Freitag, 28. März 2008

Perfektionismus zum Zweiten


Hat dir heute schon
jemand gesagt, wie
wunderbar und einzigartig
du bist und daß du perfekt
bist, wie du bist !!!

Ich bin es natürlich auch.
Und die und der
und das da auch.
Was für eine Erleichterung.
Wieviel schöner
und freund-licher
das Leben wird.
So schnell.
Auf so einfache Weise.

Unrealistisch, sagst du? Ach, daß ist nur die Angst vor der Liebe.
Entspann dich und sorge dich nicht länger:
Es ist mehr als genug da für alle! Und wenn du ein wenig Liebe bekommen hast, gib sie ruhig weiter - sie wird nie weniger und mehrt sich aus sich selbst heraus. Warum also weiter geizig sein? Ich habe sie auch geschenkt bekommen. Einfach so. Ohne etwas zu tun.

Donnerstag, 27. März 2008

Perfektionismus ...




ist die

((( getarnte )))

Angst
,

Fehler

zu

machen.



Dienstag, 25. März 2008

Kein warmes Essen zum Tempelfest ...

Irgendwie habe ich mir so ziemlich abgewöhnt, warm zu essen - außer Toastbrot derzeit. Der Körper will gar nicht viel Warmes, Zerkochtes. Und der Mensch, der ich bin, ist derzeit einfach nicht willens, viel Zeit mit Kochen, Essen und Spülen zu verbringen. So gab´s gestern mittag bei mir Mango mit Banane - und weil Ostern war, auch mal wieder nach längerer Zeit mit Sahne - eines meiner Lieblingsgerichte. In letzter Zeit gibt es das in der Regel ohne Sahne, denn das schmeckt ebenso gut und ist gesünder. Drüber noch ein paar zerbröselte Walnüsse und viel Zimt. Paradieskost.

In jüngster Zeit werden mir zum wiederholten Male die vielen Vorzüge von Rohkost bewußt. Nicht, daß ich mich etwa dran halten würde, ich esse auch viel "Mist", einfach aufgrund meiner immer noch unregelmäßigen Lebensführung und der meist vorherrschenden Inkonsequenz, mein besseres Wissen auch wirklich und komplett in die Tat umzusetzen. Allerdings mache ich mir deshalb keine Vorwürfe mehr und lasse einfach zu, daß es sich langsam von selbst in die Richtung pendelt, in die es will. Inzwischen arbeitet und lernt etwas in mir und das Wissen sickert immer mehr durch ins richtige Leben - nicht nur bezüglich der Rohkost. Fühlt sich an, als hätte ich tatsächlich ein wenig Geduld gelernt.

Gestern freute ich mich nicht nur ob der paradiesischen, höchst lebendigen Sonnenkost auf meinem Teller, sondern auch über die schlichte Tatsache, daß diese Art der Nahrung nicht zur Eile ruft, einfach, weil nichts kalt werden kann. Warmes Essen muß zeitlich koordiniert werden und nach Zubereitung sofort gegessen werden, sonst schmeckt es nicht mehr so gut.
Ich konnte mir hingegen nach der zügigen und völlig unaufwendigen Vorbereitung noch Zeit lassen und ein paar andere Dinge zuende bringen, bevor ich mich dann vor diesen Hochgenuss setzte, um ihn in meinen begnadeten Körper hineinzuschaufeln. Für unruhige Geister wie mich ist das ein klarer Vorteil! Außerdem muß man nicht zwangsläufig "den Teller leer essen", weil es ja auch später noch schmeckt. Die Energie, die Pflanzen, Früchte und Nüsse uns schenken, ist sofort spürbar und um ein Vielfaches größer, als wenn es erst verkocht und zermatscht wird. Hinzu kommt als weiteres Extra die klare Kostenersparnis: Es ist erheblich günstiger, sich von Rohkost zu ernähren, als wie auch immer vorverarbeitete Lebensmittel einzukaufen - besonders bei Verwendung von regionalen und saisonalen Paradiespflanzen.
Es spricht also sehr viel dafür. Warmes Essen fehlt mir persönlich auch nicht, mir reicht der leckere warme Kräutertee, den ich zu mir nehme, völlig.

Wenn ich in so einen konventionellen Supermarkt gehe, um beispielsweise o.g. Toastbrot und ein paar Scheiben Käse zu erstehen, wundere ich mich jedesmal darüber, was wir uns hier für einen ungesunden Mist zuammenfressen. Und das spiegelt sich natürlich auch darin, wie ich aussehe und wie gesund und beweglich ich bin - oder eben nicht.

Es ist wirklich an der Zeit für mich, daß ich meinen Tempel, also meinen Körper, ehre und achte. Er hat mir schon so unbeschreibliche Dienste erwiesen - und ohne ihn könnte ich schließlich nicht auf dieser Erde wandeln und soviele bunte Erfahrungen machen. Was der schon alles verdaut hat in diesem Leben, welche Gifte er unermüdlich entsorgt hat, immer und immer wieder, bedingungslos, liebevoll und ohne Unterlaß.

Er verdient einfach das Allerbeste!

Donnerstag, 20. März 2008

Der tiefe Brunnen ...

"Der tiefe Brunnen" heißt ein wunderbares Buch von Claus Riemann, in dem es um Astrologie und Märchen geht. Im Kapitel über uns Zwillinge geht es endlich mal um die positiven und vor allem lebenswichtigen Aspekte unserer sprichwörtlichen Leichtigkeit (luftiger Merkur) und auch um das vorherrschende Unverständnis der Umwelt dieser schmetterlingsgleichen Mentalität gegenüber (indianisch bin ich in der Tat dem Schmetterlingsclan zugeordnet). Er beginnt das Kapitel mit folgender Geschichte:

Der Rabbi
Vor einigen Jahren begegnete ich bei einer Tagung einem alten Philosophen, mit dem ich dann noch lange am Tresen saß und Welträtsel löste. Er hatte eine Zwillinge-Sonne, und ihm verdanke ich die sehr zwillingehaften Worte: "Weißt du, das Wort Wahrheit gebrauche ich schon lange nicht mehr. Ich sage nur, es gibt viele Geschichten über das Leben." Er erzählte mir auch gleich eine solche Geschichte: Ein Ratsuchender kommt zu einem Rabbi und fragt ihn. "Rabbi, leben wir das Leben mehr aus uns heraus oder in uns hinein?" Die Antwort des Rabbi: "Wenn du mich so fragst, ja."

Sehr hilfreich finde ich seine freundliche Ausführung dazu, wie wichtig es für einen Zwillingsmenschen ist, diese Leichtigkeit auch wirklich unbeschwert und konsequent zu leben (S.100) :
"Leichtigkeit ist in unserem Kulturkreis nicht einfach zu leben, denn bei uns wird Ernsthaftigkeit, Anstrengung, Leistung im Allgemeinen wesentlich mehr geachtet als die "unerträgliche Leichtigkeit des Seins". Schmetterlings-Menschen genießen bei uns keinen guten Ruf; sie gelten als leichtlebige Luftikusse - dabei ist der Schmetterling nun einmal zum Fliegen geboren. Er ist nicht dazu da, auf einer Blume sitzen zu bleiben und auf ihr eine Burg zu bauen (dieses Thema hatten wir beim vorangegangen Zeichen Stier). Er soll dazu beitragen, die Welt bunter und leichter zu machen. Die Erfüllung dieser Mission ist zwillinge-betonten Menschen hierzulande noch nie leicht gemacht worden, besonders Frauen nicht, weil das Frauen- und Mutterbild in unserer Tradition eine ganz andere Prägung hat, da wird eine zuverlässige, verantwortungsbereite Form von Mütterlichkeit erwartet. Auf den Vorwurf, ein `leichtes Mädchen´ zu sein, könnte man fragen, was denn an `schweren Mädchen´ besser sei? Für die vielen zwillinge-betonten Menschen bei uns, die deshalb mit einem schlechten Gewissen herumlaufen, ist es besonders wichtig, sich im Laufe ihres Lebens von ihren Schuldgefühlen zu befreien. "


Da hat der Herr Riemann ja so recht!
Und es ist wirklich sehr befreiend, zu erleben, wie soviele alte und altbackene Schuldgefühle in den vergangenen Wochen und Monaten einfach abfallen, im Äther verschwinden und mich für die nächste Wiedergeburt, Transformation, für den Aufstieg des Phönix aus der Asche freigeben.
Allerdings: Es gibt eine spezielle Form von Verantwortung und Zuverlässigkeit, die der Zwillingssonne durchaus zu eigen ist. Sie darf nur nicht dogmatisch und sinnlos sein. Fleissig können wir auch, aber halt leichter, spielerischer! Guck dir mal so einen Schmetterling an, der ist fast immer unterwegs. Die gute Nachricht der Leichtigkeit in die Welt zu tragen ist sicher ganz im Sinne der Schöpfung - wo doch eh alles nur im Moment auftaucht und wieder ins Nichts zurück verschwindet.

Dienstag, 18. März 2008

Entstehungsprozesse und Freude

Ich habe seit einigen Wochen die Ehre und Freude, das Entstehen eines Buches Kapitel für Kapitel mitverfolgen und begleiten zu dürfen, indem ich die Kapitel zum Einen nochmal auf mögliche Rechtschreibungsverbesserungen hin durchsehe und manchmal etwas an der Form herumkrittele, um das Gesagte noch klarer, als es ohnehin schon ist, zu formulieren. Außerdem versetze ich mich beim Lesen auch in die Position eines Außenstehenden, der von der im Buch behandelten Materie noch nichts oder nicht viel gehört hat. Das alles ist eine spannende und hochinteressante Angelegenheit für mich, die ich ja auch immer noch diese Sehnsucht nach der berufsmäßigen Schriftstellerei in mir beherberge. Entsprechend groß ist meine Freude, jetzt an der Geburt eines neuen Buches teilhaben zu können.
Die gleiche Person, die dieses Buch erschafft, wagt aktuell den Schritt in die Praxis der Heilarbeit: Sie beginnt, Jin-Shin-Jyutsu-Sitzungen zu geben.
Gestern waren wir gemeinsam unterwegs, um eine wunderschöne und sehr praktische portable Massageliege hier in Köln bei der Firma Bodynova zu erstehen (eine Firma, ich vorbehaltlos weiterempfehlen möchte, sowohl was die Produkte, als auch die freundliche, kompetente Beratung betrifft). Anschließend kam ich sofort erstmalig in den Genuß, Jin-Shin-Jyutsu von einem anderen Menschen zu empfangen. Bisher habe ich es immer als Selbsthilfe praktiziert und gestern bot es sich an, mir einmal die (wenigen) Punkte am Rücken strömen zu lassen, an die ich nicht selbst herankomme - auf der tollen, neuen Masageliege. Das war eine sehr interessante Erfahrung für mich, da es sich nochmal komplett anders angefühlt hat als in Eigenbehandlung und eine andere Energie mit sich bringt. Nachdem sich zunächst eine sehr entspannende Wirkung eingestellt hatte, war ich fit wie ein Eichhörnchen.

Es ist für mich wirklich ein wunderbares Geschenk, aktuell beobachten und dabeisein zu dürfen, wie ein befreundeter Menschen zur Zeit all die Dinge ins Leben bringt, die auch in mir schon so lange gären. Und was für ein Spaß das ist!
Auch wird mir klar, was ich alles - nur für mich und im Stillen - in den vergangenen Jahren gelernt habe im großen Bereich der "Heilung". In der Position der Empfangenden gestern während der Behandlung wurde mir auch nochmal bewußt, wie hilfreich und wohltuend das sein kann - und endlich empfand ich die entsprechende Wertschätzung. Meine größte Hürde bisher gegenüber der Ausführung von Heilarbeit - also auf deutsch : Hilfreiche Unterstützung zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte der behandelten Person, die sich letztlich immer nur selbst heilen kann - war bis gestern genau die, daß ich meine Möglichkeiten nicht wirklich wertgeschätzt habe. Nun zeigt mir eine Freundin, wie wertvoll das ist und wieviel Freude es macht!

Und nicht nur in diesem Bereich erreicht mich derzeit Unterstützung im Außen - auch mit der Musik bewegt sich gerade etwas, wenn auch noch nichts Genaues. Aber allein, das sich wieder etwas bewegt, ist für mich schon wunderbar.

Sicher trägt das Entrümpeln in allen seelische und materiellen Bereichen viel zu der gerade stattfindenen Bewegung bei. Gestern fand ich bei der Gelegenheit noch meine ehemaligen "Taxiboots" im Auto, schön in eine Plastiktüte gehüllt, nach dem ehemaligen Motto "kann ich vielleicht nochmal gebrauchen, für Gartenarbeit oder Spazierengehen im Matsch ...." Mensch, das war aber höchste Zeit, daß die in der Mülltonne gelandet sind! Und nicht nur die.

Der überfällige familiäre Supergau mit der Frau, die meine Schwester ist und meinem Neffen vor ein paar Wochen - stellt sich als ungeheuer befreiend und erleichternd heraus - war also geradezu vitalisierend und inzwischen bin ich auch dafür sehr dankbar, weil es soviel Last von mir genommen hat und ich mir nun erlaube, meiner Zwillingsnatur nachzugehen und mir das Leben nicht länger mit unnötig beschwerenden Strukturen, die mir vom Naturell her nicht entsprechen, zu vergällen. Toll!
Gleichzeitig bzw. unterstützend und begleitend erreichte mich die große Schatztruhe der Astrologie mit ihren vielfältigen Ansätzen und erhellte mir genau dieses zwillinggemäße Schmetterlings-Naturell, und ich habe beschlossen, das nun konsequent zu leben und mich nicht mehr unnötig und zuviel mit den vielen "Ernsthaften" und besonders den "ernsthaften Hörnerträgern" aufzuhalten. Das Leben ist zu kurz und zu schön, um es mit freudloser, andressierter Disziplin und Verantwortung zu verplempern. Zu meiner Zwillingsnatur poste ich noch was, was mir ungeheuer hilfreich war.
Einen wunderbaren, lustigen Satz fand ich auch noch bei der interessanten Beschäftigung mit meinen verschiedenen Stern-Konstellationen: "Gehört nirgends dazu, findet sich aber überall mühelos zurecht." Stimmt genau.

Inzwischen bin auch wieder lebendiger als noch im vergangenen Jahr, als meine Ferritin-Werte (Eisen-Depot) total im Keller waren und mir heftigste Dauer-Schädelschmerzen verursacht hatten. Sie sind wieder im grünen Bereich und ich unterstütze weiterhin mühelos und kopfschmerzfrei mit einem guten Naturpräparat.

Bleibt nur noch eines zu sagen: DANKE

Mittwoch, 12. März 2008

Aus unbekannter Quelle

Aus unbekannter und anscheinend humorvoller, weiser Quelle:
Wenn du glaubst, du seist erleuchtet -
verbringe mal eine Woche gemeinsam mit deinen Eltern.

Mittwoch, 5. März 2008

Kindersegen ...

... beim Betrachten
dieses Bildes
erinnere ich mich
dunkel, daß ich
irgendeinen
gesunden und
natürlichen Instinkt
hatte, der mich
in diesem Leben
kinderlos wissen wollte -
auch, wenn der Rest der Welt diese Geschichte mit den gesunden Instinkten genau andersrum auslegt.

Dienstag, 4. März 2008

Gemini über Luxus


Luxus
ist
für mich:
Biologisches
Klopapier
kaufen.
Und
benutzen.

Willkommen in meinem neuen Heim.
Bislang gibt es zwei Insassen. Einer davon ist ein schwarzer Rabe. Der andere Bewohner ist eine Menschenfrau und sie ändert ständig ihren Namen, aktuell benutzt sie "Anuja" und "Gemini".
Gemini, weil es so schön kosmisch klingt. Ach ja, nicht vergessen: Die Erde ist natürlich auch ein Teil vom Kosmos und damit vom Ganzen!
Natürlich geht es ab und zu auch in unserem neu-gewebten Zuhause um Transformation, Erleuchtung und solches Zeugs - wir bleiben uns schließlich treu, trotz Ortswechsel und der Geist ist ja bekanntlich frei, ortsungebunden und überall. Da paßt doch so ein interplanetarischer Name wie Gemini gut. Dazu die Zwillings-Sonne, die uns den erforderlichen Luftauftrieb gibt, das wird sicher ein schöner Spaß!

Hier noch was Bodenständiges von Paracelsus zur Essenz der Alchemie: "Der ist kein Arzt , der das Unsichtbare nicht weiß, das keinen Namen hat, keine Materie und doch seine Wirkung hat."