Montag, 24. November 2008

Freude über etwas, daß ich nicht habe

Heute freue ich mich sehr, daß ich keinen Hund habe, der raus möchte und muß. Ich möchte auch nur dann einen Hund, wenn ich so lebe, daß ich die Tür aufmachen kann und das Tier kann laufen. So hat mein Vater es mir erzählt, als ich Kind war und mir so sehr einen Hund wünschte. Er sagte, "einen Hund kann man nur halten, wenn man die Tür aufmachen kann und das Tier kann laufen. In einer Stadtwohnung leidet so ein Tier." Oder aber der Mensch, wenn er da raus soll! Und dabei schneit es in der Kolonie der Aggrippina nicht einmal wirklich .... Damals dachte ich, der will mich nur vertrösten, heute verstehe ich, was er meinte. Da ist doch so ein Rabe echt pflegeleicht! Warme Grüße von uns.

Samstag, 22. November 2008

Planetenfreundliche Fortbewegungsmittel

Im Wochenrückblick heute lauschte ich einem Beitrag zur sogenannten "Automobilkrise" und siehe da: Es ist gar keine. Zwar ist der Absatz der großen Automobilhersteller betreffend der fetten Kisten im vergangenen Jahr um ca. 10 % zurückgegangen, doch die Verkaufszahlen von Mobilen mit sparsamem Spritverbrauch, also der umweltbewußteren Kleinwagen, stiegen dafür um 15 % an!
Die Entwicklung geht damit genau in die richtige Richtung und es ist ein schönes Beispiel dafür, wie wir als Konsumenten die Märkte lenken (können). Die Menschen selbst sind also schon wesentlich weiter und klüger als die Profilneurotiker in politischen Ämtern oder gar die profitgeilen Entscheidungsträger in Industrie und Hochfinanz.

Anders verhält es sich mit der Einsicht bei den (noch im Amt befindlichen) Bossen von GM, Chrylser und Ford: Die sind am Mittwoch allesamt mit ihren persönlichen Privatjets zum Bittstellen im amerikanischen Kongress angereist. Auf die Frage eines Kongressmannes, wer von ihnen bereit wäre, zur finanziellen Unterstützung seines angeschlagenen Unternehmens seinen Jet sofort zu verkaufen und mit einem normalen Linienflug der Business-Class nach Hause zu fliegen, schwiegen alle drei laut. Einer der Herren murmelte noch sowas wie daß er die -zig Millionen Jahresgehalt, die er bekommt, für angemessen hält.
Der Kongressmann - erstaunlich offen und unverblümt! - meinte "Wieso sollten wir ihnen also helfen?" Eine seltene und äußerst bemerkenswerte Szene.

Ein gezeigter Vergleich von Spritwerten beim Toyota Prius (Hybrid-Technik, auch Elektrobetrieb) und einem vergleichbaren BMW-Modell: Prius unter 6 Liter, BMW über 17 Liter auf 100 km. Ich bin schon lange gegen die Weiterverbeitung von Dreckschleuder-Technik und wundere mich, wo die Hybriden und die Drei-Liter-Autos bleiben. Keinen Cent mehr in die entgegenlaufende Technik, ist deshalb mein Standpunkt!

Diese dünnwandige Lügerei, es ginge um die Erhaltung von Arbeitsplätze, ist eine Beleidung für jeden durchschnittlich funktionierenden Menschenverstand. Würde es wirklich darum gehen, hätte man schon längst moderne, zeitgemäße umweltfreundliche Autos mit Zukunftsperspektive bauen müssen, seit vielen Jahren. Außerdem wird auch in der Automobilbranche nicht mehr auf Menschen, sondern auf maschinelle Fertigung gesetzt, wo es eben geht.

Freitag, 21. November 2008

Hommage an den alten Gärtner

Manchmal liebe ich ja diese Stadt. Oder besser gesagt: Ihre Menschen.
Heute morgen war ich bei mir um die Ecke auf dem Wochenmarkt und habe bei dem alten Gärtner mit den O-igsten O-Beinen, die ich je sah, einen Strauß schön gemischtes Nadelgrün erstanden, mit Liebe zusammengestellt und -gebunden und ganz frisch wie alle seine Blumen und Pflanzen, die er selbst anbaut. Alles beste (Freiland-) Ware.
Der Mann ist eines der immer seltener werdenden kölschen Originale und wenn wir mal ein kurzes Schwätzchen halten, muß ich aufmerksam zuhören, denn er verwendet viele der nur noch selten erklingenden, urkölschen und manchmal von nichts anderem abzuleitenden Wörter. Herrlich!
In dem schönen Strauss Grün waren auch vier Zweige mit Weidenkätzchen miteingewunden und mein Verstand starrte etwas stutzig darauf. Der alte Gärtner registrierte das und erzählte mir sofort von den größten Weidenkätzchen seines Lebens, die hatte damals vor -zig Jahrzehnten sein Bruder aus Frankreich met no Kölle jebraaach ... sowas hatte er zuvor noch nicht gesehen. Er zeigte mir mittels einiger Finger seiner in vielen Jahren großgearbeiteten Lederhaut-Pranken etwa 4 cm hohe Blüten an. Ja, so groß waren die. Davon hat er damals ein Exemplar angezogen und ans Wachsen gekriegt - aber dann mußte er mit seinem Betrieb umziehen und der Busch kam irgendwie nicht mit. Diese hier, die habe er alle selbst gepult. Ich frage mal so unbewandert, wie ich mit sowas bin, ob es die denn sonst nicht erst so um Ostern gibt? Ja, sagt er, aber die sind alle selbst gepult. Sagt er. Und: "So geht das!" - schon zeigt er mir, wie er jede einzelne Blütenkapsel der Weidenkätzchenzweige mit den Fingern freigelegt hat, damit die weichhaarigen Kätzchen darunter bereits jetzt zum Vorschein kommen. "Dat es ene Arbigg för Bekloppte!" Ich lach mich weg und frage ihn, ob er vielleicht in einem früheren Leben mal Krabbenpuler war. Ich mag eigenwillige Originale. Sehr!

Montag, 17. November 2008

Heute mal wieder G O T T ...

Einmal Poesie aus der Bhagavad Gita (13. Gesang) aufgepickt - zur polaren Natur Gottes:

»Gott ist und ist auch nicht!
In allen Formen der Herrscher,
Ist er dennoch unbeschränkt.
Des Himmels Kräfte sind des Herrschers Hände;
Allsehend ist sein Auge.
Seine Füße Sind überall.
Er ist es, der die Welt erleuchtet und erhält und sie umfasst.
Glorreich in aller Sinne Kraft und doch an nichts gebunden.
Meister jeden Werkes,
Und doch von allem frei; bewegungslos
Und der Beweger doch von allem.
Er, den niemand fassen kann,
Und der von allem Träger ist,
Der unteilbare Eine,
Unendlich nah und unermesslich fern,
Ist selbst das Leben, das Er allen gibt.
Er ist der Allerhalter,
Der am Ende die Welt zerstört
Und sie aufs Neue erschafft.
Er ist der Erkenner, das Erkannte und die Erkenntnis selbst,
Die in den Herzen von allen Wesen wohnt.«

Und nochmal vom MEISTER ECKEHART (1260-1328), deutscher Mystiker des Mittelalters, zur polaren Natur Gottes - etwas kürzer:

»Auch Gott wird und vergeht«.

Eine der größten Herausforderungen dieser Existenz ist es wohl, die ihr innewohnenden Widersprüche und Paradoxien schätzen und lieben zu lernen, ohne weiter drüber nachzudenken oder sie gar auflösen zu wollen.

Freitag, 14. November 2008

Vico von Buelow alias Loriot ....

.... zur Finanzkrise und zum Thema "Der Kleinsparer".
Vor vielen Jahren entstanden und topaktuell: Hier anklicken
und etwas über "unvermündelte Diskontsekrete" erfahren.

Ein ohnehin zeitloser Genius, der Mann.
Danke für gleichbleibend niveauvollen Humor,
exakte
Menschenbeobachtung und viele gelachte Tränen.
Nachträglich alles Gute
zum 85. Geburtstag
und auch sonst für jeden Tag.
(mit Klick auf´s Bild geht´s zur Homepage des Meisters)

101 Buchstaben ...

... die mich wirk-lich berühren und
beschreiben, was ich unter "Demut" verstehe -
und unter dem kosmischen Witz:

Am Ende all unseres Suchens

müssen wir dahin zurückkehren,
wo wir angefangen haben,
und erfahren von dem Ort zum ersten Mal.
(T.S.Eliot)












Der prachtvolle Paradiesvogel ist von Kaleja Värttö
(für mehr phantastische Bilder von ihm hier klicken)

Mittwoch, 12. November 2008

Berge versetzen

Eben kamen mir viele Gedanken, die ich bloggen wollte ... jetzt sind sie schon wieder weitergeflogen. Ein bleibender Gedanke ist im Grunde der, daß ich oft meine, es macht nicht viel Sinn, wenn ich meine Gedanken und Ideen verbreite. Es gibt schon soviele und reichlich gute, aber auch mindestens soviele abstruse und destruktive Gedanken und Ideen.
Alles ist schon hier und wurde bereits mehrere Trilliarden Male im Universum gedacht. Wie Karl Valentin so trefflich aufzeigt "Es ist schon alles gesagt, nur nicht von allen".
Der Verstand macht mir also kurz, nachdem er eine Geschichte kreiert hat, dieselbe wieder kaputt indem er sagt "Wer will das wissen? Wer bracht das? Das ist nicht neu!" Und so weiter.
Nein, es gibt wirklich nichts Neues. Es wäre sicher schon mal ganz gut für meine Spezies, nur das zu erkennen. Denn das beinhaltet gleichzeitig auch die Erkenntnis, daß wir Menschen und unsere Empfindungen sich im Grunde nicht wirklich sehr voneinander unterscheiden. Nur die Kulissen, Farben, Geräusche und Gerüche der Geschichten variieren.

Nun also trotz der obenstehenden Einwände einiges zur aktuellen Quittung für die Gier der vergangenen Jahre: In den meisten Beiträgen meiner Mitmenschen lese ich Anklage gegen die großen Fische, gegen die Global Players, die sogar jetzt noch spielen und dabei (VW-Aktien ...) auch noch fette Gewinne erzielen. Ich verstehe nicht genug davon. Sonst hätte ich wohl ebenfalls schon vor Jahrzehnten mit dem Zocken angefangen, immer mal wieder kam so ein Gedanke, bei jedem Crash.
Nun werden also auch milliardenschwere Steuerzahler-Beträge seitens unserer Kanzler-Marionettin versprochen und Auto-Hersteller, die seit knapp 20 Jahren für ökologisch-ökonomisch sinnvollere Automobilproduktion hätten einstehen können (Konstruktionspläne liegen seit Jahrzehnten in Schubladen und jetzt wollen sie angeblich Zuschüsse für die Entwicklung von klimafreundlicheren Automobilen??!!!), kriegen fette Finanzspritzen. Immer unter dem Vorwand, Arbeitsplätze zu retten. Das bedeutet ja de facto, daß wir alle unserer Arbeitsplätze in diesem Land schon seit vielen Jahren KAUFEN müssen. Ist das hier sonst noch jemandem klar? Wir kaufen und zahlen alle die Arbeitsplätze in diesem Land. Da könnten wir doch auch mal sinnvollere und wirklich menschen- und umweltfreundliche Projekte für uns selbst kaufen!!! (An dieser Stelle und weiter unten bitte ich aufrichtig, von den üblichen Beileidsbekundungen alá "Ach ja, netter Gedanke, hübsch gesponnen, leider utopisch." abzusehen. Herzlichen Dank.)

Zurück zu den vielbeschuldigten fetten Finanzhaien: Ohne unsere Mitarbeit hätte es gar nicht so weit kommen können. Jeder von uns ist ein Teil der Maschine, die seit den 80er Jahren fleißig routiert, nicht erst seit gestern. Jeder von uns, der "Geiz geil" findet und ein entsprechendes Konsumverhalten an den Tag legt und somit fördert, hat seinen Beitrag zum Status Quo geleistet und den gnadenlosen Abzockern ihre Vorlagen geliefert. Jeder von uns, der Hartz IV bezieht und sich als 1 Euro-Jobber ausbeuten läßt oder dessen Gehalt für seinen Fulltime-Job zumindest via Hartz-IV-Topf bezuschusst wird, ist aktiv drin in dem Spiel. Ich war als Taxi-Chauffeuse mit einem Durchschnitts-Stundenlohn von 4,20 Euro ohne "soziale Absicherung" mit im Spiel. Das wirklich blöde Gefühl daran war einfach, auf der Looser-Seite mitzuspielen und nicht bei den vermeintlichen Gewinnern. Aber wir alle spielen das große Spiel mit - bis wir aussteigen.
Möglichkeiten dazu gibt es reichlich. Ich spare mir, hier Vorschläge zu veröffentlichen (weiter unten tue ich es doch wieder), um dann wieder in den Comments die alte Leier klingen zu hören "Aber das funktioniert nicht ... blablabla .... Wiederkäuer sind die gefährlichsten Mitspieler, die tragen erheblich zur Beschleunigungsspirale und zur Potenzierung in dem Spiel bei.

Nein, es sind nicht nur wenige große Zocker, sondern vor allem alle, die sich schweigend und willig versklaven lassen von Geldmassen, die nur virtuell und nicht einmal als materielle Substanz im Moneyversum vorhanden sind.

Wir müssen nicht dulden, daß Angela M. und andere geisteskranke Profilneurotiker sämtliche virtuelle Steuergelder in die hochgeheizten, lodernden Brennöfen von Banken und Industrie schleudern. Es ist absurd. Wo hat die angeblich plötzlich soviel Kohle her, ich dachte, wir seien hochverschuldet und die Politik redete doch immer von Neuverschuldung und Schuldenabau ...
Egal, was sie da sagen, sie lügen. Sie müssen sogar lügen, weil unser ganzes System auf einer gigantischen Lüge basiert. Und damit bin ich wieder zurück zu mir selbst gekommen: Hier geht es um Schuld und Lügen.

Aktuell beim Beobachten dieses gigantischen Schmierentheaters in den Medien gibt es eine Frage, die sich mir für mich selbst stellt:
Was ist mein Anteil - wo habe ich mich selbst belogen und was schulde ich mir jetzt?

In jedem Fall schulde ich mir jetzt unbeirrbare Zuversicht, daß das, was gerade auf diesem Planeten geschieht, absolut zum Guten bzw. zur Liebe führen kann, welche jedem Menschen im Grunde innewohnt, auch wenn wir uns ziemlich verirrt haben.
Und ich schulde mir Ehrlichkeit mir selbst gegenüber. Was sind meine ganz persönlichen Lebenslügen? Von welchen ungangenehmen Wahrheiten will ich mich ablenken, indem ich um der Bequemlichkeit wieder einmal gerne behaupten würde, "die da" seien schuld an der Lage und ich kleines Licht könne eh nichts beitragen. Ohne unser aller Mithilfe können die da gar nichts tun! Und die wissen das, im Gegensatz zu den Massen von selbsterklärten kleinen Lichtern, deshalb gehen sie so militant und radikal in Richtung globale Überwachung und Militarisierung.

Ich bekräftige also möglichst nur Gedanken und Gefühle für eine gute Wendung. Zugunsten aller Wesen auf diesem Globus. Das ist ebenso möglich wie ein Untergang, es kommt vor allem darauf an, was wir wollen. Und ich drücke (ein wenig zu meiner eigenen Verwunderung) sogar dem Herrn Obama feste die Daumen - obwohl er traditionsgemäß einer von den Marionetten ist, die durch die scharfzähnigsten Haie gesteuert wird - doch auch die können sich läutern, es besteht also durchaus Grund zur Zuversicht. Sein Spruch ist jedenfalls optimistisch und kann einiges und be-wirken: Yes, we can.


Jetzt noch ein paar Vorschläge praktischer und anregender Natur und absolut unvollständig:
Das Zins- und Zinseszinssystem wird per sofort abgeschafft - denn dieses führt in jedem Fall zum Zusammenbruch jeglicher Wirtschaft und immer zur Versklavung der Kreditnehmer.
Niemand erhält noch eine fette Provision oder ein zugesichertes Erfolgshonorar für die Börsen- und Bankverbrechen, die er bereits begangen hat, diese Gelder werden sofort an den Bund zurückgezahlt, der ja aktuell die "virtuellen Luft-Finanzspritzen" aufgezogen hat. Milliardäre führen bis auf eine Milliarde Taschengeld per anno ihre Gelder an die Allgemeinheit ab - und wenn sie sich weigern und weiterhin Mitmenschen ausbeuten wollen, kommen sie in sofortigen Zwangsruhestand in einen Mega-Hyper-Luxus-Knast auf irgendwelchen paradiesischen Inseln, mit allem Pipapo. Das alles kostet die Steuerzahlenden nur ein paar Peanuts und niemanden ein Menschenleben.
Mehdorn und artverwandte Gesellen werden sofort gefeuert und ihre Nachfolger erhalten ein angemessenes Grundgehalt, mit dem sie zufrieden leben und arbeiten. Die Bahn geht unter keinen Umständen an die Börse sondern dient den Bewohnern des Landes ab sofort wieder als das, was sie ursprünglich sein sollte: Ein öffentliches Verkehrsmittel für alle Menschen im Land. Ab sofort ist Bahnfahren kostenfrei und ein Allgemeingut. Finanziert wird das aus den Ersparnissen, die nicht mehr in wahnwitzige Autobahnen gesteckt werden, weil ja jetzt nur noch wenige ein Auto brauchen und wollen, und aus den Geldern, die früher mal in die Rüstungsindustrie und Kriegsgeschäfte flossen. Aus denselben finanzieren wir das bedingungslose Grundeinkommen, welches es jedem Menschen im Lande ermöglicht, sich auch an zwischenmenschlich-sinnvollen und kulturell-seelisch-erbaulichen Aktivitäten zu beteiligen. Die Instandhaltung des Bahnnetzes und vieler anderer öffentlicher Einrichtungen, die sofort wieder eingeführt werden, erfolgt u.a. unter fachkundiger Anleitung in freiwilliger Mitarbeit der niessnutzenden Bevölkerung, die jetzt nicht mehr sinnlos für unbezahlbare Wohnungsmieten buckeln geht und gerne mal ein paar Stündchen in Geselligkeit mithilft.

Wir stellen UNVERZÜGLICH um auf erneuerbare Technologie in dem Ausmaß, in dem es aktuell möglich ist. Das ist so hoch, daß sämtliche AKW´s in den kommenden zwei Jahren abgeschaltet werden können und niemand mehr in den Schacht fahren muß. Für den Schrott in Gorleben ist mir keine Lösung geläufig, aber da fällt den Wissenschaftlern, die nun nicht mehr nach irrsinnigen menschenmordenden Hochrüstungstechnologien forschen müssen, sicher was Brauchbares ein.
Die Afrikaner, Inder, Chinesen, Pakistanis etc. pp. werden von uns nicht mehr wirtschaftlich erpresst, reformwillige Führer auch nicht mehr vom CIA erschossen, und nutzen ab sofort ihre Ressourcen endlich für die eigenen Leute vor Ort. So verschwinden der unmenschliche, überflüssige Hunger und die Armut auf diesem Planeten, die aus purem Mangel- und Geizdenken entstanden und aus Mangel an Großzügigkeit - nicht aus Mangel an Materie.
Für die Kinder errichten wir Schulen, in denen sie über die Liebe und das Leben lernen und keine Programmierungs-Anstalten. Alte Menschen dürfen in angenehmer Umgebung und in Würde alt werden und sterben (Versorgung und menschliche Gesellschaft siehe oben), ohne daß ihnen ihre lächerlichen Renten geneidet werden.
Der Schwerpunkt der Menschen liegt wieder mehr in der Region, zum Beispiel auch, was die Ernährung betrifft - das führt zu erneuerter, gesunder und planetenfreundlicher Landwirtschaft und Abschaffung von großflächigen, zerstörerischen Monokulturen. Genfood und ebenso hirnschädigenden Fleischkonsum gibt es ab heute nicht mehr und wir lernen wieder, tiefe, glückseligmachende Achtung vor der gesamten Schöpfung zu empfinden - besonders auch zum Wohle der bislang unsäglich gequälten Kreaturen.
Dezentralisierung, Selbsthilfe und Förderung von Gemeingut sind die Stichwörter, die EU und andere diktatorische Zentralisierungsapparate werden aufgelöst, die nordamerikanische Union wird erst gar nicht eingeführt im kommenden Jahr. U.v.m. Kreative Vorschläge erwünscht!

Es ist wirklich einfach. Wir können sofort Berge versetzen. Jedes Kind weiß, daß das geht. Ich habe angefangen.

Montag, 10. November 2008

Anreiz ...

... zu Gott
Ich bin da, wo ich war, ehe ich geschaffen wurde, da ist bloß Gott in Gott. Da sind weder Engel noch Heilige noch Chöre im Himmel. Manche Leute sagen von acht Himmeln und neun Chören; das ist nicht da, wo ich bin.
Ihr sollt wissen, alles, was man so zu Worte bringt und den Leuten mit Bildern vorlegt, das ist nichts als ein Anreiz zu Gott. Wisset, dass in Gott nichts ist als Gott. Wisset, dass keine Seele in Gott kommen kann, sie werde denn zuvor so Gott, wie sie Gott war, ehe sie geschaffen wurde.
Meis
ter Eckhart (1260-1327)

Aufgepickt auf dem
Sinndeuter-Blog
Breite deine Flügel aus - und die Wahrheit. Solange es Freude macht. Und einfach so. Von mir. Für dir.

Dienstag, 4. November 2008

Ein paar Worte voller Wahrheit ...

... sind oft das beste All-Heil-Mittel und verschönern einfach die Welt.
Die nachstehenden sind Zitate von Mary Burmeister (von der CD "What Mary says"), die uns die Lebens- und Heil- Kunst des Jin Shin Jyutsu nahegebracht hat. Ich mache derzeit eine "offizielle Ausbildung" und freue mich darüber, daß ich das tun kann. Das Strömen ist ein wirksamer Hochgenuß für´s Nervensystem und damit für Körper, Seele und Geist.
(freie Übersetzung der Zitate ins Deutsche von mir...)


Genius is in the being.
Das Ingenium ist im Sein.

Life is fun and simple.
Das Leben ist Freude und es ist einfach.

Some spend their whole life preparing to live.
Manche verbringen ihr ganzes Leben damit, sich auf´s Leben vorzubereiten.

Peace is not in the world, it is within myself.
Frieden ist nicht in der Welt, er ist in mir selbst.

We are fountains, not reservoires.
Wir sind Brunnen, keine Vorratsbehälter.

To succeed, double your failure-rate.
Um erfolgreich zu sein, verdopple deine Fehlerquote.

Turn all problems into projects.
Verwandle alle Probleme in Projekte.

The simple functional difference between knowledge and wisdom is the flow of awareness.

Der einfache praktische Unterschied zwischen Wissen und Weisheit ist das Fließen der Aufmerksamkeit.

The wise never expect life to be worth living. They make it that way.
Weise erwarten vom Leben nicht, daß es lebenswert sei. Sie machen es dazu.

Knowledge helps you make a living - wisdom helps you make a life.
Wissen hilft dir, einen Lebensunterhalt zu erlangen - Weisheit verhilft dir zu einem Leben.

A free man never struggles.
Ein freier Mensch kämpft niemals.

Unconditional love is a non-possessive mind.
Bedingungslose Liebe ist nicht(s)-ergreifender Verstand.

What if yesterday was difficult? Let it go and get rid of the garbage bags.
Was, wenn das gestern schwierig war? Laß es los und befreie dich von dem Müll.

Beeing trapped is safe and secure.
In der Falle sitzen ist ungefährlich und sicher.

When I understand myself, I understand the totality.
Verstehe ich mich selbst, verstehe ich das Ganze.

The more complex, the more fear involved.
Je komplexer die Dinge, desto mehr Angst ist eingewoben.

There are no incurable deseases, only incurable people.
Es gibt keine unheilbaren Krankheiten, nur unheilbare Menschen.

Perfectionism is a form of procrastination.
Perfektionismus ist ein Form des Herausschiebens.

Energy is enthusiasm in motion.
Energie ist Begeisterung in Bewegung.

You don´t have to stop laughing because you grow old.
You grow old, because you stop laughing.
Du brachst nicht mit dem Lachen aufzuhören, weil du alt wirst.
Du wirst alt, weil du nicht mehr lachst.

Suffering is resistance to what is.
Leiden ist Widerstand gegenüber dem, was ist.

Stress is not being true to yourself.
Stress ist Unehrlichkeit zu dir selbst.

The basis of all chaos is self-ignorance.
Die Basis allen Chaos ist es, sich selbst nicht zu kennen.

If you have a million Dollar and it´s causing you grief - give it away.
Wenn du eine Million Dollar hast und diese dir Kummer bereitet - gib sie weg.

Know the main-central and you will know the story of the universe.
Wisse um das Zentrum des Seins und du wirst um die Geschichte des Universums wissen.

Sadness is when I´m trying to get you to make me happy.
Traurigkeit ist, wenn ich versuche, dich dazu zu bringen, mich glücklich zu machen.

People who drink to drown their sorrows should be told, that sorrows know how to swim.
Leuten, die trinken, um ihre Sorgen zu ertränken, sollte gesagt werden, daß Sorgen schwimmen können.

Whoever controlls the tongue, controls the whole being.
Wer immer die Zunge kontrolliert, kontrolliert das ganze Wesen.

Be patient towards all that is unsolved in your heart.
Sei geduldig gegenüber allem, was in deinem Herzen ungelöst ist.

If we are busy critizising people, we have no time to love them.
Wenn wir andere Menschen kritisieren, haben wir keine Zeit, sie zu lieben.

All forgiveness is a gift to ourselves which we accept by giving it to others.
Alles Vergeben ist ein Geschenk für uns selbst, welches wir annehmen, indem wir es an andere weitergeben.

So, daß hat mir jetzt viel Freude bereitet und mich tief berührt. Und das ist der einzige Grund, überhaupt etwas zu tun. Finden Zwillingssonne und der Gefiederte.

Montag, 3. November 2008

Rabenkarten





















Wirklich schön geworden, heute haben wir sie im Buchladen erspäht und angeschaut. Zum Leidwesen des Raben hatte ich aber schon ganz andere Orakel im Gepäck, in denen er zwar auch vorkommt, aber nicht die all-einige Hauptrolle spielt. So mußten diese Karten noch liegenbleiben. Sicher werden wir bald wieder drüber stolpern. Ist nämlich schon längst beschlossen. Aber es gehört halt zum Spiel, nicht immer gleich alles mitzunehmen. Zweimal freuen ist doppelt so viel wie einmal (100 % Rendite in kürzester Zeit!), das findet auch der Rabe.