..... ist eine geniale Bezeichnung für diesen Zwischenzustand, in dem sich das Sein wiederfindet, wenn die alten Perspektiven sich verschieben bzw. auflösen. Andere nennen es "die dunkle Nacht der Seele", mir gefällt der "Turkey" besser, da er auch den körperlichen Aspekt miteinbezieht. Für mich trifft es diese Änderung und damit einhergehende temporäre Irritation bezüglich der Wahrnehmung des Gefühlslebens und damit auch des körperlichen und gesamten Befindens sehr gut. "Abschied von den Dramen" könnte man auch sagen. Sinngemäß geht´s um den Abschied von der (körperlichen) Sucht nach emotionalen Zuständen und die Befremdlichkeit, die es auslöst, wenn du dich plötzlich öfter und über längere Zeiträume sorgenfrei und einverstanden wiederfindest - bzw. emotionsfrei.
Der Herr Tolle sagt es ähnlich mit seinem Konzept vom süchtigen Schmerzkörper, der sich ja ebenfalls von bestimmten Emotionen (Schmerz, Angst, Sorgen ...) und den von diesen im System ausgelösten chemischen Prozessen nährt und erhält. Der Entzug von diesen chemischen Reaktionen kann natürlich o.g. Irritation verursachen. Ebenso die entstehende Emotionslosigkeit, die aufgrund von falschen Erwartungen an ständiges Wohlbefinden oder auch nur "überhaupt-etwas-empfinden-wollen" und gesellschaftlichem Konsens, was richtig und falsch gefühlt ist, gerne vorschnell als "Depression" eingeordnet wird - und die wenigsten von uns wissen, um was es sich da wirklich handelt, nämlich ums Erwachen aus dem Traum.
Hier der Beitrag vom Herrn Icke, in welchem er den besagten Begriff verwendet, zur Erbauung und Ermunterung - es geht um den Abschied von der Schafherde und um Eigenmacht. Und um die weitverbreitete Idee "Ich kann ja doch nichts tun."
Ich finde ihn nach wie vor sehr lebendig und enthusiastisch und ich mag seinen scharfen Humor (der Beitrag ist übrigens "reptilienfrei"....). Lustig auch die Passage mit Bezug auf den Wunschhype, wo er erklärt, wieso du dir ggf. deine ganze Wohnung mit deinen Wunschbildern zukleistern kannst (hier geht´s um einen Ferrari) und es dann doch nicht bekommst. Und wieso auch das völlig in Ordnung ist. Auch er hat das Rad nicht neu erfunden - aber viel möglicherweise verwirrende Information gut, plastisch und recht klar zusammengefaßt. Auch, wenn eine Frage für mich wie immer offen bleibt, die ich ihm gerne mal selbst stellen würde: Wen er bloß immer mit "They" meint ....
Sehr hilfreich für den o.g. Zwischenzustand finde ich auch zwei Bücher von Werner Ablass, der übrigens keine gleichnamigen Briefe verkauft: In "Entzaubert siehst du nur die Liebe" fand ich für mich endlich mal eine excellente und kurz gehaltene Beschreibung von bedingungsloser Liebe. Dieses Buch leistet sehr gute Dienste bei der Desillusionierung, es beschreibt sehr klar, daß die allgegenwärtige bedingungslose Liebe nicht das Geringste mit den vielen Vor-stellungen von romantischer Liebe und nicht einmal mit Gefühlen zu tun hat! Das andere heißt "Gar nichts tun und alles erreichen" - ein angenehmer Titel, wie ich finde - und auch hier geht es um gründliche Desillusionierung und eine ganz andere Dimension des Seins. Beide sehr empfehlenswert - für die, die sich wirklich drauf einlassen.
Und zum Schluß nochmal: Frohe Feste und ALLES LIEBE
Freitag, 19. Dezember 2008
Donnerstag, 18. Dezember 2008
Nada Brahma - frohes Schwingen
Und hier wird es in kurzen 4 Minuten und 33 Sekunden erklärt. Bei ca.
3 Minuten und 50 Sekunden wird mir ganz weihnachtlich zumute, sieht aus wie tanzende Weihnachtsbäume (Mausklick).
Ein tolles Geschenk gab´s für mich schon in dieser Woche von meiner geliebten Zahnärztin: Zwei Füllungen, einfach so ... oder vielleicht, weil wir uns schon so lange mögen. Und ich ihr mal wieder ganz schön geschmeichelt habe, als ich sagte "Ach, ich bin ja so froh. Ich habe die beste Zahnarztpraxis auf diesem Planeten erwischt."
Was für ein schönes Weihnachten dieses Jahr. Und so angenehm lang. Eine angenehme Zeit-Dehnung. Danke.
Gestern abend fiel mir zum ersten Male wieder ein, was für ein Kontrast doch das letzte Jahr dazu war. Ich war überrascht - hatte überhaupt nicht mehr dran gedacht .... und jetzt, wo ich nochmal hinschaue, bin ich sehr erfreut, daß einfach Frieden herrscht.
3 Minuten und 50 Sekunden wird mir ganz weihnachtlich zumute, sieht aus wie tanzende Weihnachtsbäume (Mausklick).
Ein tolles Geschenk gab´s für mich schon in dieser Woche von meiner geliebten Zahnärztin: Zwei Füllungen, einfach so ... oder vielleicht, weil wir uns schon so lange mögen. Und ich ihr mal wieder ganz schön geschmeichelt habe, als ich sagte "Ach, ich bin ja so froh. Ich habe die beste Zahnarztpraxis auf diesem Planeten erwischt."
Was für ein schönes Weihnachten dieses Jahr. Und so angenehm lang. Eine angenehme Zeit-Dehnung. Danke.
Gestern abend fiel mir zum ersten Male wieder ein, was für ein Kontrast doch das letzte Jahr dazu war. Ich war überrascht - hatte überhaupt nicht mehr dran gedacht .... und jetzt, wo ich nochmal hinschaue, bin ich sehr erfreut, daß einfach Frieden herrscht.
Mittwoch, 17. Dezember 2008
Ein wunderschönes Weihnachtslied ....
... hier für euch - habe es kürzlich erst kennen- und singengelernt.
Viel Schwingung von Liebe in den Harmonien.
Lullaby for little and big children.
Und hier ein ganz anderes, älteres Lied. Ganz andere Töne. Ziemlich tiefgehende, magische, finde ich. Stelle mir eine wilde irische oder schottische Landschaft dazu vor - und eine warme Stube.
Gleich will ich mal meinen alljährlichen obligatorischen Vorweihnachts-Kinobesuch machen. In Ermangelung eines neuen Harry-Potters geht es diesmal natürlich ins "Tintenherz". In die Kindervorstellung - so wird es rund. Popcorn mag ich lieber salzig als süß.
Viel Schwingung von Liebe in den Harmonien.
Lullaby for little and big children.
Und hier ein ganz anderes, älteres Lied. Ganz andere Töne. Ziemlich tiefgehende, magische, finde ich. Stelle mir eine wilde irische oder schottische Landschaft dazu vor - und eine warme Stube.
Gleich will ich mal meinen alljährlichen obligatorischen Vorweihnachts-Kinobesuch machen. In Ermangelung eines neuen Harry-Potters geht es diesmal natürlich ins "Tintenherz". In die Kindervorstellung - so wird es rund. Popcorn mag ich lieber salzig als süß.
Dienstag, 16. Dezember 2008
Wie wahr, wie wahr ... und ein gutes Jahr
Bei Frau Francia drüben gibt es ein Jahreshoroskop für 2009 ... als erstes schaue ich natürlich bei mir selbst nach und schau da, wie recht sie hat: "Zwillinge sind Instabilität gewöhnt" .... aber auch Zwillinge träumen manchmal von einem schönen Zuhause mit großer Wohn- und Einbauküche, ab einem gewissen Alter trifft es auch sie. Jedenfalls mich. Jedenfalls ab und zu .... und natürlich nur, solange ich auch von dort genügend weit umherstreunen kann.
Ein äußerst erfreuliches Horoskop für mich, in allen relevanten Zeichen - ganz entgegen der "offiziellen Verlautbarungen und Prognosen", die ich ohnehin unmöglich finde.
Also, bevor ich´s vergesse: Ich wünsche uns allen einen guten Jahresausklang und ein wunderschönes, von Liebe erfülltes 2009 - sowie (Erkenntnis von) Reichtum und Fülle für alle Wesen. Ashé!
Ein äußerst erfreuliches Horoskop für mich, in allen relevanten Zeichen - ganz entgegen der "offiziellen Verlautbarungen und Prognosen", die ich ohnehin unmöglich finde.
Also, bevor ich´s vergesse: Ich wünsche uns allen einen guten Jahresausklang und ein wunderschönes, von Liebe erfülltes 2009 - sowie (Erkenntnis von) Reichtum und Fülle für alle Wesen. Ashé!
Montag, 15. Dezember 2008
Filmtip: "Sollbruchstelle" - Debut von Eva Stotz
Ich möchte wärmstens den Film "Sollbruchstelle" von Eva Stotz, einer jungen filmemachenden Frau, empfehlen. Sagt es auch gerne weiter. Der Film läuft erst in 2009 im TV und es geht um Arbeit, das Verständnis derselbigen und verschiedene Formen von (Eigen- und Fremd-) Definition als Mensch über solche. Außerdem zeigt der Film die Geschichte ihres eigenen Vaters, mit der sie sich während ihrer eigenen Arbeit beschäftigen darf. Und andere Absurditäten.
Hier ein Textauszug aus der Redaktion von Titel-Thesen-Temperamente, wo der Film gestern abend vorgestellt wurde (für den ganzen Beitrag einfach hier reinklicken):
"Sollbruchstelle - Ein Film über Deutschlands schöne neue Arbeitswelt ..... Arbeit ist das halbe Leben, aber Arbeit ist knapp. Für einen Job würden viele Menschen alles tun. Wie absurd oder sogar unmenschlich Arbeit in Deutschland sein kann, erzählt der Film "Sollbruchstelle". Auf beeindruckende Weise gelingt der Regisseurin Eva Stotz die scheinbare Selbstverständlichkeit von Arbeit zu hinterfragen. Man spürt die Liebe und die Verzweiflung, die die Protagonisten und Regisseurin in sich tragen. Ein Film, bei dem schallendes Lachen und blankes Entsetzen Hand in Hand gehen.
Arbeit und doch keine Arbeit - Franz, der Hauptprotagonist, hat sich nach einer Kündigung erfolgreich in seine Firma zurück geklagt, einem Automobilkonzern. Doch die Firma will ihn nicht. Fortan ist der Personalchef die einzige Kontaktperson für Franz. Zu seinen Kollegen, mit denen er 30 Jahre lang arbeitete, wird ihm jeder Kontakt untersagt. Täglich acht Stunden sitzt er ohne Aufgabe in seinem Büro. Seine Arbeit ist das NICHTS tun. Mit der Kontaktsperre, der "Isolationsfolter", die das Management sich für Franz ausgedacht hat, will man ihn mürbe machen und aus der Firma ekeln. Doch Franz bleibt. Er definiert, wie tausende andere Menschen, sein Leben über Arbeit.
Mich hat sehr interessiert, wie sich die Wahrnehmung verändert, von einem, der in der Situation ist, in der Arbeit ad absurdum geführt wird", sagt Eva Stotz. "In der sich das ganze Umfeld abwendet, obwohl man die Kollegen 30 Jahre kennt. Plötzlich agieren diese auch in dem System, wohl aus Angst als nächster dran zu sein. Keiner redet mit ihm. ......."
Und hier gibt es ein noch kurzes Video-Interview mit Eva Stotz auf der Seite von Arte.
Die ewige Litanei, es gäbe "nichts Wichtigeres als den Erhalt von Arbeitsplätzen" ist ein undifferenziert dahergeredeter Riesenschmarrn und dient nicht den Menschen sondern den wenigen, die schlußendlich den gigantomanen Reibach damit machen - niemand hat wirklich Interesse daran, Frondienste für Lehnsherrn zu leisten. Wieso um Himmels willen sollte jemand, der geistig klar ist, für einen Euro arbeiten wollen? Nur, damit er/sie Arbeit hat - aber doch kein Geld dafür? Irrenhaus! Und alle Irren singen mit "Hauptsache, man hat überhaupt Arbeit."
Der mensch braucht keine Arbeit - er braucht ein Dach überm Kopf, im Winter eine Heizung und ordentlich zu essen. Ab und zu freundliche Kontakte mit seinesgleichen und zur Erbauung seiner Seele eine einigermaßen natürliche Umgebung.
Manchmal stelle ich mir die Welt vor, in der mit Freude, in einem sinnvollen zeitlichen Rahmen und unter humanen Bedingungen gearbeitet wird.
Hier ein Textauszug aus der Redaktion von Titel-Thesen-Temperamente, wo der Film gestern abend vorgestellt wurde (für den ganzen Beitrag einfach hier reinklicken):
"Sollbruchstelle - Ein Film über Deutschlands schöne neue Arbeitswelt ..... Arbeit ist das halbe Leben, aber Arbeit ist knapp. Für einen Job würden viele Menschen alles tun. Wie absurd oder sogar unmenschlich Arbeit in Deutschland sein kann, erzählt der Film "Sollbruchstelle". Auf beeindruckende Weise gelingt der Regisseurin Eva Stotz die scheinbare Selbstverständlichkeit von Arbeit zu hinterfragen. Man spürt die Liebe und die Verzweiflung, die die Protagonisten und Regisseurin in sich tragen. Ein Film, bei dem schallendes Lachen und blankes Entsetzen Hand in Hand gehen.
Arbeit und doch keine Arbeit - Franz, der Hauptprotagonist, hat sich nach einer Kündigung erfolgreich in seine Firma zurück geklagt, einem Automobilkonzern. Doch die Firma will ihn nicht. Fortan ist der Personalchef die einzige Kontaktperson für Franz. Zu seinen Kollegen, mit denen er 30 Jahre lang arbeitete, wird ihm jeder Kontakt untersagt. Täglich acht Stunden sitzt er ohne Aufgabe in seinem Büro. Seine Arbeit ist das NICHTS tun. Mit der Kontaktsperre, der "Isolationsfolter", die das Management sich für Franz ausgedacht hat, will man ihn mürbe machen und aus der Firma ekeln. Doch Franz bleibt. Er definiert, wie tausende andere Menschen, sein Leben über Arbeit.
Mich hat sehr interessiert, wie sich die Wahrnehmung verändert, von einem, der in der Situation ist, in der Arbeit ad absurdum geführt wird", sagt Eva Stotz. "In der sich das ganze Umfeld abwendet, obwohl man die Kollegen 30 Jahre kennt. Plötzlich agieren diese auch in dem System, wohl aus Angst als nächster dran zu sein. Keiner redet mit ihm. ......."
Und hier gibt es ein noch kurzes Video-Interview mit Eva Stotz auf der Seite von Arte.
Die ewige Litanei, es gäbe "nichts Wichtigeres als den Erhalt von Arbeitsplätzen" ist ein undifferenziert dahergeredeter Riesenschmarrn und dient nicht den Menschen sondern den wenigen, die schlußendlich den gigantomanen Reibach damit machen - niemand hat wirklich Interesse daran, Frondienste für Lehnsherrn zu leisten. Wieso um Himmels willen sollte jemand, der geistig klar ist, für einen Euro arbeiten wollen? Nur, damit er/sie Arbeit hat - aber doch kein Geld dafür? Irrenhaus! Und alle Irren singen mit "Hauptsache, man hat überhaupt Arbeit."
Der mensch braucht keine Arbeit - er braucht ein Dach überm Kopf, im Winter eine Heizung und ordentlich zu essen. Ab und zu freundliche Kontakte mit seinesgleichen und zur Erbauung seiner Seele eine einigermaßen natürliche Umgebung.
Manchmal stelle ich mir die Welt vor, in der mit Freude, in einem sinnvollen zeitlichen Rahmen und unter humanen Bedingungen gearbeitet wird.
Freitag, 12. Dezember 2008
Über Pyramiden. Und: Der Rabe ...
... hat mir heute Geschichten aus seiner Vergangenheit erzählt, die mag man kaum glauben. Als er merkte, daß ich´s kaum glauben konnte, hat er mir dieses Bild hier gezeigt, auf dem auch sein Zwillingsbruder mit drauf ist. Er ist also auch ein Zwilling, ein echter sogar.Und nochwas anderes Erstaunliches: Vor zwei Tagen etwa hörte ich in den Nachrichten - so völlig nebenbei erwähnt - daß jetzt ein Wissenschaftler ein ewig lange gesuchtes Rätsel bezüglich der Pyramiden herausgekriegt hat. Das Geheimnis sind Schwingungen. Die Pyramidenform besteht aus Tönen. Sie sind Musik. Und die spezielle Zusammensetzung der Töne läßt sie uns Menschen so harmonisch erscheinen. So etwa die Kurzform, wie ich´s am Rande noch aufschnappen konnte. Jetzt suche ich mehr Information dazu - und finde doch nichts über diesen Menschen und seine Ergebnisse über´s Googlen ... na, muß ich halt die nächsten Jahrzehnte selbst Kabbalah studieren.
Aufgrund dieser völlig nebensächlichen Erwähnung einer pyramidalen Entdeckung, die das komplette Wirtschafts-und-Wissenschafts-Weltbild (WWW?) erschüttert, kamen mir mal wieder so einige Erhellungen in den Sinn bezüglich Funktion und Intention unserer Massenmedien. Dazu gehört sicher nicht, Liebe und Wahrheit zu fördern und zu verbreiten.
Eigentlich schade, denn es könnte sich vorzüglich dazu eignen. Vielleicht kommt das ja noch. In Kürze. Ashé.
Vielleicht hilft ja ....
... ein kleiner Tapetenwechsel hier auf dem Blog, etwas kühler und wintergemäßer? Wer weiß. Ich habe schon wieder soviel geschrieben in den vergangenen Stunden, es fließt einfach nur so aus mir heraus ... aber nie auf Papier oder in die Tasten, es ist ein endloser und äußerst kreativer Prozess im Geiste, nicht materiell geworden. Spaß macht es trotzdem. Und es scheint einfach so zu sprudeln, ein voller Brunnen.
Dazu Musik, ein warmer Ofen, lecker Frühstück bei den vertrauten Menschen auf dem Markt um die Ecke gekauft, Blumen dazu, ein bischen in mystische Schriften getaucht und immer wieder überrascht, so alt werden zu müssen, um zu erkennen, das das ganze Leben aus nichts als Magie besteht.
Dabei war es doch die ganze Zeit offensichtlich. Tsss, tsss ....
Die Unlust zuweilen beim Bloggen liegt vermutlich auch in der Beschränktheit der Sache. Hier ist einfach kein Raum zum Ausdehnen auf 1001 Seiten.
Glücklicherweise habe ich auf diesem schönen und immer noch recht neuen Notebook noch jede Menge Platz frei - und gerade kürzlich eine äußerst kleine und schicke Zusatz-Festplatte erstanden. Also doch genug Raum vorhanden in der Unendlichkeit dieses wundersamen Hier- und Daseins.
Dazu Musik, ein warmer Ofen, lecker Frühstück bei den vertrauten Menschen auf dem Markt um die Ecke gekauft, Blumen dazu, ein bischen in mystische Schriften getaucht und immer wieder überrascht, so alt werden zu müssen, um zu erkennen, das das ganze Leben aus nichts als Magie besteht.
Dabei war es doch die ganze Zeit offensichtlich. Tsss, tsss ....
Die Unlust zuweilen beim Bloggen liegt vermutlich auch in der Beschränktheit der Sache. Hier ist einfach kein Raum zum Ausdehnen auf 1001 Seiten.
Glücklicherweise habe ich auf diesem schönen und immer noch recht neuen Notebook noch jede Menge Platz frei - und gerade kürzlich eine äußerst kleine und schicke Zusatz-Festplatte erstanden. Also doch genug Raum vorhanden in der Unendlichkeit dieses wundersamen Hier- und Daseins.
Donnerstag, 11. Dezember 2008
Fragmentarische Fetzen ohne Sinn(eswahrnehmung)
Es gibt Zeiten, wo ich versucht bin, das Bloggen einzustellen und alles zu löschen. Es ist ja etwa so aktuell wie die Tageszeitung von vor zwanzig Jahren, was hier so als Rattenschwanz alles dranhängt.
Treffe auch auf andere Leute, die nicht in Frieden sind mit diesem Medium, mit dieser Form von Selbstdarstellung und Kommunikation. Oft heißt es dann "Ach, es ist ja auch nur ein Blog" oder ähnlich. "Nicht das wahre Leben." Hmmhhh ....
Habe kurz nachgedacht, was es ist, was das Bloggen nicht als lebendig erscheinen oder gar fühlbar sein läßt und komme zu dem vorläufigen Schluß, daß es meistens nur bruchstückhaft und fragmentarisch in den Äther geschleuderte Teilstücke eines Verstan
des sind, der sich irgendwie darstellen möchte und/oder in gesteigerter Form seine Lebensweisheiten oder -wahrheiten ins große Netz weben möchte. Diese Versstandesfetzen machen aber nicht die ganze Sicht auf einen Menschen frei und vor allem nicht die umfangreicheren fühlbaren und nicht-sichtbaren Anteile eines Wesens, dem ich irgendwo im Leben mit allen Sinnen begegne. Es sind also weitestgehend die Sinne, die bei zuviel im Netz verbrachter Zeit verkümmern und das Bloggen temporär und zu recht so leblos erscheinen lassen. Selbst, wenn manchmal ein klein wenig mitschwingt von der Essenz. Manchmal .... lange nicht immer. Sehr schnell enthüllt sich der von künstlicher Weisheit ummantelte Verstand bei diversen Konfrontationen hier im WWW, denn da ist oft plötzlich alle Heil-igkeit und Glückseligkeit verschwunden und der enttarnte Verstand tut nur das, was er im wahren Leben auch tut, vielleicht noch einen Tacken radikaler: Er kämpft darum, recht zu haben. Manchmal mit einem weiteren, zweiten Tarnumhang, dem des Verstehens und Mitfühlens.
Besonders sinnenfremd wird das Ganze, wenn ich mal wieder weit entfernt bin von sämtlichen fixen Vor-stellungen über diese Welt der Erscheinungen und einfach nur noch sehr wenig Interesse an irgendwelchen begrenzenden Stand-Punkten habe, da Stand-Punkte immer nur individuell erscheinende Momentaufnahmen eines nicht faß- und meßbaren Mysteriums sind und sein können. Umso absurder, daß wir Menschen uns so oft gegenseitig von der Richtigkeit unserer Stand-Punkte überzeugen wollen, obwohl doch klar ist, daß immer nur einer in einem Moment drauf paßt - auf diesen Stand-Punkt. Es wird also nie zu einer Übereinstimmung mit einem anderen Menschen kommen. So ist es gewollt, so ist es gemacht, es ist völlig in Ordnung so. Falls du dieses Fragment hier gelesen hast: Wo sind jetzt deine Sinne? Viel Freude für diesen Moment ....
Treffe auch auf andere Leute, die nicht in Frieden sind mit diesem Medium, mit dieser Form von Selbstdarstellung und Kommunikation. Oft heißt es dann "Ach, es ist ja auch nur ein Blog" oder ähnlich. "Nicht das wahre Leben." Hmmhhh ....
Habe kurz nachgedacht, was es ist, was das Bloggen nicht als lebendig erscheinen oder gar fühlbar sein läßt und komme zu dem vorläufigen Schluß, daß es meistens nur bruchstückhaft und fragmentarisch in den Äther geschleuderte Teilstücke eines Verstan
Besonders sinnenfremd wird das Ganze, wenn ich mal wieder weit entfernt bin von sämtlichen fixen Vor-stellungen über diese Welt der Erscheinungen und einfach nur noch sehr wenig Interesse an irgendwelchen begrenzenden Stand-Punkten habe, da Stand-Punkte immer nur individuell erscheinende Momentaufnahmen eines nicht faß- und meßbaren Mysteriums sind und sein können. Umso absurder, daß wir Menschen uns so oft gegenseitig von der Richtigkeit unserer Stand-Punkte überzeugen wollen, obwohl doch klar ist, daß immer nur einer in einem Moment drauf paßt - auf diesen Stand-Punkt. Es wird also nie zu einer Übereinstimmung mit einem anderen Menschen kommen. So ist es gewollt, so ist es gemacht, es ist völlig in Ordnung so. Falls du dieses Fragment hier gelesen hast: Wo sind jetzt deine Sinne? Viel Freude für diesen Moment ....
Mittwoch, 10. Dezember 2008
Glaube mir kein Wort
Lieber Mensch, glaube mir kein Wort von dem,was ich geschrieben habe. Es war - und ist -
alles nur ein Traum ... Geschichten ohne Substanz.
Seifenblasen, Hirngespinste, Erscheinungen in allen
5,6,7 Sinnen ... nichts dabei von Bedeutung.
Nicht wirklich merkwürdig - aber höchst wunderlich das Ganze.
Äußerst und andauernd mysteriös.
Montag, 8. Dezember 2008
Höllenfahrt
Das Leben geht oft seltsame Wege. Einer davon führte mich die letzten zwei Tage zurück in längst vergangene Zeiten und bescherte mir einen 5-Sinnen-Höllentrip. Besonders empfindlich reagierte meine Nase,
die alles roch, was früher einmal so leidvoll war. Geruchs- und Geschmackssinn stellten sich völlig anders ein und riefen alle möglichen Erinnerungen und dazugehörigen Gefühle und Emotionen aus dem alles enthaltenden Speicher wieder ab. Dazu habe ich mich dann noch so richtig ausgekotzt. Jetzt - erhole ich mich wieder und fühle mich seltsam geläutert. Vielleicht sogar ein klitzekleines bischen demütig. Oder vielleicht sehr demütig? Danke für den Trip.
die alles roch, was früher einmal so leidvoll war. Geruchs- und Geschmackssinn stellten sich völlig anders ein und riefen alle möglichen Erinnerungen und dazugehörigen Gefühle und Emotionen aus dem alles enthaltenden Speicher wieder ab. Dazu habe ich mich dann noch so richtig ausgekotzt. Jetzt - erhole ich mich wieder und fühle mich seltsam geläutert. Vielleicht sogar ein klitzekleines bischen demütig. Oder vielleicht sehr demütig? Danke für den Trip.
Samstag, 6. Dezember 2008
Ich liebe den "Ausdruckstanz" ...
... von Nessi Tausendschön und deren ungebändigte Energie. Und dazu kann sie sogar noch so richtig gut und satt singen. Eine Hommage an diese Frau - die auch keine Tabus kennt und einen ergötzlichen Humor sowie unerschütterliches Selbstbewußtsein versprüht. "Eisprung" ist ein anderer netter Titel von ihr .... hmmmppfffhhhhh
Die vergangene Jugend ...
... hangelt sich manchmal nostalgisch an ein paar längst verklungenen Musikstücken entlang und stellt beim Tanzen dazu fest, daß die Beweglichkeit gelitten hat. Heute abend fand ich es endlich im Netz, mein geliebtes "Hina" von Van Halen, die Rückseite von "Jump"- soweit ich mich erinnere. Ich mag dieses Stück - es ist eine gute Kompositon und bietet viele Abwechslungen in Stimmung und Tempi. Und es hat soviel Power. Habe immer mal wieder nachgeschaut und heute war´s endlich da, zum Nikolaus!
Und dann traf ich noch auf etwas sehr Schräges von "Palais Schaumburg", mit denen wir damals eine neue Stadt gebaut haben. Jetzt erst kann ich hören, was ich unbewußt früher in so manchem Stück gehört habe, ohne es zu wissen: Einen ganz eigenen und dominanten Rhythmus. Zu "Palais Schaumburg" hat mein damaliger wilder und schöner Geliebter einen lustigen Baustellen-Tanz getanzt, mit der imaginären Schaufel, die die neue Stadt baut. Irgendwie schön, das eine und andere nochmal zu hören .... und auch gut, es klar zu spüren: Diese Luft ist raus. Es war die verzweifelt-lustvolle Jugend - wild, ungestüm, voller Lust und ohne Angst. Alles zu seiner Zeit. Nina Hagen hat auch dazu gehört. Weil sie konsequent einfach lebt und nichts darauf gibt, was andere dazu und über sie sagen. Ein Wesen, das keinen Respekt vor Tabus kennt. So eine Zeitreise in Sachen Musik kann schon sehr viel Aufschluß geben.
Und dann traf ich noch auf etwas sehr Schräges von "Palais Schaumburg", mit denen wir damals eine neue Stadt gebaut haben. Jetzt erst kann ich hören, was ich unbewußt früher in so manchem Stück gehört habe, ohne es zu wissen: Einen ganz eigenen und dominanten Rhythmus. Zu "Palais Schaumburg" hat mein damaliger wilder und schöner Geliebter einen lustigen Baustellen-Tanz getanzt, mit der imaginären Schaufel, die die neue Stadt baut. Irgendwie schön, das eine und andere nochmal zu hören .... und auch gut, es klar zu spüren: Diese Luft ist raus. Es war die verzweifelt-lustvolle Jugend - wild, ungestüm, voller Lust und ohne Angst. Alles zu seiner Zeit. Nina Hagen hat auch dazu gehört. Weil sie konsequent einfach lebt und nichts darauf gibt, was andere dazu und über sie sagen. Ein Wesen, das keinen Respekt vor Tabus kennt. So eine Zeitreise in Sachen Musik kann schon sehr viel Aufschluß geben.
Mittwoch, 3. Dezember 2008
"Für die dummen Frauen ...
... hat man die Galanterie; aber was tut man mit den Klugen? Da ist man ratlos." (Heinrich Mann)
"Eine Frau, gleichgestellt, wird überlegen." (Socrates)
"Du mußt genau das machen, wovon du glaubst, das kann man nicht machen." (Eleanor Roosevelt)
"Fehler gehören zu den Verpflichtungen, mit denen man für ein vollwertiges Leben zahlt." (Sophia Loren)
"Nur tote Fische schwimmen immer mit dem Strom" (Rita Süssmuth)
"Schließ keine Kompromisse. Du bist alles, was du hast" (Janis Joplin)
"Realität ist etwas, worüber man sich erhebt." (Colette)
Das waren ein paar Zitate aus diesem Netz-Artikel , den ich bei meiner heute begonnenen Recherche zum Thema Frauen und Macht fand. Vor ein paar Monaten war ich schon mal auf der gleichen Seite, aber da war das Thema noch nicht reif. Es passiert mir oft, daß bestimmte Themen erst leise irgendwo an der Hintertür anklopfen und sich dann später an verschiedenen Orten wieder melden und zu erkennen geben, wenn Sie gesehen werden wollen. Das Thema Frauen und Macht finde ich so interessant, weil es m.E. immer noch so wenige Frauen gibt, die sich ihre Eigenmacht wirklich zugestehen und sich entsprechend auch im Außen ermächtigen. "Selbstermächtigung" bzw. "Eigenermächtigung" habe ich das kürzlich genannt in einem Gespräch - etwas, was Männer ganz selbstverständlich tun und die wenigsten Frauen. Der "Quotenmann" in der Runde stimmte sofort zu, er kennt das Thema.
Also immer noch wenige Frauen in machtvollen Positonen - dafür immer noch viele, die sich genau darüber beschweren - und sich dennoch nicht selbst ermächtigen, sondern weiter auf die Ankunft von Godot hoffen, der es für sie tun soll.
Jetzt interessieren mich mal genau die Frauen, die ihren machtvollen Weg gehen oder gegangen sind. Eine davon wird im o.g. Artikel auf Seite 28 wie folgt zitiert: "Nach Christiane zu Salm liegt die beste Strategie zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen darin, Frauen zu fördern, die auch wirklich Karriere machen wollen, statt das nur einzufordern."
Ein Buch mit dem schönen Titel "Der beste Mann für den Job ist eine Frau" wird mich auch in Kürze erreichen.
Ich finde das Thema Macht insgesamt sehr interessant seit einigen Monden. Ich schaue mir Menschen an, die Macht haben, ausüben, haben wollen, keine haben wollen - und wie es bei mir damit bestellt ist. Ich frage mich, wo die wahren Gründe liegen, weshalb Frauen keine Macht ergreifen im "äußeren Leben" - und hier meine ich explizit nicht die vorgeschobenen Gründe von wegen Kinderversorgung (die armen Kinder müssen ja für so einiges herhalten). In dem Artikel gibt es eine Statistik (S.23), laut der lediglich 18 % der Karreriefrauen ledig bzw. Singles sind.
Besonders schaue ich (wie bei allen Themen) bei mir selbst nach, welches Verhältnis ich zu dem Begriff "Macht" habe, was alles für mich da drin steckt und dranhängt (wer Macht hat, hat in meiner Vorstellung auch viel Verantwortung - was ja im richtigen Leben oft gar nicht so gelebt wird, ganz im Gegenteil, siehe Börsenhaifischbecken) und was man mir als Kind dazu bei-brachte. Für mich bleibt der wichtigste Begriff dabei die Eigenmacht und neuerdings auch und im besonderen die Selbstermächtigung.
Zu dem ersten Spruch vom Herrn Heine wollte ich nochwas ganz anderes erzählen, das wird aber ein separarter Post, denn darin geht es mehr um ratlose Männer, die in der Gegenwart von selbständigen Frauen in eine echte Identitätskrise geraten ....
"Eine Frau, gleichgestellt, wird überlegen." (Socrates)
"Du mußt genau das machen, wovon du glaubst, das kann man nicht machen." (Eleanor Roosevelt)
"Fehler gehören zu den Verpflichtungen, mit denen man für ein vollwertiges Leben zahlt." (Sophia Loren)
"Nur tote Fische schwimmen immer mit dem Strom" (Rita Süssmuth)
"Schließ keine Kompromisse. Du bist alles, was du hast" (Janis Joplin)
"Realität ist etwas, worüber man sich erhebt." (Colette)
Das waren ein paar Zitate aus diesem Netz-Artikel , den ich bei meiner heute begonnenen Recherche zum Thema Frauen und Macht fand. Vor ein paar Monaten war ich schon mal auf der gleichen Seite, aber da war das Thema noch nicht reif. Es passiert mir oft, daß bestimmte Themen erst leise irgendwo an der Hintertür anklopfen und sich dann später an verschiedenen Orten wieder melden und zu erkennen geben, wenn Sie gesehen werden wollen. Das Thema Frauen und Macht finde ich so interessant, weil es m.E. immer noch so wenige Frauen gibt, die sich ihre Eigenmacht wirklich zugestehen und sich entsprechend auch im Außen ermächtigen. "Selbstermächtigung" bzw. "Eigenermächtigung" habe ich das kürzlich genannt in einem Gespräch - etwas, was Männer ganz selbstverständlich tun und die wenigsten Frauen. Der "Quotenmann" in der Runde stimmte sofort zu, er kennt das Thema.
Also immer noch wenige Frauen in machtvollen Positonen - dafür immer noch viele, die sich genau darüber beschweren - und sich dennoch nicht selbst ermächtigen, sondern weiter auf die Ankunft von Godot hoffen, der es für sie tun soll.
Jetzt interessieren mich mal genau die Frauen, die ihren machtvollen Weg gehen oder gegangen sind. Eine davon wird im o.g. Artikel auf Seite 28 wie folgt zitiert: "Nach Christiane zu Salm liegt die beste Strategie zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen darin, Frauen zu fördern, die auch wirklich Karriere machen wollen, statt das nur einzufordern."
Ein Buch mit dem schönen Titel "Der beste Mann für den Job ist eine Frau" wird mich auch in Kürze erreichen.
Ich finde das Thema Macht insgesamt sehr interessant seit einigen Monden. Ich schaue mir Menschen an, die Macht haben, ausüben, haben wollen, keine haben wollen - und wie es bei mir damit bestellt ist. Ich frage mich, wo die wahren Gründe liegen, weshalb Frauen keine Macht ergreifen im "äußeren Leben" - und hier meine ich explizit nicht die vorgeschobenen Gründe von wegen Kinderversorgung (die armen Kinder müssen ja für so einiges herhalten). In dem Artikel gibt es eine Statistik (S.23), laut der lediglich 18 % der Karreriefrauen ledig bzw. Singles sind.
Besonders schaue ich (wie bei allen Themen) bei mir selbst nach, welches Verhältnis ich zu dem Begriff "Macht" habe, was alles für mich da drin steckt und dranhängt (wer Macht hat, hat in meiner Vorstellung auch viel Verantwortung - was ja im richtigen Leben oft gar nicht so gelebt wird, ganz im Gegenteil, siehe Börsenhaifischbecken) und was man mir als Kind dazu bei-brachte. Für mich bleibt der wichtigste Begriff dabei die Eigenmacht und neuerdings auch und im besonderen die Selbstermächtigung.
Zu dem ersten Spruch vom Herrn Heine wollte ich nochwas ganz anderes erzählen, das wird aber ein separarter Post, denn darin geht es mehr um ratlose Männer, die in der Gegenwart von selbständigen Frauen in eine echte Identitätskrise geraten ....