Sonntag, 31. August 2008

Ich hab´s getan ...

Ich hab´s getan - ich war heute zum ersten Mal als "Nordic-Walkerin" unterwegs ... nicht nur, daß es mir überhaupt nicht peinlich war - was ich fälschlicherweise vermutet hatte nach meiner Aversion der vergangenen Jahre - es hat mir sogar richtig viel Spaß gemacht.
Tolle Sache!
Das bestätigt wieder mal die alte Weisheit, daß dort, wo die meisten Widerstände sind, oft die schönsten (die wichtigsten ...) Erfahrungen warten.

Heute war´s natürlich auch einfach superschön draußen, strahlendes Sommerwetter ... und ich war früh genug unterwegs, um nicht allzu vielen Sonntagsmenschen zu begegnen. Jetzt tut mir der Hintern mal nicht vom zuviel Sitzen weh, sondern von zwei Stunden walken am Stück und am Stock.
Hinterher habe ich mir im Netz noch ein paar Feinheiten zur Technik erarbeitet, das macht alles Sinn, was die Menschen dort freundlicherweise erklären. 90 % aller Muskeln sollen via Nordic-Walking aktiviert und erreicht werden, das ist doch was!
Eingefleischte Jogger und Mountainbiker lästern natürlich über die Gehenden, das wäre wohl nicht dazu geeignet, so schön schlank zu werden und zu bleiben wie sie selbst - aber was soll´s, schließlich muß Mensch erst mal dort beginnen, wo es gerade ist. Hier und da habe ich die Stöcke mal anders gefaßt und bin ein paar Meter gejoggt, aber für lange Strecken oder dauerhaftes Laufen reicht die Kondition halt gerade nicht. Kann ja wieder kommen - muß aber nicht. Für heute war ich erst einmal angenehm überrascht, wie fit dieser Körper im Grunde ist, obwohl er oft und lange so vernachlässigt wurde. Wirklich ein treuer, kraftvoller Körper!
Für die Gelenke ist das Walken goldrichtig und ich habe mich gefreut, wie easy das oft lief, es hatte streckenweise sogar was höchst Meditatives und lief von ganz alleine und gedankenlos. Außerdem hat man mehr Raum für sich, es latscht einem keiner in die Aura rein wie sonst so oft, weil die Leute automatisch den Stöcken ausweichen ... den Lungen hat´s auch gutgetan. Gesunde Bewegung ohne Kampf, Krampf und Stress, sanftes Vorgehen, im Freien und ohne Extra-Kosten, das ist genau, wonach mir der Sinn steht. Dem Unterschied zum normalen Gehen durfte ich auch nachspüren bei meinem Erstversuch.

Also als erstes Fazit nach dem Praxistest heute: Ein klares Ja !!!
Morgen fahre ich in die Stadt und besorge mir den Jaguar unter den Stöcken .....

Das Wichtigste habe ich doch glatt vergessen zu erwähnen: Ich kann während des rhythmischen Gleichklangs der Stöcke auf dem Boden intern viele Rhythmen für mich kontemplieren ... Musik machen also ... Rhythmus sein.

Samstag, 30. August 2008

Es weihnachtet im Supermarkt - Rekordtermin

Heute im Supermarkt bog ich um eine Ecke und ... stutzte einen gedehnten Moment lang vor dem Regal, in dem immer wechselnde Artikel verkauft werden ... ähm ... hier stimmt was nicht, aber was ??? ... wo bin ich, welcher Planet, welcher Ort, welche Jahreszeit, Monat ??? ... die komplette Weihnachtsbäckerei vor mir im Regal - und draußen vor der Türe war es gerade an diesem Tag zum ersten Mal wieder sommerlich warm mit Temperaturen um die 30 Grad. Als könnte ich es immer noch nicht glauben - habe ich nochmal die Mitarbeitern gefragt, die neben mir die Regale sortierte: "Ist das hier schon für Weihnachten?" ... - bevor ich laut lachen mußte.
Zwar fühle ich längst den Herbst herannahen mit seinen eigenen Düften - das Grün des Waldes verblasst langsam und die Pflanzen bereiten sich auf ihren Rückzug in die feuchte Erde vor, vereinzelt fallen schon Blätter, die Käfer sterben in Scharen, die Schwalben sind schon seit Wochen weitergezogen ... aber so schnell bin ich nun auch wieder nicht.

Aus uns selbst heraus?

Seit vielen Monden wundere ich mich über diese menschliche Angewohnheit des Menschen, ernsthaft diverse Wertungen und besonders Abwertungen zu treffen über die verschiedenen
Arten, das Leben zu leben und etwas über das Leben zu lernen
und über das, was wir sind. Der Schlüssel ist hier "ernsthaft".

Ein dauerndes Jonglieren mit unzähligen und meist unsinnigen Glaubenssätzen, die halt die zeitweise Gestaltung der Welt bewirken -
bis wieder etwas Neues auftaucht und die Geschichte sich wandelt.


Menschen beispielsweise, die zu-fällig auf dem Lande geboren wurden und dort aufwuchsen und bei denen sich daher quasi zwangsläufig ein entsprechendes und einfach naheliegendes Erfahrungswissen über ihre unmittelbare Umgebung angesammelt hat, glauben, sie hätten die echte Weisheit und das echte Erleben für sich gepachtet - und überkandidelte degeniererte Städter hätten grundsätzlich keine Ahnung, weil nur Bücherwissen aus zweiter Hand etc. pp.
Was die Großstädter, die tagein tagaus unerschrocken inmitten von ungezählten anderen hektischen und unter Strom stehenden Artgenossen auf engstem Raum und hartem Asphalt unterwegs sind, über die Landpflanzen denken, ist oft auch nichts Gutes. "Wer weiß, ob die überhaupt lesen und schreiben können ..."

Das beide einfach nur an ihre jeweiligen Lebensumstände und an ihre Außenwelten angepaßt sind um der Überlebensfähigkeit willen, ist den wenigsten für sich selbst und das eigene Leben klar. Am schnellsten wird es vielleicht denen klar, die in verschiedenen Welten schon gelebt und gelernt haben, Anpassung an die Notwendigkeiten vollzieht sich entsprechend.

Niemand von beiden im oben gewählten Beispiel und auch sonst niemand ist in irgendeiner Form "authentisch". Sowas gibt es nämlich gar nicht. Ja, wirklich: Kein Mensch ist authentisch.

Umso lustiger klingt mir deshalb in den Ohren oder erscheint es dem Anblick meiner Augen, wenn ich höre oder lese, daß Menschen über andere Menschen sagen, die hätten sich nichts wirklich selbst beigebracht, sie hätten ja ihr Wissen oder gar ihre Weisheit nur aus Büchern übernommen und/oder von Anderen (Menschen), würden eh nur konsumieren, möglicherweise sogar einem Meister folgen. Das ist nämlich, was wir ausnahmslos alle tun, nur daß die, die ebendies verurteilen, es für sich selbst noch nicht sehen können und es vor allem aus einem mir nicht begreifbaren Grund verurteilen.

Ich kann nichts Verkehrtes daran sehen: Jede Spezies lernt von ihren Vorgängern und Ahnen, der Mensch hat einfach noch ein paar zusätzliche technische Möglichkeiten zu diesem Zweck erfunden, wie z.B. Buchdruck und Computer.

Was also die Ebene der (menschlichen) Existenz betrifft, ist es für mich ist sonnenklar:
Niemand von uns hat je wirklich und "pur" irgendetwas über dieses Leben aus sich selbst heraus gelernt, sondern wir sind alle Konglomerate von dem, was uns während unseres Lebens im Rahmen des großen göttlichen Spiels begegnet - sowohl Menschen als auch Umgebung, Dinge etc. - und darüberhinaus von dem, was uns von unseren Vorfahren als Instinkt mitgegeben wurde. Und das ist sicher weit mehr, als die meisten heutzutage bei sich selbst vorfinden möchten.

Was wir tun können, ist, unsere Aufmerksamkeit lenken und ggf. filtern. Wir müssen weder alles glauben noch alles ablehnen, was uns begegnet. Jeder kann sich also seine eigene Welt zurechtlegen, was wir ja auch alle (und die meisten unbewußt) tun. Es gibt also soviele Welten, wie es Menschen gibt. Und darüberhinaus noch viele viele mehr, denn der Mensch ist ja nicht alleine auf der Welt und im Universum.

In der unaussprechlichen Dimension, in der wir wirklich etwas "aus uns selbst heraus" erfahren könnten, gibt es niemanden mehr, der etwas erfährt.

Donnerstag, 28. August 2008

Hirnwäsche und Laufgitterchen

Ich wundere mich manchmal, welche panische Angst manche Menschen vor anderen Menschen haben, von denen sie befürchten, die würden ihren Mitmenschen eine Gehirnwäsche verpassen. Am meisten wundert mich, wie vehement viele Leute an dem gelernten Schrott in ihren Speicherorganen festhalten.
Früher bezog sich diese Angst vor Gehirnwäsche vor allem auf solche Menschen, die mit ihren revolutionären Ideen und oft mit viel Charisma andere Menschen mobilisieren und in eine Art Bann ziehen konnten, zum Beispiel Jesus oder Osho oder andere als Sektenführer verteufelte Kollegen und Kolleginnen. Vielleicht noch tragischer als die ewig gleiche, langweilige Verteufelung: Pythagoras und seine umfangreiche Mysterienschule werden auf eine langweilige mathematische Schulformel ver-simpel-fiziert ...
Heute wird dieses Phänomen des in-den-Bann-ziehens, welches bei o.g. Beispielen sicher auf die gehörte Wahheit zurückzuführen war, gerne künstlich via Massenmedien herbeigeführt, deswegen mangelt es auch oft am echten Charisma und bei den Betreffenden handelt es sich meist um von höherer Stelle erwählte Statisten, die seitens eines eigenen Stabes zum Rattenfänger aufgebaut werden.
So wie diese bekannte Schauspielerin hier während ihres gestrigen Auftrittes.

Übrigens pure Magie: Sie und ihre Freunde (in allen Parteien, die benutzen nämlich durchweg dasselbe Waschmittel) werden gar nicht als Angestellte einer der größten Filialen der im verborgenen operierenden Gehirnwäscherei-Geschäftsleitung wahrgenommen. Das beste Zeichen dafür, daß die Gehirnwäsche gut funktioniert.
Auch pure Magie: Der Powerspell "No way - No how - No McCain" ... ich übersetze mal in "Universumssprache": "Way - How - McCain"
Es hat doch niemand wirklich geglaubt, daß die wahren Drahtzieher Barack Obama als ihren Mann an der Scheinspitze haben wollen? Nicht, daß der "besser" im Sinne von ehrlicher wäre ... aber vermutlich ist er noch nicht ganz so abgeklärt und lobbiiert wie die Kollegen. Auch sieht er viel zu sehr aus wie ein zu schnell gewachsener, großer Junge .. ich weiß, das ist ebenso unsachlich, wie seinerzeit das Geläster über die Nichtweiblichkeit von Angie M. in D., aber meist tragen eben exakt diese
nicht-sachdienlichen Aspekte den größten Teil zur Entscheidung bei uns Wilden bei.
Und Rassismus spielt in einem der modernsten Länder der Welt auch noch eine sehr entscheidende Rolle. Immerhin beruhigt so eine Barack-Obama-Show vor der echten Inkraftsetzung der nächsten Präsidenten-Marionette einige lästig-nörgelnden Gemüter und suggeriert eine Art Gleichheit für die vielen Multinationalitäten im Kontinent.

Schöne Familieninszenierung der Clintons, by the way. Und Hillary am Anfang breit grinsend auf dem Laufsteg tippelnd, it´s really Showtime ...
Irgendwo las ich neulich, daß Amerika und die Mentalität dort dem Sternzeichen Krebs und den entsprechenden Gefühlswallungen desselbigen zugeordnet wird ... das erklärte mir diese alldurchdringende Dramatik, Romantik-Schnulzerei und das zähnezeigende Krampf-Dauerlächeln, aber das nur am Rande ... was ist dann wohl Deutschland mit unserer vom Hof-Stylisten ins immer gleiche Kostüm geschweißten Angela?

Die gute Nachricht: Habe das gestern nur via Zu-Fall aufgeschnappt ... die "offizielle Version der Welt" berührt mich nicht mehr sonderlich und ich habe gelernt, dem ewigen Affentanz keine unnötige Aufmerksamkeit mehr zu schenken. Es ist wie mit einem Laufgitterchen - irgendwann wächst du, steigst einfach drüber und gehst weiter ....

"Beschwörungen und magische Rituale ...

... helfen nur, die Kraft zu erwecken,
die der Mensch ohnehin bereits hat,
aber nicht zu nutzen weiß."

(aus Vadim Zeland´s "Transsurfing 2")
Stimmt.
Eine Erinnerung nochmal an dieser Stelle, für mich selbst.
Und ergänzend dies: Manchmal machen Rituale einfach Spaß,
zum Beispiel das morgendliche Begrüßen der Orishas und meine
tägliche Beschäftigung als Hüterin des Feuers ...
in meiner Basisstation hat es immer viel Kerzenlicht.

Dienstag, 26. August 2008

Monogamie ....




... ist
großartig,

solange
sie

spontan
ist.

Ein Satz, der leider nicht von mir stammt, sich aber direkt in sämtlichen Zellen ausgebreitet hat und mir viel Freude bereitet ob seiner Kürze -
ein Satz mit 7 schlichten Worten, die alles sagen, was es zu einem vieldiskutierten und oft sehr verkompliziertem menschlichen Erfahrungsgebiet zu sagen gibt.

Montag, 25. August 2008

Nachtrag in Sachen Liebe ...













Entspannte Wachheit
Katzen haben sieben Leben. Wo sie jetzt wohl am liebsten entspannt ...

Sonntag, 24. August 2008

Liebeserklärung an die Trickster im Universum

Er bleibt einer meiner klaren Favoriten aus dem Reich der sogenannten Tiere - wenn ich ihn auch manchmal auf Reisen mit einem Adler verwechsle. Sicher liegt es daran, daß er schließlich der Trickster und Magier ist, und für den ist so eine kleine Verwandlung auf den ständigen Reisen durch die ungezählten Dimensionen ja ein Kinderspiel.















Magisch ziehen mich seine Schönheit und die Paradoxie einer Art "ungelenken Anmut" in den Bann - und gleichzeitig sein Sinn für Humor und den kosmischen Witz, neben Klugheit und Unerschrockenheit. Wohin er gerade geht, weiß ich nicht .... da ist er wie die Katz´ und macht einfach, was er will. Nicht nur deswegen schätze ich beide sehr.










(Fotos von jemand, der mehr an der Eisenbahn interessiert scheint)

Sonntag, 10. August 2008

Picasso und die Anteile von Talent und Übung


Picasso soll gesagt haben: "10 % Talent und 90 % Schweiß."


Demnach ergibt sich, daß jeder im Grunde alles tun kann, sofern wir uns einfach total auf die 90 % einlassen. Und wenn ich dann den zweiten Teil noch leicht modifiziere und statt "Schweiss" = "Übung" einsetze, ist das Leben richtig schön, denn: "Üben macht Spaß und viel Üben macht viel Spaß."

Als modifizierte Ergebnis habe ich also: 10 % Talent und 90 % Spaß. Perfekt!

Kürzlich sagte mir ein Mensch, der mir seine Glaubenssätze bezüglich "Realität, Weltsicht und Vernunft" als die richtigen aufdrücken wollte, was ich sage, wäre "naiv und blauäugig". Sowas geschieht mir meistens in meinen leichten Lebensphasen, wenn andere es nicht in Ordnung finden, daß ich einfach mein Leben im Moment lebe und mir keine Sorgen über eine potentielle Zukunft (die ohnehin völlig anders eintritt, als der enge, begrenzte Verstand sich jemals vorzustellen vermag) und den Zustand der Welt mache.
Heute läutete dann im Nachgang nochmal die Glocke der Erkenntnis und verkündete mir, daß es weit mehr Spaß macht, weiterhin in den Augen anderer "naiv und blauäugig" zu leben, als es den "Vernünftigen und Realitätsgläubigen" nachzutun.
Thank God, really, danke.

Samstag, 2. August 2008

David Icke on "Global Warming"

Hier gibt es David Icke´s 7-minütige, teils lustige Ausführung zur Mär vom "Global Warming".
Interessant auch im kompletten Vortrag seine Sicht der vemeintlichen Lebensmittelkrise, die wie alle anderen großangelegten (via Medien und Börse gesteuerten) Fakes nach der Methode "Problem - Reaction - Solution" gestrickt ist und gleich viele Fliegen mit einer Klappe schlägt: Vermeintliche Verknappung von Lebensmitteln sorgt für beste Geschäfte an den Warenbörsen und bahnt vor allem den Weg für weltweite Genfood-Akzeptanz und -abhängigkeit.

"Hinter magischen Praktiken steht Angst", las ich heute ... ja, so sehe und empfinde ich es auch inzwischen. Wer auf das Göttliche vertraut, braucht keine solche Praktiken. Und noch ein schöner Spruch, auf den ich in der Schweiz traf:

"Gott gebe allen, die mich kennen -
das, was sie mir am meisten gönnen."
Das ist auch Magie - ohne Praktik und so einfach wie wirksam.