Dienstag, 18. März 2008

Entstehungsprozesse und Freude

Ich habe seit einigen Wochen die Ehre und Freude, das Entstehen eines Buches Kapitel für Kapitel mitverfolgen und begleiten zu dürfen, indem ich die Kapitel zum Einen nochmal auf mögliche Rechtschreibungsverbesserungen hin durchsehe und manchmal etwas an der Form herumkrittele, um das Gesagte noch klarer, als es ohnehin schon ist, zu formulieren. Außerdem versetze ich mich beim Lesen auch in die Position eines Außenstehenden, der von der im Buch behandelten Materie noch nichts oder nicht viel gehört hat. Das alles ist eine spannende und hochinteressante Angelegenheit für mich, die ich ja auch immer noch diese Sehnsucht nach der berufsmäßigen Schriftstellerei in mir beherberge. Entsprechend groß ist meine Freude, jetzt an der Geburt eines neuen Buches teilhaben zu können.
Die gleiche Person, die dieses Buch erschafft, wagt aktuell den Schritt in die Praxis der Heilarbeit: Sie beginnt, Jin-Shin-Jyutsu-Sitzungen zu geben.
Gestern waren wir gemeinsam unterwegs, um eine wunderschöne und sehr praktische portable Massageliege hier in Köln bei der Firma Bodynova zu erstehen (eine Firma, ich vorbehaltlos weiterempfehlen möchte, sowohl was die Produkte, als auch die freundliche, kompetente Beratung betrifft). Anschließend kam ich sofort erstmalig in den Genuß, Jin-Shin-Jyutsu von einem anderen Menschen zu empfangen. Bisher habe ich es immer als Selbsthilfe praktiziert und gestern bot es sich an, mir einmal die (wenigen) Punkte am Rücken strömen zu lassen, an die ich nicht selbst herankomme - auf der tollen, neuen Masageliege. Das war eine sehr interessante Erfahrung für mich, da es sich nochmal komplett anders angefühlt hat als in Eigenbehandlung und eine andere Energie mit sich bringt. Nachdem sich zunächst eine sehr entspannende Wirkung eingestellt hatte, war ich fit wie ein Eichhörnchen.

Es ist für mich wirklich ein wunderbares Geschenk, aktuell beobachten und dabeisein zu dürfen, wie ein befreundeter Menschen zur Zeit all die Dinge ins Leben bringt, die auch in mir schon so lange gären. Und was für ein Spaß das ist!
Auch wird mir klar, was ich alles - nur für mich und im Stillen - in den vergangenen Jahren gelernt habe im großen Bereich der "Heilung". In der Position der Empfangenden gestern während der Behandlung wurde mir auch nochmal bewußt, wie hilfreich und wohltuend das sein kann - und endlich empfand ich die entsprechende Wertschätzung. Meine größte Hürde bisher gegenüber der Ausführung von Heilarbeit - also auf deutsch : Hilfreiche Unterstützung zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte der behandelten Person, die sich letztlich immer nur selbst heilen kann - war bis gestern genau die, daß ich meine Möglichkeiten nicht wirklich wertgeschätzt habe. Nun zeigt mir eine Freundin, wie wertvoll das ist und wieviel Freude es macht!

Und nicht nur in diesem Bereich erreicht mich derzeit Unterstützung im Außen - auch mit der Musik bewegt sich gerade etwas, wenn auch noch nichts Genaues. Aber allein, das sich wieder etwas bewegt, ist für mich schon wunderbar.

Sicher trägt das Entrümpeln in allen seelische und materiellen Bereichen viel zu der gerade stattfindenen Bewegung bei. Gestern fand ich bei der Gelegenheit noch meine ehemaligen "Taxiboots" im Auto, schön in eine Plastiktüte gehüllt, nach dem ehemaligen Motto "kann ich vielleicht nochmal gebrauchen, für Gartenarbeit oder Spazierengehen im Matsch ...." Mensch, das war aber höchste Zeit, daß die in der Mülltonne gelandet sind! Und nicht nur die.

Der überfällige familiäre Supergau mit der Frau, die meine Schwester ist und meinem Neffen vor ein paar Wochen - stellt sich als ungeheuer befreiend und erleichternd heraus - war also geradezu vitalisierend und inzwischen bin ich auch dafür sehr dankbar, weil es soviel Last von mir genommen hat und ich mir nun erlaube, meiner Zwillingsnatur nachzugehen und mir das Leben nicht länger mit unnötig beschwerenden Strukturen, die mir vom Naturell her nicht entsprechen, zu vergällen. Toll!
Gleichzeitig bzw. unterstützend und begleitend erreichte mich die große Schatztruhe der Astrologie mit ihren vielfältigen Ansätzen und erhellte mir genau dieses zwillinggemäße Schmetterlings-Naturell, und ich habe beschlossen, das nun konsequent zu leben und mich nicht mehr unnötig und zuviel mit den vielen "Ernsthaften" und besonders den "ernsthaften Hörnerträgern" aufzuhalten. Das Leben ist zu kurz und zu schön, um es mit freudloser, andressierter Disziplin und Verantwortung zu verplempern. Zu meiner Zwillingsnatur poste ich noch was, was mir ungeheuer hilfreich war.
Einen wunderbaren, lustigen Satz fand ich auch noch bei der interessanten Beschäftigung mit meinen verschiedenen Stern-Konstellationen: "Gehört nirgends dazu, findet sich aber überall mühelos zurecht." Stimmt genau.

Inzwischen bin auch wieder lebendiger als noch im vergangenen Jahr, als meine Ferritin-Werte (Eisen-Depot) total im Keller waren und mir heftigste Dauer-Schädelschmerzen verursacht hatten. Sie sind wieder im grünen Bereich und ich unterstütze weiterhin mühelos und kopfschmerzfrei mit einem guten Naturpräparat.

Bleibt nur noch eines zu sagen: DANKE

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