie benötigt keiner Erzeugung durch Menschenhand - sondern lediglich einer intelligenten Nutzung ihres naturgegebenen Vorhandenseins. Ob Solarzellen in Dachziegeln oder solche Schaufelräder auf den Koloniedächern - es gibt keinerlei triftigen Grund mehr für irgendwelche langläufigen Energie-Transportwege. Das, was uns jederzeit und überall umgibt - ist die Energie der Elemente selbst, aus denen sich Welt überhaupt gestaltet.
Diese "langen und vermeintlich komplizierten Wege" dienen lediglich den Konzernen, die daraus eine Menge Profit ziehen wollen. Und - wäre ich bösartig - auch solchen kontrollbesessenen Kretins, die uns den letzen Bezug zur Natur rauben wollen.
Es kann nur gelten: Energie vor Ort direkt nutzen. Umwandeln. Schlicht und einfach - weil sie da ist. Und übrigens: Sie ist geschenkt. Sie verschenkt sich. Nichts ist in größerem Maße auf diesem Planeten vorhanden - als Energie.
Wie geschruben - ich habe das nicht studiert - und begreife nicht mal dieses schwerwiegende Geschwurbel, welches uns da als "Wissenschaft" verkauft werden soll. Aber ich habe - immer noch - meine Sinne bei mir - die mir etwas ganz Anderes zeigen. Es bräuchte also lediglich eine kleine feine Zusammenarbeit - zwischen meinen Sinnen und jemandem, der etwas von Technik versteht - um jegliche Mär von "Energiemangel" ad absurdum zu führen. Nochmal anders - aber das ist scheinbar weit "abgehoben" in diesen Zeiten - bedürfte es nur einem Verständnis der eigenen Natur. Die sich aus nichts Anderem als der sie umgebenden Energie speist, nur aus solcher speisen kann.
Es gibt keinen Energiemangel.
Aber es gibt Gier, Mißgunst, Mangeldenken, Neid, Geisteskrankheit, zunehmenden Irrsinn ...
Und jetzt - bin ich wieder beim "Verteilungsproblem".
Es ist mehr als genug - vom Universum gegeben. Es ist eine Frage der intelligenten Nutzung.
An dieser ist aber scheinbar niemand aufrichtig interessiert - denn nach wie vor geht es um Pfründesicherung.
Mehr als zuvor. Ich könnte auch sagen: Sowohl den Reichen wie den Armen - geht jeweils der Arsch auf Grundeis. Grundlos.
3 Kommentare:
Ganz so einfach dürfte es nicht sein. Nämlich die "Energie - Produktion" per tausenden von "Dach - Schaufelrädern" oder "Solarzellen - Dächern" zu vereinfachen....
Bin zwar auch kein Physiker. Aber bei Starkwinden würden uns wohl in den Städten irgendwann die Schaufelräder um die Ohren fliegen. Und es gibt bei Windrädern jeglicher Art auch das Problem der "Einspeisungsschwankungen". Einmal zuviel - und einmal zu wenig. Vom berühmten "Schmetterlingseffekt" ganz zu schweigen.....
Bei Solarzellen/ Photovoltaik wiederum - völlig unabhängig von in nördlichen Breiten relativ geringer Sonneneinstrahlung - gibt es - neben den hohen Anschaffungskosten - auch den "Verschmutzungs & Eintrübungsseffekt". Staub jeglicher Art, auch am "Land"...
Sodass nach relativ kurzer Zeit nur noch ca. 20 - 40 % der Solarenergie zur Verfügung steht. Ganz zu schweigen von anderen Unannehmlichkeiten.
Mir haben Feuerwehrleute erzählt, dass sie Einfamilienhäuser bei mit Solaranlagen im Brandfall "kontrolliert" niederbrennen lassen. Wegen irgendeiner (hab's mir nicht genau gemerkt) "Stromschlagsgefahr" beim Löschen der Dächer mit Wasser....
Einen besinnlich angenehmen "Allerheiligentag" wünscht
Astrophil
Als Ergänzung zu obigem Beitrag:
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Der Ingenieur Ferruccio Ferroni hat mit schweizerischer Gründlichkeit die Energiebilanz der in Deutschland verbauten Photovoltaikanlagen untersucht.
Sein Ergebnis ist ernüchternd: Einem Ertrag über (nur rechnerisch erreichbare) 25 Jahre von 1.522 kWh/m2 stehen Aufwendungen von 2.463 kWh/m2 gegenüber.
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Sein Fazit: Zwar ist es möglich, mit der Photovoltaik elektrischen Strom zu erzeugen, aber man muss dafür wesentlich mehr Primärenergie einsetzen als an elektrischer Energie dank Nutzung der Sonneneinstrahlung in Deutschland herauszuholen ist. Dabei werden keine Kilowattstunden netto erzeugt, sondern es wird Primärenergie unnütz verschwendet.
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LG
Astrophil
Lieber Wiener - ich denke mir da einiges anders, als es uns erzählt wird. Und das bei rechter Unwisenheit über viele naturwissenschaftliche Zusammenhänge. Ich vermag nur zu beobachten - wie die technische Entwicklung im Kommunikationsbereich verlief in den vergangenen Jahrzehnten - nämlich rasant und höchst erstaunlich. Was hier alles machbar ist - warum sollte da also in anderen Bereichen wie Mobilität und Energieversorgung der Mensch auf dem Stand der Dinosaurier geblieben sein. Ich - vermag das nicht zu "kaufen".
Lauschte also gestern nochmal einem Vortrag über andere Energieformen - und wie immer fielen die Namen der Herren Tesla, Reich und Schauberger.
Alle drei waren einst in die USA einegeladen - man leibte sich ihr Wissen ein - und brachte es nie in den Alltag ein.
Was die Wissenschaften uns als alleinseligmachende Wahrheiten verkaufen möchte - scheint mir äußerst suspekt bzw. von betsimmten Interessengruppen besetzt, die mittels dieser "Verkündungen" viel Geld verdienen.
Nachdem neulich die geschönten Zahlen der Autoindustrie ans Licht kamen - rapider Absatzrückgang - fielen sogar die Spritpreise wieder. Nur so ein Beispiel für Preissteuerung.
Hier gibt es einen riesigen Fundus zu Energiethemen - ich gab den Link mal an einen jungen Mann weiter, der gerade auf einer TH irgendeinen Ingenieur machte in Sachen "Energie" - der staunte, was ihm alles nicht vermittelt wird auf der Hochschule.
Buch der Synergie heißt die Sammlung von Achmed Khammas, hier die Adresse:
http://www.buch-der-synergie.de/
Da kann man wohl ein paar Jahre drin studieren ...
Anders: Obwohl ich keine Ahnung von Technik, Physik u.v.m. habe - bin ich doch selbst ein energetisches Wesen, welches aus unbekannter Quelle gespeist wird. Wie alles, was erscheint. Daher die Verkürzung: Es gibt Energie in Hülle in Fülle. Eine Verknappungsthese - kann nur gewollt sein.
Mag gut sein - daß Schaufelräder auf Häuserdächern nicht die beste Idee sind - aber findige Geister haben bereits ganz andere Lösungen gefunden. Dessen bin ich mir irgendwie und zutiefst sicher.
Und weil das so ist - interessiert mich auch nicht mehr das, was angeblich alles nicht funktioniert.
Ich frage mich vielmehr - warum wir allzu gern bereit sind, an die beschränkten Energie- (u.v.a) modelle zu glauben.
Wer Zeit und Lust dazu hat und ein nötiges Verständnis für Technik - findet ja sogar viele andere Modelle im Netz.
Auch Dir einen besinnlichen Samhain-Tag, liebe Grüße, Sati
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