Freitag, 19. Dezember 2008
Emotional cold turkey ......
Der Herr Tolle sagt es ähnlich mit seinem Konzept vom süchtigen Schmerzkörper, der sich ja ebenfalls von bestimmten Emotionen (Schmerz, Angst, Sorgen ...) und den von diesen im System ausgelösten chemischen Prozessen nährt und erhält. Der Entzug von diesen chemischen Reaktionen kann natürlich o.g. Irritation verursachen. Ebenso die entstehende Emotionslosigkeit, die aufgrund von falschen Erwartungen an ständiges Wohlbefinden oder auch nur "überhaupt-etwas-empfinden-wollen" und gesellschaftlichem Konsens, was richtig und falsch gefühlt ist, gerne vorschnell als "Depression" eingeordnet wird - und die wenigsten von uns wissen, um was es sich da wirklich handelt, nämlich ums Erwachen aus dem Traum.
Hier der Beitrag vom Herrn Icke, in welchem er den besagten Begriff verwendet, zur Erbauung und Ermunterung - es geht um den Abschied von der Schafherde und um Eigenmacht. Und um die weitverbreitete Idee "Ich kann ja doch nichts tun."
Ich finde ihn nach wie vor sehr lebendig und enthusiastisch und ich mag seinen scharfen Humor (der Beitrag ist übrigens "reptilienfrei"....). Lustig auch die Passage mit Bezug auf den Wunschhype, wo er erklärt, wieso du dir ggf. deine ganze Wohnung mit deinen Wunschbildern zukleistern kannst (hier geht´s um einen Ferrari) und es dann doch nicht bekommst. Und wieso auch das völlig in Ordnung ist. Auch er hat das Rad nicht neu erfunden - aber viel möglicherweise verwirrende Information gut, plastisch und recht klar zusammengefaßt. Auch, wenn eine Frage für mich wie immer offen bleibt, die ich ihm gerne mal selbst stellen würde: Wen er bloß immer mit "They" meint ....
Sehr hilfreich für den o.g. Zwischenzustand finde ich auch zwei Bücher von Werner Ablass, der übrigens keine gleichnamigen Briefe verkauft: In "Entzaubert siehst du nur die Liebe" fand ich für mich endlich mal eine excellente und kurz gehaltene Beschreibung von bedingungsloser Liebe. Dieses Buch leistet sehr gute Dienste bei der Desillusionierung, es beschreibt sehr klar, daß die allgegenwärtige bedingungslose Liebe nicht das Geringste mit den vielen Vor-stellungen von romantischer Liebe und nicht einmal mit Gefühlen zu tun hat! Das andere heißt "Gar nichts tun und alles erreichen" - ein angenehmer Titel, wie ich finde - und auch hier geht es um gründliche Desillusionierung und eine ganz andere Dimension des Seins. Beide sehr empfehlenswert - für die, die sich wirklich drauf einlassen.
Und zum Schluß nochmal: Frohe Feste und ALLES LIEBE
Donnerstag, 18. Dezember 2008
Nada Brahma - frohes Schwingen
3 Minuten und 50 Sekunden wird mir ganz weihnachtlich zumute, sieht aus wie tanzende Weihnachtsbäume (Mausklick).
Ein tolles Geschenk gab´s für mich schon in dieser Woche von meiner geliebten Zahnärztin: Zwei Füllungen, einfach so ... oder vielleicht, weil wir uns schon so lange mögen. Und ich ihr mal wieder ganz schön geschmeichelt habe, als ich sagte "Ach, ich bin ja so froh. Ich habe die beste Zahnarztpraxis auf diesem Planeten erwischt."
Was für ein schönes Weihnachten dieses Jahr. Und so angenehm lang. Eine angenehme Zeit-Dehnung. Danke.
Gestern abend fiel mir zum ersten Male wieder ein, was für ein Kontrast doch das letzte Jahr dazu war. Ich war überrascht - hatte überhaupt nicht mehr dran gedacht .... und jetzt, wo ich nochmal hinschaue, bin ich sehr erfreut, daß einfach Frieden herrscht.
Mittwoch, 17. Dezember 2008
Ein wunderschönes Weihnachtslied ....
Viel Schwingung von Liebe in den Harmonien.
Lullaby for little and big children.
Und hier ein ganz anderes, älteres Lied. Ganz andere Töne. Ziemlich tiefgehende, magische, finde ich. Stelle mir eine wilde irische oder schottische Landschaft dazu vor - und eine warme Stube.
Gleich will ich mal meinen alljährlichen obligatorischen Vorweihnachts-Kinobesuch machen. In Ermangelung eines neuen Harry-Potters geht es diesmal natürlich ins "Tintenherz". In die Kindervorstellung - so wird es rund. Popcorn mag ich lieber salzig als süß.
Dienstag, 16. Dezember 2008
Wie wahr, wie wahr ... und ein gutes Jahr
Ein äußerst erfreuliches Horoskop für mich, in allen relevanten Zeichen - ganz entgegen der "offiziellen Verlautbarungen und Prognosen", die ich ohnehin unmöglich finde.
Also, bevor ich´s vergesse: Ich wünsche uns allen einen guten Jahresausklang und ein wunderschönes, von Liebe erfülltes 2009 - sowie (Erkenntnis von) Reichtum und Fülle für alle Wesen. Ashé!
Montag, 15. Dezember 2008
Filmtip: "Sollbruchstelle" - Debut von Eva Stotz
Hier ein Textauszug aus der Redaktion von Titel-Thesen-Temperamente, wo der Film gestern abend vorgestellt wurde (für den ganzen Beitrag einfach hier reinklicken):
"Sollbruchstelle - Ein Film über Deutschlands schöne neue Arbeitswelt ..... Arbeit ist das halbe Leben, aber Arbeit ist knapp. Für einen Job würden viele Menschen alles tun. Wie absurd oder sogar unmenschlich Arbeit in Deutschland sein kann, erzählt der Film "Sollbruchstelle". Auf beeindruckende Weise gelingt der Regisseurin Eva Stotz die scheinbare Selbstverständlichkeit von Arbeit zu hinterfragen. Man spürt die Liebe und die Verzweiflung, die die Protagonisten und Regisseurin in sich tragen. Ein Film, bei dem schallendes Lachen und blankes Entsetzen Hand in Hand gehen.
Arbeit und doch keine Arbeit - Franz, der Hauptprotagonist, hat sich nach einer Kündigung erfolgreich in seine Firma zurück geklagt, einem Automobilkonzern. Doch die Firma will ihn nicht. Fortan ist der Personalchef die einzige Kontaktperson für Franz. Zu seinen Kollegen, mit denen er 30 Jahre lang arbeitete, wird ihm jeder Kontakt untersagt. Täglich acht Stunden sitzt er ohne Aufgabe in seinem Büro. Seine Arbeit ist das NICHTS tun. Mit der Kontaktsperre, der "Isolationsfolter", die das Management sich für Franz ausgedacht hat, will man ihn mürbe machen und aus der Firma ekeln. Doch Franz bleibt. Er definiert, wie tausende andere Menschen, sein Leben über Arbeit.
Mich hat sehr interessiert, wie sich die Wahrnehmung verändert, von einem, der in der Situation ist, in der Arbeit ad absurdum geführt wird", sagt Eva Stotz. "In der sich das ganze Umfeld abwendet, obwohl man die Kollegen 30 Jahre kennt. Plötzlich agieren diese auch in dem System, wohl aus Angst als nächster dran zu sein. Keiner redet mit ihm. ......."
Und hier gibt es ein noch kurzes Video-Interview mit Eva Stotz auf der Seite von Arte.
Die ewige Litanei, es gäbe "nichts Wichtigeres als den Erhalt von Arbeitsplätzen" ist ein undifferenziert dahergeredeter Riesenschmarrn und dient nicht den Menschen sondern den wenigen, die schlußendlich den gigantomanen Reibach damit machen - niemand hat wirklich Interesse daran, Frondienste für Lehnsherrn zu leisten. Wieso um Himmels willen sollte jemand, der geistig klar ist, für einen Euro arbeiten wollen? Nur, damit er/sie Arbeit hat - aber doch kein Geld dafür? Irrenhaus! Und alle Irren singen mit "Hauptsache, man hat überhaupt Arbeit."
Der mensch braucht keine Arbeit - er braucht ein Dach überm Kopf, im Winter eine Heizung und ordentlich zu essen. Ab und zu freundliche Kontakte mit seinesgleichen und zur Erbauung seiner Seele eine einigermaßen natürliche Umgebung.
Manchmal stelle ich mir die Welt vor, in der mit Freude, in einem sinnvollen zeitlichen Rahmen und unter humanen Bedingungen gearbeitet wird.
Freitag, 12. Dezember 2008
Über Pyramiden. Und: Der Rabe ...
... hat mir heute Geschichten aus seiner Vergangenheit erzählt, die mag man kaum glauben. Als er merkte, daß ich´s kaum glauben konnte, hat er mir dieses Bild hier gezeigt, auf dem auch sein Zwillingsbruder mit drauf ist. Er ist also auch ein Zwilling, ein echter sogar.Und nochwas anderes Erstaunliches: Vor zwei Tagen etwa hörte ich in den Nachrichten - so völlig nebenbei erwähnt - daß jetzt ein Wissenschaftler ein ewig lange gesuchtes Rätsel bezüglich der Pyramiden herausgekriegt hat. Das Geheimnis sind Schwingungen. Die Pyramidenform besteht aus Tönen. Sie sind Musik. Und die spezielle Zusammensetzung der Töne läßt sie uns Menschen so harmonisch erscheinen. So etwa die Kurzform, wie ich´s am Rande noch aufschnappen konnte. Jetzt suche ich mehr Information dazu - und finde doch nichts über diesen Menschen und seine Ergebnisse über´s Googlen ... na, muß ich halt die nächsten Jahrzehnte selbst Kabbalah studieren.
Aufgrund dieser völlig nebensächlichen Erwähnung einer pyramidalen Entdeckung, die das komplette Wirtschafts-und-Wissenschafts-Weltbild (WWW?) erschüttert, kamen mir mal wieder so einige Erhellungen in den Sinn bezüglich Funktion und Intention unserer Massenmedien. Dazu gehört sicher nicht, Liebe und Wahrheit zu fördern und zu verbreiten.
Eigentlich schade, denn es könnte sich vorzüglich dazu eignen. Vielleicht kommt das ja noch. In Kürze. Ashé.
Vielleicht hilft ja ....
Dazu Musik, ein warmer Ofen, lecker Frühstück bei den vertrauten Menschen auf dem Markt um die Ecke gekauft, Blumen dazu, ein bischen in mystische Schriften getaucht und immer wieder überrascht, so alt werden zu müssen, um zu erkennen, das das ganze Leben aus nichts als Magie besteht.
Dabei war es doch die ganze Zeit offensichtlich. Tsss, tsss ....
Die Unlust zuweilen beim Bloggen liegt vermutlich auch in der Beschränktheit der Sache. Hier ist einfach kein Raum zum Ausdehnen auf 1001 Seiten.
Glücklicherweise habe ich auf diesem schönen und immer noch recht neuen Notebook noch jede Menge Platz frei - und gerade kürzlich eine äußerst kleine und schicke Zusatz-Festplatte erstanden. Also doch genug Raum vorhanden in der Unendlichkeit dieses wundersamen Hier- und Daseins.
Donnerstag, 11. Dezember 2008
Fragmentarische Fetzen ohne Sinn(eswahrnehmung)
Treffe auch auf andere Leute, die nicht in Frieden sind mit diesem Medium, mit dieser Form von Selbstdarstellung und Kommunikation. Oft heißt es dann "Ach, es ist ja auch nur ein Blog" oder ähnlich. "Nicht das wahre Leben." Hmmhhh ....
Habe kurz nachgedacht, was es ist, was das Bloggen nicht als lebendig erscheinen oder gar fühlbar sein läßt und komme zu dem vorläufigen Schluß, daß es meistens nur bruchstückhaft und fragmentarisch in den Äther geschleuderte Teilstücke eines Verstan
Besonders sinnenfremd wird das Ganze, wenn ich mal wieder weit entfernt bin von sämtlichen fixen Vor-stellungen über diese Welt der Erscheinungen und einfach nur noch sehr wenig Interesse an irgendwelchen begrenzenden Stand-Punkten habe, da Stand-Punkte immer nur individuell erscheinende Momentaufnahmen eines nicht faß- und meßbaren Mysteriums sind und sein können. Umso absurder, daß wir Menschen uns so oft gegenseitig von der Richtigkeit unserer Stand-Punkte überzeugen wollen, obwohl doch klar ist, daß immer nur einer in einem Moment drauf paßt - auf diesen Stand-Punkt. Es wird also nie zu einer Übereinstimmung mit einem anderen Menschen kommen. So ist es gewollt, so ist es gemacht, es ist völlig in Ordnung so. Falls du dieses Fragment hier gelesen hast: Wo sind jetzt deine Sinne? Viel Freude für diesen Moment ....
Mittwoch, 10. Dezember 2008
Glaube mir kein Wort
Lieber Mensch, glaube mir kein Wort von dem,was ich geschrieben habe. Es war - und ist -
alles nur ein Traum ... Geschichten ohne Substanz.
Seifenblasen, Hirngespinste, Erscheinungen in allen
5,6,7 Sinnen ... nichts dabei von Bedeutung.
Nicht wirklich merkwürdig - aber höchst wunderlich das Ganze.
Äußerst und andauernd mysteriös.
Montag, 8. Dezember 2008
Höllenfahrt
die alles roch, was früher einmal so leidvoll war. Geruchs- und Geschmackssinn stellten sich völlig anders ein und riefen alle möglichen Erinnerungen und dazugehörigen Gefühle und Emotionen aus dem alles enthaltenden Speicher wieder ab. Dazu habe ich mich dann noch so richtig ausgekotzt. Jetzt - erhole ich mich wieder und fühle mich seltsam geläutert. Vielleicht sogar ein klitzekleines bischen demütig. Oder vielleicht sehr demütig? Danke für den Trip.
Samstag, 6. Dezember 2008
Ich liebe den "Ausdruckstanz" ...
Die vergangene Jugend ...
Und dann traf ich noch auf etwas sehr Schräges von "Palais Schaumburg", mit denen wir damals eine neue Stadt gebaut haben. Jetzt erst kann ich hören, was ich unbewußt früher in so manchem Stück gehört habe, ohne es zu wissen: Einen ganz eigenen und dominanten Rhythmus. Zu "Palais Schaumburg" hat mein damaliger wilder und schöner Geliebter einen lustigen Baustellen-Tanz getanzt, mit der imaginären Schaufel, die die neue Stadt baut. Irgendwie schön, das eine und andere nochmal zu hören .... und auch gut, es klar zu spüren: Diese Luft ist raus. Es war die verzweifelt-lustvolle Jugend - wild, ungestüm, voller Lust und ohne Angst. Alles zu seiner Zeit. Nina Hagen hat auch dazu gehört. Weil sie konsequent einfach lebt und nichts darauf gibt, was andere dazu und über sie sagen. Ein Wesen, das keinen Respekt vor Tabus kennt. So eine Zeitreise in Sachen Musik kann schon sehr viel Aufschluß geben.
Mittwoch, 3. Dezember 2008
"Für die dummen Frauen ...
"Eine Frau, gleichgestellt, wird überlegen." (Socrates)
"Du mußt genau das machen, wovon du glaubst, das kann man nicht machen." (Eleanor Roosevelt)
"Fehler gehören zu den Verpflichtungen, mit denen man für ein vollwertiges Leben zahlt." (Sophia Loren)
"Nur tote Fische schwimmen immer mit dem Strom" (Rita Süssmuth)
"Schließ keine Kompromisse. Du bist alles, was du hast" (Janis Joplin)
"Realität ist etwas, worüber man sich erhebt." (Colette)
Das waren ein paar Zitate aus diesem Netz-Artikel , den ich bei meiner heute begonnenen Recherche zum Thema Frauen und Macht fand. Vor ein paar Monaten war ich schon mal auf der gleichen Seite, aber da war das Thema noch nicht reif. Es passiert mir oft, daß bestimmte Themen erst leise irgendwo an der Hintertür anklopfen und sich dann später an verschiedenen Orten wieder melden und zu erkennen geben, wenn Sie gesehen werden wollen. Das Thema Frauen und Macht finde ich so interessant, weil es m.E. immer noch so wenige Frauen gibt, die sich ihre Eigenmacht wirklich zugestehen und sich entsprechend auch im Außen ermächtigen. "Selbstermächtigung" bzw. "Eigenermächtigung" habe ich das kürzlich genannt in einem Gespräch - etwas, was Männer ganz selbstverständlich tun und die wenigsten Frauen. Der "Quotenmann" in der Runde stimmte sofort zu, er kennt das Thema.
Also immer noch wenige Frauen in machtvollen Positonen - dafür immer noch viele, die sich genau darüber beschweren - und sich dennoch nicht selbst ermächtigen, sondern weiter auf die Ankunft von Godot hoffen, der es für sie tun soll.
Jetzt interessieren mich mal genau die Frauen, die ihren machtvollen Weg gehen oder gegangen sind. Eine davon wird im o.g. Artikel auf Seite 28 wie folgt zitiert: "Nach Christiane zu Salm liegt die beste Strategie zur Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen darin, Frauen zu fördern, die auch wirklich Karriere machen wollen, statt das nur einzufordern."
Ein Buch mit dem schönen Titel "Der beste Mann für den Job ist eine Frau" wird mich auch in Kürze erreichen.
Ich finde das Thema Macht insgesamt sehr interessant seit einigen Monden. Ich schaue mir Menschen an, die Macht haben, ausüben, haben wollen, keine haben wollen - und wie es bei mir damit bestellt ist. Ich frage mich, wo die wahren Gründe liegen, weshalb Frauen keine Macht ergreifen im "äußeren Leben" - und hier meine ich explizit nicht die vorgeschobenen Gründe von wegen Kinderversorgung (die armen Kinder müssen ja für so einiges herhalten). In dem Artikel gibt es eine Statistik (S.23), laut der lediglich 18 % der Karreriefrauen ledig bzw. Singles sind.
Besonders schaue ich (wie bei allen Themen) bei mir selbst nach, welches Verhältnis ich zu dem Begriff "Macht" habe, was alles für mich da drin steckt und dranhängt (wer Macht hat, hat in meiner Vorstellung auch viel Verantwortung - was ja im richtigen Leben oft gar nicht so gelebt wird, ganz im Gegenteil, siehe Börsenhaifischbecken) und was man mir als Kind dazu bei-brachte. Für mich bleibt der wichtigste Begriff dabei die Eigenmacht und neuerdings auch und im besonderen die Selbstermächtigung.
Zu dem ersten Spruch vom Herrn Heine wollte ich nochwas ganz anderes erzählen, das wird aber ein separarter Post, denn darin geht es mehr um ratlose Männer, die in der Gegenwart von selbständigen Frauen in eine echte Identitätskrise geraten ....
Montag, 24. November 2008
Freude über etwas, daß ich nicht habe
ann einen Hund, wenn ich so lebe, daß ich die Tür aufmachen kann und das Tier kann laufen. So hat mein Vater es mir erzählt, als ich Kind war und mir so sehr einen Hund wünschte. Er sagte, "einen Hund kann man nur halten, wenn man die Tür aufmachen kann und das Tier kann laufen. In einer Stadtwohnung leidet so ein Tier." Oder aber der Mensch, wenn er da raus soll! Und dabei schneit es in der Kolonie der Aggrippina nicht einmal wirklich .... Damals dachte ich, der will mich nur vertrösten, heute verstehe ich, was er meinte. Da ist doch so ein Rabe echt pflegeleicht! Warme Grüße von uns.
Samstag, 22. November 2008
Planetenfreundliche Fortbewegungsmittel
Die Entwicklung geht damit genau in die richtige Richtung und es ist ein schönes Beispiel dafür, wie wir als Konsumenten die Märkte lenken (können). Die Menschen selbst sind also schon wesentlich weiter und klüger als die Profilneurotiker in politischen Ämtern oder gar die profitgeilen Entscheidungsträger in Industrie und Hochfinanz.
Anders verhält es sich mit der Einsicht bei den (noch im Amt befindlichen) Bossen von GM, Chrylser und Ford: Die sind am Mittwoch allesamt mit ihren persönlichen Privatjets zum Bittstellen im amerikanischen Kongress angereist. Auf die Frage eines Kongressmannes, wer von ihnen bereit wäre, zur finanziellen Unterstützung seines angeschlagenen Unternehmens seinen Jet sofort zu verkaufen und mit einem normalen Linienflug der Business-Class nach Hause zu fliegen, schwiegen alle drei laut. Einer der Herren murmelte noch sowas wie daß er die -zig Millionen Jahresgehalt, die er bekommt, für angemessen hält.
Der Kongressmann - erstaunlich offen und unverblümt! - meinte "Wieso sollten wir ihnen also helfen?" Eine seltene und äußerst bemerkenswerte Szene.
Ein gezeigter Vergleich von Spritwerten beim Toyota Prius (Hybrid-Technik, auch Elektrobetrieb) und einem vergleichbaren BMW-Modell: Prius unter 6 Liter, BMW über 17 Liter auf 100 km. Ich bin schon lange gegen die Weiterverbeitung von Dreckschleuder-Technik und wundere mich, wo die Hybriden und die Drei-Liter-Autos bleiben. Keinen Cent mehr in die entgegenlaufende Technik, ist deshalb mein Standpunkt!
Diese dünnwandige Lügerei, es ginge um die Erhaltung von Arbeitsplätze, ist eine Beleidung für jeden durchschnittlich funktionierenden Menschenverstand. Würde es wirklich darum gehen, hätte man schon längst moderne, zeitgemäße umweltfreundliche Autos mit Zukunftsperspektive bauen müssen, seit vielen Jahren. Außerdem wird auch in der Automobilbranche nicht mehr auf Menschen, sondern auf maschinelle Fertigung gesetzt, wo es eben geht.
Freitag, 21. November 2008
Hommage an den alten Gärtner
Heute morgen war ich bei mir um die Ecke auf dem Wochenmarkt und habe bei dem alten Gärtner mit den O-igsten O-Beinen, die ich je sah, einen Strauß schön gemischtes Nadelgrün erstanden, mit Liebe zusammengestellt und -gebunden und ganz frisch wie alle seine Blumen und Pflanzen, die er selbst anbaut. Alles beste (Freiland-) Ware.
Der Mann ist eines der immer seltener werdenden kölschen Originale und wenn wir mal ein kurzes Schwätzchen halten, muß ich aufmerksam zuhören, denn er verwendet viele der nur noch selten erklingenden, urkölschen und manchmal von nichts anderem abzuleitenden Wörter. Herrlich!
In dem schönen S
trauss Grün waren auch vier Zweige mit Weidenkätzchen miteingewunden und mein Verstand starrte etwas stutzig darauf. Der alte Gärtner registrierte das und erzählte mir sofort von den größten Weidenkätzchen seines Lebens, die hatte damals vor -zig Jahrzehnten sein Bruder aus Frankreich met no Kölle jebraaach ... sowas hatte er zuvor noch nicht gesehen. Er zeigte mir mittels einiger Finger seiner in vielen Jahren großgearbeiteten Lederhaut-Pranken etwa 4 cm hohe Blüten an. Ja, so groß waren die. Davon hat er damals ein Exemplar angezogen und ans Wachsen gekriegt - aber dann mußte er mit seinem Betrieb umziehen und der Busch kam irgendwie nicht mit. Diese hier, die habe er alle selbst gepult. Ich frage mal so unbewandert, wie ich mit sowas bin, ob es die denn sonst nicht erst so um Ostern gibt? Ja, sagt er, aber die sind alle selbst gepult. Sagt er. Und: "So geht das!" - schon zeigt er mir, wie er jede einzelne Blütenkapsel der Weidenkätzchenzweige mit den Fingern freigelegt hat, damit die weichhaarigen Kätzchen darunter bereits jetzt zum Vorschein kommen. "Dat es ene Arbigg för Bekloppte!" Ich lach mich weg und frage ihn, ob er vielleicht in einem früheren Leben mal Krabbenpuler war. Ich mag eigenwillige Originale. Sehr!
Montag, 17. November 2008
Heute mal wieder G O T T ...
In allen Formen der Herrscher,
Ist er dennoch unbeschränkt.
Des Himmels Kräfte sind des Herrschers Hände;
Allsehend ist sein Auge.
Seine Füße Sind überall.
Er ist es, der die Welt erleuchtet und erhält und sie umfasst.
Glorreich in aller Sinne Kraft und doch an nichts gebunden.
Meister jeden Werkes,
Und doch von allem frei; bewegungslos
Und der Beweger doch von allem.
Er, den niemand fassen kann,
Und der von allem Träger ist,
Der unteilbare Eine,
Unendlich nah und unermesslich fern,
Ist selbst das Leben, das Er allen gibt.
Er ist der Allerhalter,
Der am Ende die Welt zerstört
Und sie aufs Neue erschafft.
Er ist der Erkenner, das Erkannte und die Erkenntnis selbst,
Die in den Herzen von allen Wesen wohnt.«
Und nochmal vom MEISTER ECKEHART (1260-1328), deutscher Mystiker des Mittelalters, zur polaren Natur Gottes - etwas kürzer:
Freitag, 14. November 2008
Vico von Buelow alias Loriot ....
Vor vielen Jahren entstanden und topaktuell: Hier anklicken
und etwas über "unvermündelte Diskontsekrete" erfahren.
Ein ohnehin zeitloser Genius, der Mann.Danke für gleichbleibend niveauvollen Humor,
exakte Menschenbeobachtung und viele gelachte Tränen.
Nachträglich alles Gute zum 85. Geburtstag
und auch sonst für jeden Tag.
(mit Klick auf´s Bild geht´s zur Homepage des Meisters)
101 Buchstaben ...
beschreiben, was ich unter "Demut" verstehe -
und unter dem kosmischen Witz:
Am Ende all unseres Suchens
müssen wir dahin zurückkehren,
wo wir angefangen haben,
und erfahren von dem Ort zum ersten Mal.
(T.S.Eliot)

Der prachtvolle Paradiesvogel ist von Kaleja Värttö
(für mehr phantastische Bilder von ihm hier klicken)
Mittwoch, 12. November 2008
Berge versetzen
Alles ist schon hier und wurde bereits mehrere Trilliarden Male im Universum gedacht. Wie Karl Valentin so trefflich aufzeigt "Es ist schon alles gesagt, nur nicht von allen".
Der Verstand macht mir also kurz, nachdem er eine Geschichte kreiert hat, dieselbe wieder kaputt indem er sagt "Wer will das wissen? Wer bracht das? Das ist nicht neu!" Und so weiter.
Nein, es gibt wirklich nichts Neues. Es wäre sicher schon mal ganz gut für meine Spezies, nur das zu erkennen. Denn das beinhaltet gleichzeitig auch die Erkenntnis, daß wir Menschen und unsere Empfindungen sich im Grunde nicht wirklich sehr voneinander unterscheiden. Nur die Kulissen, Farben, Geräusche und Gerüche der Geschichten variieren.
Nun also trotz der obenstehenden Einwände einiges zur aktuellen Quittung für die Gier der vergangenen Jahre: In den meisten Beiträgen meiner Mitmenschen lese ich Anklage gegen die großen Fische, gegen die Global Players, die sogar jetzt noch spielen und dabei (VW-Aktien ...) auch noch fette Gewinne erzielen. Ich verstehe nicht genug davon. Sonst hätte ich wohl ebenfalls schon vor Jahrzehnten mit dem Zocken angefangen, immer mal wieder kam so ein Gedanke, bei jedem Crash.
Nun werden also auch milliardenschwere Steuerzahler-Beträge seitens unserer Kanzler-Marionettin versprochen und Auto-Hersteller, die seit knapp 20 Jahren für ökologisch-ökonomisch sinnvollere Automobilproduktion hätten einstehen können (Konstruktionspläne liegen seit Jahrzehnten in Schubladen und jetzt wollen sie angeblich Zuschüsse für die Entwicklung von klimafreundlicheren Automobilen??!!!), kriegen fette Finanzspritzen. Immer unter dem Vorwand, Arbeitsplätze zu retten. Das bedeutet ja de facto, daß wir alle unserer Arbeitsplätze in diesem Land schon seit vielen Jahren KAUFEN müssen. Ist das hier sonst noch jemandem klar? Wir kaufen und zahlen alle die Arbeitsplätze in diesem Land. Da könnten wir doch auch mal sinnvollere und wirklich menschen- und umweltfreundliche Projekte für uns selbst kaufen!!! (An dieser Stelle und weiter unten bitte ich aufrichtig, von den üblichen Beileidsbekundungen alá "Ach ja, netter Gedanke, hübsch gesponnen, leider utopisch." abzusehen. Herzlichen Dank.)
Zurück zu den vielbeschuldigten fetten Finanzhaien: Ohne unsere Mitarbeit hätte es gar nicht so weit kommen können. Jeder von uns ist ein Teil der Maschine, die seit den 80er Jahren fleißig routiert, nicht erst seit gestern. Jeder von uns, der "Geiz geil" findet und ein entsprechendes Konsumverhalten an den Tag legt und somit fördert, hat seinen Beitrag zum Status Quo geleistet und den gnadenlosen Abzockern ihre Vorlagen geliefert. Jeder von uns, der Hartz IV bezieht und sich als 1 Euro-Jobber ausbeuten läßt oder dessen Gehalt für seinen Fulltime-Job zumindest via Hartz-IV-Topf bezuschusst wird, ist aktiv drin in dem Spiel. Ich war als Taxi-Chauffeuse mit einem Durchschnitts-Stundenlohn von 4,20 Euro ohne "soziale Absicherung" mit im Spiel. Das wirklich blöde Gefühl daran war einfach, auf der Looser-Seite mitzuspielen und nicht bei den vermeintlichen Gewinnern. Aber wir alle spielen das große Spiel mit - bis wir aussteigen.
Möglichkeiten dazu gibt es reichlich. Ich spare mir, hier Vorschläge zu veröffentlichen (weiter unten tue ich es doch wieder), um dann wieder in den Comments die alte Leier klingen zu hören "Aber das funktioniert nicht ... blablabla .... Wiederkäuer sind die gefährlichsten Mitspieler, die tragen erheblich zur Beschleunigungsspirale und zur Potenzierung in dem Spiel bei.
Nein, es sind nicht nur wenige große Zocker, sondern vor allem alle, die sich schweigend und willig versklaven lassen von Geldmassen, die nur virtuell und nicht einmal als materielle Substanz im Moneyversum vorhanden sind.
Wir müssen nicht dulden, daß Angela M. und andere geisteskranke Profilneurotiker sämtliche virtuelle Steuergelder in die hochgeheizten, lodernden Brennöfen von Banken und Industrie schleudern. Es ist absurd. Wo hat die angeblich plötzlich soviel Kohle her, ich dachte, wir seien hochverschuldet und die Politik redete doch immer von Neuverschuldung und Schuldenabau ...
Egal, was sie da sagen, sie lügen. Sie müssen sogar lügen, weil unser ganzes System auf einer gigantischen Lüge basiert. Und damit bin ich wieder zurück zu mir selbst gekommen: Hier geht es um Schuld und Lügen.
Aktuell beim Beobachten dieses gigantischen Schmierentheaters in den Medien gibt es eine Frage, die sich mir für mich selbst stellt:
Was ist mein Anteil - wo habe ich mich selbst belogen und was schulde ich mir jetzt?
In jedem Fall schulde ich mir jetzt unbeirrbare Zuversicht, daß das, was gerade auf diesem Planeten geschieht, absolut zum Guten bzw. zur Liebe führen kann, welche jedem Menschen im Grunde innewohnt, auch wenn wir uns ziemlich verirrt haben.
Und ich schulde mir Ehrlichkeit mir selbst gegenüber. Was sind meine ganz persönlichen Lebenslügen? Von welchen ungangenehmen Wahrheiten will ich mich ablenken, indem ich um der Bequemlichkeit wieder einmal gerne behaupten würde, "die da" seien schuld an der Lage und ich kleines Licht könne eh nichts beitragen. Ohne unser aller Mithilfe können die da gar nichts tun! Und die wissen das, im Gegensatz zu den Massen von selbsterklärten kleinen Lichtern, deshalb gehen sie so militant und radikal in Richtung globale Überwachung und Militarisierung.
Ich bekräftige also möglichst nur Gedanken und Gefühle für eine gute Wendung. Zugunsten aller Wesen auf diesem Globus. Das ist ebenso möglich wie ein Untergang, es kommt vor allem darauf an, was wir wollen. Und ich drücke (ein wenig zu meiner eigenen Verwunderung) sogar dem Herrn Obama feste die Daumen - obwohl er traditionsgemäß einer von den Marionetten ist, die durch die scharfzähnigsten Haie gesteuert wird - doch auch die können sich läutern, es besteht also durchaus Grund zur Zuversicht. Sein Spruch ist jedenfalls optimistisch und kann einiges und be-wirken: Yes, we can.
Jetzt noch ein paar Vorschläge praktischer und anregender Natur und absolut unvollständig:Das Zins- und Zinseszinssystem wird per sofort abgeschafft - denn dieses führt in jedem Fall zum Zusammenbruch jeglicher Wirtschaft und immer zur Versklavung der Kreditnehmer. Niemand erhält noch eine fette Provision oder ein zugesichertes Erfolgshonorar für die Börsen- und Bankverbrechen, die er bereits begangen hat, diese Gelder werden sofort an den Bund zurückgezahlt, der ja aktuell die "virtuellen Luft-Finanzspritzen" aufgezogen hat. Milliardäre führen bis auf eine Milliarde Taschengeld per anno ihre Gelder an die Allgemeinheit ab - und wenn sie sich weigern und weiterhin Mitmenschen ausbeuten wollen, kommen sie in sofortigen Zwangsruhestand in einen Mega-Hyper-Luxus-Knast auf irgendwelchen paradiesischen Inseln, mit allem Pipapo. Das alles kostet die Steuerzahlenden nur ein paar Peanuts und niemanden ein Menschenleben.
Mehdorn und artverwandte Gesellen werden sofort gefeuert und ihre Nachfolger erhalten ein angemessenes Grundgehalt, mit dem sie zufrieden leben und arbeiten. Die Bahn geht unter keinen Umständen an die Börse sondern dient den Bewohnern des Landes ab sofort wieder als das, was sie ursprünglich sein sollte: Ein öffentliches Verkehrsmittel für alle Menschen im Land. Ab sofort ist Bahnfahren kostenfrei und ein Allgemeingut. Finanziert wird das aus den Ersparnissen, die nicht mehr in wahnwitzige Autobahnen gesteckt werden, weil ja jetzt nur noch wenige ein Auto brauchen und wollen, und aus den Geldern, die früher mal in die Rüstungsindustrie und Kriegsgeschäfte flossen. Aus denselben finanzieren wir das bedingungslose Grundeinkommen, welches es jedem Menschen im Lande ermöglicht, sich auch an zwischenmenschlich-sinnvollen und kulturell-seelisch-erbaulichen Aktivitäten zu beteiligen. Die Instandhaltung des Bahnnetzes und vieler anderer öffentlicher Einrichtungen, die sofort wieder eingeführt werden, erfolgt u.a. unter fachkundiger Anleitung in freiwilliger Mitarbeit der niessnutzenden Bevölkerung, die jetzt nicht mehr sinnlos für unbezahlbare Wohnungsmieten buckeln geht und gerne mal ein paar Stündchen in Geselligkeit mithilft.
Wir stellen UNVERZÜGLICH um auf erneuerbare Technologie in dem Ausmaß, in dem es aktuell möglich ist. Das ist so hoch, daß sämtliche AKW´s in den kommenden zwei Jahren abgeschaltet werden können und niemand mehr in den Schacht fahren muß. Für den Schrott in Gorleben ist mir keine Lösung geläufig, aber da fällt den Wissenschaftlern, die nun nicht mehr nach irrsinnigen menschenmordenden Hochrüstungstechnologien forschen müssen, sicher was Brauchbares ein.
Die Afrikaner, Inder, Chinesen, Pakistanis etc. pp. werden von uns nicht mehr wirtschaftlich erpresst, reformwillige Führer auch nicht mehr vom CIA erschossen, und nutzen ab sofort ihre Ressourcen endlich für die eigenen Leute vor Ort. So verschwinden der unmenschliche, überflüssige Hunger und die Armut auf diesem Planeten, die aus purem Mangel- und Geizdenken entstanden und aus Mangel an Großzügigkeit - nicht aus Mangel an Materie.
Für die Kinder errichten wir Schulen, in denen sie über die Liebe und das Leben lernen und keine Programmierungs-Anstalten. Alte Menschen dürfen in angenehmer Umgebung und in Würde alt werden und sterben (Versorgung und menschliche Gesellschaft siehe oben), ohne daß ihnen ihre lächerlichen Renten geneidet werden.
Der Schwerpunkt der Menschen liegt wieder mehr in der Region, zum Beispiel auch, was die Ernährung betrifft - das führt zu erneuerter, gesunder und planetenfreundlicher Landwirtschaft und Abschaffung von großflächigen, zerstörerischen Monokulturen. Genfood und ebenso hirnschädigenden Fleischkonsum gibt es ab heute nicht mehr und wir lernen wieder, tiefe, glückseligmachende Achtung vor der gesamten Schöpfung zu empfinden - besonders auch zum Wohle der bislang unsäglich gequälten Kreaturen.
Dezentralisierung, Selbsthilfe und Förderung von Gemeingut sind die Stichwörter, die EU und andere diktatorische Zentralisierungsapparate werden aufgelöst, die nordamerikanische Union wird erst gar nicht eingeführt im kommenden Jahr. U.v.m. Kreative Vorschläge erwünscht!
Es ist wirklich einfach. Wir können sofort Berge versetzen. Jedes Kind weiß, daß das geht. Ich habe angefangen.
Montag, 10. November 2008
Anreiz ...
Ich bin da, wo ich war, ehe ich geschaffen wurde, da ist bloß Gott in Gott. Da sind weder Engel noch Heilige noch Chöre im Himmel. Manche Leute sagen von acht Himmeln und neun Chören; das ist nicht da, wo ich bin. Ihr sollt wissen, alles, was man so zu Worte bringt und den Leuten mit Bildern vorlegt, das ist nichts als ein Anreiz zu Gott. Wisset, dass in Gott nichts ist als Gott. Wisset, dass keine Seele in Gott kommen kann, sie werde denn zuvor so Gott, wie sie Gott war, ehe sie geschaffen wurde.
Meis
ter Eckhart (1260-1327)Aufgepickt auf dem Sinndeuter-Blog
Breite deine Flügel aus - und die Wahrheit. Solange es Freude macht. Und einfach so. Von mir. Für dir.
Dienstag, 4. November 2008
Ein paar Worte voller Wahrheit ...
Die nachstehenden sind Zitate von Mary Burmeister (von der CD "What Mary says"), die uns die Lebens- und Heil- Kunst des Jin Shin Jyutsu nahegebracht hat. Ich mache derzeit eine "offizielle Ausbildung" und freue mich darüber, daß ich das tun kann. Das Strömen ist ein wirksamer Hochgenuß für´s Nervensystem und damit für Körper, Seele und Geist.
(freie Übersetzung der Zitate ins Deutsche von mir...)
Genius is in the being.
Das Ingenium ist im Sein.
Life is fun and simple.
Das Leben ist Freude und es ist einfach.
Some spend their whole life preparing to live.
Manche verbringen ihr ganzes Leben damit, sich auf´s Leben vorzubereiten.
Peace is not in the world, it is within myself.
Frieden ist nicht in der Welt, er ist in mir selbst.
We are fountains, not reservoires.
Wir sind Brunnen, keine Vorratsbehälter.
To succeed, double your failure-rate.
Um erfolgreich zu sein, verdopple deine Fehlerquote.
Turn all problems into projects.
Verwandle alle Probleme in Projekte.
The simple functional difference between knowledge and wisdom is the flow of awareness.
Der einfache praktische Unterschied zwischen Wissen und Weisheit ist das Fließen der Aufmerksamkeit.
The wise never expect life to be worth living. They make it that way.
Weise erwarten vom Leben nicht, daß es lebenswert sei. Sie machen es dazu.
Knowledge helps you make a living - wisdom helps you make a life.
Wissen hilft dir, einen Lebensunterhalt zu erlangen - Weisheit verhilft dir zu einem Leben.
A free man never struggles.
Ein freier Mensch kämpft niemals.
Unconditional love is a non-possessive mind.
Bedingungslose Liebe ist nicht(s)-ergreifender Verstand.
What if yesterday was difficult? Let it go and get rid of the garbage bags.
Was, wenn das gestern schwierig war? Laß es los und befreie dich von dem Müll.
Beeing trapped is safe and secure.
In der Falle sitzen ist ungefährlich und sicher.
When I understand myself, I understand the totality.
Verstehe ich mich selbst, verstehe ich das Ganze.
The more complex, the more fear involved.
Je komplexer die Dinge, desto mehr Angst ist eingewoben.
There are no incurable deseases, only incurable people.
Es gibt keine unheilbaren Krankheiten, nur unheilbare Menschen.
Perfectionism is a form of procrastination.
Perfektionismus ist ein Form des Herausschiebens.
Energy is enthusiasm in motion.
Energie ist Begeisterung in Bewegung.
You don´t have to stop laughing because you grow old.
You grow old, because you stop laughing.
Du brachst nicht mit dem Lachen aufzuhören, weil du alt wirst.
Du wirst alt, weil du nicht mehr lachst.
Suffering is resistance to what is.
Leiden ist Widerstand gegenüber dem, was ist.
Stress is not being true to yourself.
Stress ist Unehrlichkeit zu dir selbst.
The basis of all chaos is self-ignorance.
Die Basis allen Chaos ist es, sich selbst nicht zu kennen.
If you have a million Dollar and it´s causing you grief - give it away.
Wenn du eine Million Dollar hast und diese dir Kummer bereitet - gib sie weg.
Know the main-central and you will know the story of the universe.
Wisse um das Zentrum des Seins und du wirst um die Geschichte des Universums wissen.
Sadness is when I´m trying to get you to make me happy.
Traurigkeit ist, wenn ich versuche, dich dazu zu bringen, mich glücklich zu machen.
People who drink to drown their sorrows should be told, that sorrows know how to swim.
Leuten, die trinken, um ihre Sorgen zu ertränken, sollte gesagt werden, daß Sorgen schwimmen können.
Whoever controlls the tongue, controls the whole being.
Wer immer die Zunge kontrolliert, kontrolliert das ganze Wesen.
Be patient towards all that is unsolved in your heart.
Sei geduldig gegenüber allem, was in deinem Herzen ungelöst ist.
If we are busy critizising people, we have no time to love them.
Wenn wir andere Menschen kritisieren, haben wir keine Zeit, sie zu lieben.
All forgiveness is a gift to ourselves which we accept by giving it to others.
Alles Vergeben ist ein Geschenk für uns selbst, welches wir annehmen, indem wir es an andere weitergeben.
So, daß hat mir jetzt viel Freude bereitet und mich tief berührt. Und das ist der einzige Grund, überhaupt etwas zu tun. Finden Zwillingssonne und der Gefiederte.
Montag, 3. November 2008
Rabenkarten

Wirklich schön geworden, heute haben wir sie im Buchladen erspäht und angeschaut. Zum Leidwesen des Raben hatte ich aber schon ganz andere Orakel im Gepäck, in denen er zwar auch vorkommt, aber nicht die all-einige Hauptrolle spielt. So mußten diese Karten noch liegenbleiben. Sicher werden wir bald wieder drüber stolpern. Ist nämlich schon längst beschlossen. Aber es gehört halt zum Spiel, nicht immer gleich alles mitzunehmen. Zweimal freuen ist doppelt so viel wie einmal (100 % Rendite in kürzester Zeit!), das findet auch der Rabe.
Mittwoch, 29. Oktober 2008
Ne, war doch nicht der Herr Tucholsky ...
Solche Irreführungen sind ja recht typisch für unsere Internetzeiten- und eben kam mir die Idee, lieber mal nachzuschauen beim Herrn Tucholsky, obwohl ich dem Absender der Mail 100 % vertraut habe. Der Gedanke kam vielmehr daher, daß ich kürzlich schon mal auf eine Satire reingefallen war, in der Schröder, Schily und Joschka die Alitalia für einen Appel und ein Ei gekauft haben. Es erschien mir so überhaupt nicht abwegig oder verwunderlich, ganz im Gegenteil.
Nichtsdestotrotz bleiben für heute viele Parallelen in der Zeitschleife und ich weiterhin immer mal wieder in einer solchen befindlich, nämlich was die Methoden betrifft, mit der "neue Ordnungen der Welt" - also die Verteilung der Pfründe - von einigen wenigen beschlossen und durchgezogen werden. Und ich war mal wieder für eine Weile in der Weimarer Republik, die mich schon als Jugendliche äußerst fasziniert hat. Nur, daß ich damals nicht gedacht hätte, ja nicht einmal vor wenigen Monaten gedacht hätte, daß wir hier (noch)mal sowas erleben ... wie auch immer es sich nun entwickeln mag.
Mail von Tucholsky ...
Bin noch ganz baff, besonders über die exakte Übereinstimmung diverser Begrifflichkeiten ... dieses Gedicht vom Herrn Tucholsky erreichte mich heute - er hat es vor 78 Jahren geschrieben. Geschichte wiederholt sich, schon mal gehört? Ich komme mir gerade ein wenig wie in einer Zeitschleife vor.
Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.
Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen - echt famos!
Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.
Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.
Trifft's hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!
Soll man das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.
Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.
Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und - das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!
Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.
Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.
Kurt Tucholsky, 1930,
veröffentlicht in "Die Weltbühne" (!)
Übrigens, die ursprüngliche Bedeutung von "privat" stammt vom lateinischen "privare" und dies bedeutet "berauben".
Sonntag, 26. Oktober 2008
Stille ...
Sei still und wisse, du bist Gott.
Es gibt nichts zu tun.
Leben taucht einfach auf.
Ich bewege mich nicht.
So unendlich süß.
Atem geschieht.
Nichts zu tun.
Süßes Nichts.
All-ein.
Für eine Weile - inmitten der Ewigkeit.
Oder so .....
Donnerstag, 16. Oktober 2008
Licht-Vampirismus
Weil ich so unter-belichtet bin. Weil ich nicht ständig nur Liebe, Frieden und Freude predige. Weil ich tatsächlich noch so unterbelichtet-unspirituell bin, mir hier und da eine glatte und auch gerne eine krasse Bewertung zu erlauben. Weil ich so ein ungereinigter, schatten-verseuchter und gar nicht altruistischer, sondern ein egoistisch-hedonistischer Mensch bin. Weil ich überhaupt nicht positiv-perfekt bin. Weil ich nicht ständig davon erzähle, welche Licht-, Engel-, Farb-, Auren- und Herzensenergien um mich herum wahrnehme (sondern Energie einfach nur spüre). Weil ich keine Kristalle oder sonstige von anderen Menschen aufgeladene Lichtenergie brauche - und nicht einmal dran glaube, daß die überhaupt etwas aufladen. Weil ich meine Steine-Sammlung einfach nur so für mich hier habe, nicht zum Heilwerden oder um mich damit zu brüsten, daß ich mit den Steinen kommuniziere (was ich durchaus tue bzw. diese mit mir). Und so weiter und so fort.
Diese selbsternannten LichtarbeiterInnen und HeilerInnen sind so lichtvoll, daß ich mir nach so einem Gespräch sehr dunkel vorkomme. Aber nicht wirklich - das war natürlich ironisch gemeint.
Eben habe ichs´s nochmal wieder sehr deutlich erlebt: Es handelt sich um Licht-Vampire. Die holen sich ihr Licht gar nicht aus sich selbst heraus - sondern sie ziehen dir deins ab, wenn du nicht gut in dir ruhst. Sie holen es von Engeln, von aufgestiegenen Meistern, von den Sternen, aus Essenzen ..... und von anderen Menschen, denen sie gerne erzählen, was alles mit ihnen nicht in Ordnung ist und die sie dann mit ihrem lichtvollen Rat schlagen.
So auch kürzlich noch interessiert auf diversen Esoterikmessen und Naturheiltagen beobachtet, wo inzwischen immer neue Licht-, Engel- und Heilessenzen auftauchen und ich vor lauter Licht, Raum- und Auren-Reinigung abends dicke Kopfschmerzen hatte und energetisch fix und alle war.
Nach wie vor halte ich es für eine Anmaßung, wenn ein Mensch vorgibt, er könne einen anderen heilen. Das ist nicht möglich. Ich bin nämlich schon heil. Und ganz. Übrigens oder vielleicht gerade, weil ich auch um meine "dunklen Anteile" und um meine Ängste weiß - und lieber mal kräftig fluche, statt ständig um die Dinge herumzulavieren aus Angst, dadurch "negative Energie" zu erzeugen (hinter der meist die Angst, nicht mehr geliebt zu werden, steht).
Auf einer dieser heilsbringenden Veranstaltungen bot eine Dame selbstgenähte Kissen in recht geschmacklosen Mustern und Stoffqualitäten an unter dem Label "Sch*tz", was für "Schutz-" und/oder "Schatzkissen" stehen soll. Ich schaute mir stillschweigend und interessiert das Geschäftskonzept an ihrem Stand an, als ich - für mein feinstofflich-energetisches Empfinden etwas unsanft - aufgefordert wurde, doch ruhig mal so ein Kissen anzufassen. Unschuldig rutschte es mir raus "Danke, ich brauche gerade gar keinen Schutz, mir geht es gut.", und ihr Gesicht schien sich für einen Moment lang zu verfinstern.
Ein Vortragender, der gutes Geld mit einem Stand voller "energetisierter Lichtkristalle" und diversen anderen "Schutzgegenständen" verdient, sprach es während seiner Darbietung aus und damit hat er bei mir auf Lebenszeit gewonnen: "Wenn Sie in sich selbst ruhen, brauchen Sie im Grunde nichts von dem ganzen Zeugs."
So richtig schwillt mir der Kamm, wenn mein Gegenüber mir auch noch ins Wort fällt und mir dann weismachen will, es habe die Botschaft meiner Gedanken schon erhalten, bevor ich noch die Worte ausgesprochen habe. Oder die Engel hätten es bereits übermittelt. Argghhh ...
Ich bin durchaus eine Freundin von energetischen Vorgängen und besonders an den nicht-sichtbaren Dimensionen interessiert, und daß es Telepathie u.a. gibt, ist für mich gar keine Frage. Was ich aber nicht mag, ist solche "Kindergarten-Telepathie" und vor allem dieses Sich-Brüsten mit besonderen medialen Fähigkeiten und "Herzenergien" etc. pp. Das impliziert nämlich, anderen Wesen dasselbe im gleichen Atemzug absprechen zu wollen. Gilt übrigens auch für alle, die sich selbst für "besonders sensitiv" und/oder sensibel halten. Alles nur das Ego, welches sich als etwas Besonderes empfinden möchte - andersrum: Die Angst davor, nichts Besonderes zu sein.
So, das soll erst mal genügen. Ich merke gerade, ich könnte schon ein ganzes Buch mit diesen Schattenverdrängern füllen ... da wir bekanntlich auf Erden in einer Polarität leben und nach meinem Erleben der Mittelweg zur eigenen Mitte führt, werde ich auch weiterhin Licht UND Schatten geniessen.
Sonnige und lichthafte und engelsgleiche Grüße, die Zwillingssonne und der schwarze Vogel
PS: Stell dir mal vor, es gäbe nur "lichthafte" Musik - wie trist wäre denn das und wo blieben all die wundervollen, traurigen Lieder, brrrrr .... Samba de choro negro und all die wunderbare Zigeunermusik ...
Highlights - kostenfrei, multidimensional und ohne Worte
Es handelt sich um eine größere rasenbedeckte Fläche am Ende des großen Friedhofs, mit schönem altem Baumbestand. Auf einem zentralen Platz in der Mitte gibt es die Möglichkeit, Blumen und sogar Kerzen und Windlichter (manche mit Foto ...) aufzustellen, und da sich gleich soviele Menschen darum kümmern, gibt es immer frische Blumen und auch um die Baumstämme herum stellen die Menschen Blumen, Pflanzentöpfe und Lichter auf, manches Windlicht hängt sogar an einem Zweig der großen Bäume.
Es hat etwas "friedvoll Geselliges".
Das Highlight bei meinem erst zweiten Besuch war aber diesmal die Versammlung im hintersten Gang auf diesem Friedhof, direkt hinter der Wiese, auf dem verhältnismäßig wenige Menschen unterwegs sind, da er so abgelegen ist und nicht mehr irgendwohin führt: Dort traf ich auf einen Fuchs und mehrere Katzen sowie eine Horde Raben und Tauben, alle zusammen wie in einer Besprechung versammelt, ein schönes und für mich sehr seltenes Bild. Als ich langsam weiterging, hatten sich die Vögel bereits wegen einem Passanten in die Lüfte erhoben und waren verschwunden. Der Fuchs und die getigerte Katze aber zogen sich lediglich ins Gebüsch zurück und als ich meine guten Absichten zum Ausdruck gebracht hatte, ließ der Fuchs sich noch eine ganze Weile von mir aus nächster Nähe bewundern, am hellichten Tag. Im Gebüsch standen zwei Näpfe mit Futter, an denen er sich labte. Die Katze, ein Stück weiter auf einem Baumstumpf entspannend, hatte augenscheinlich keine Einwände. Ich zog mich dann höflich wieder zurück, schließlich mag ich es selbst auch nicht, zu lange angestarrt zu werden.
Und ein weiteres Highlight war der erfreute Gruß meiner Mutter in Form eines Marienkäfers, der bei meinem Erscheinen mitten auf meiner Brust landete.
Neulich habe ich gemerkt, daß ich noch Zeit brauche und mir diese auch gebe. Zeit, zu trauern. Das bedeutet nicht, daß ich traurig bin. Es bedeutet, daß ein großer Teil meiner Vergangenheit und damit meiner Geschichte, die Geschichte von mir und meiner Familie nun gestorben ist - und es ist eine Menge in mir los, es wird allerhand neu sortiert und umgeschichtet im Innersten dieses Wesens, welches nun ohne weitere Familienbande den Weg weitergeht.
Übrig ist - nur noch Liebe. Und Dankbarkeit. Auch Erleichterung - für alle Beteiligten, tot und lebendig.
In diesen Tagen sogar die Erleichterung, daß meine Mutter die aktuelle "Finanzkrise" nicht mehr erlebt und so nicht zusehen muß, wie ihr jahrelang Erspartes am Ende noch flöten geht. Meine Eltern waren Jahrgang 1921 und 1927 - die haben entsprechend genug Krisen, Kriege und Zusammenbrüche erlebt.
Etwas ganz Grundlegendes ist mir seit dem Tod meiner Mutter sonnenklar: Es gibt niemanden im Außen, der für irgendetwas in mir verantwortlich ist. Dies ist jetzt erkannt - und ganz schön aufregend.
Montag, 13. Oktober 2008
Technik und Schönheit
Boah, wie schön sie hier aussieht !!! Das hat mich eben so umgehauen, daß ich ihrer inneren und abgrundtief verborgenen Schönheit - des Herzens, versteht sich - sofort einen Post widmen muß (gefunden auf dem Titelblatt einer bekannten Boulevard-Zeitung, Sonderausgabe "Kultur"). Eine echte Hollywood-Schönheit - Schauspielerin ist sie ja ohnehin schon. So könnte sie glatt als Commanderin Umerkel beim Lichtschiff anheuern .....Samstag, 11. Oktober 2008
Gut geschlafen
Freitag, 10. Oktober 2008
Ich freu mich schon auf´s Lichtschiff!
Gestern morgen beim Zähneputzen fiel es mir wieder ein: Es war mir schon sehr früh sonnenklar, daß diese arrogante Behauptung, es gäbe im Universum nur den Menschen als "intelligentes Wesen" (grmpffhhh..) und Ufos seien Hirngespinste, eben nur eine äußerst arrogante Behauptung angesichts der Relation des Planeten zum Universum ist. Will sagen: Ich habe die Existenz von "Außerirdischen" nie angezweifelt - lediglich meine persönlichen Gelegenheiten und Fähigkeiten, diesen zu begegnen. Außerdem hielt das Erdenleben mich genug beschäftigt.
Jetzt bin ich mal gespannt wie ein Flitzebogen. Und nach den Ereignissen der vergangenen Jahre, insbesondere nach der "Geschehnis-Beschleunigung" seit dem 11.09.2001, wundern mich auch keine Lichtschiffe mehr. Vielleicht ist ja auch Zaphod Beeblebrox mit von der Partie ...
Mal ein paar andere Töne ...
Ein wenig erstaunt war ich heute über eine Radio-Kolumne in "Deutschlandradio-Kultur" um 14.50 Uhr, in der Wochenübersicht von einem Herrn Stratmann führt dieser ganz offen und unverhohlen in einem öffentlichen Sender sämtliche in der Vergangenheit verlachten und für paranoid erklärten "Verschwörungstheorien" auf, die gerade völlig real und sehr praktisch vor den Augen der "Weltöffentlichkeit" (das sind wir, also wir Menschen ...) ablaufen - vor zwei Jahren hätte sich das wohl kaum jemand an solcher Stelle getraut bzw. wäre sofort rausgeflogen dafür.
Gestern gab Gaia Auskunft zu dem Spiel - aus "spiritueller Sicht" quasi. Hier geht´s zur Aufzeichnung.
Und wie immer ist Humor, wenn man trotzdem lacht.
Der Herr Dings ...
Ein Spiel .... bei mir kam der hier raus. Und ich muß sagen, ich schätze ihn sehr, besonders seine Unkonventionalität. Und daß er schlecht in der Schule war und dennoch ein klares Genie, hat mich schon immer getröstet. Sicher hatte der auch keine Ambition, den ganzen unnötigen Schrott auf seine Festplatte zu speichern. Durch sein Beispiel war mir schon sehr früh kar, daß Bewertungen von außen nichts mit wahren Fähigkeiten zu tun haben und daher keinerlei Relevanz haben.
Mittwoch, 8. Oktober 2008
Zu faul für eigene Geschichten ... und doch
wenn jemals irgendwer genau herausfindet,
wozu das Universum da ist und warum es da ist,
dann verschwindet es auf der Stelle und
wird durch noch etwas
Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. -
Es gibt eine andere Theorie,
nach der das schon passiert ist.
Douglas Adams, 11.03.1952 - 11.05.2001
Und jetzt - mache ich meine Steuererklärungen fertig und bringe sie zum Finanzamt. Das regnerische, triste Wetter bietet sich freundlich dafür an und ich freue mich schon auf die süße Erleichterung, die sich nach dem Erledigen solcher Dinge einstellt.
Kleine Posse aus Schildbürga: Meine Krankenkasse mit B am Anfang, bei der ich seit gut 25 Jahren und bislang reibungslos versichert bin, hat mir folgendes Angebot gemacht - bei einer Einstufung als Selbstständige und einem voraussichtlichen Einkommen von 750 Euronen im Monat möchten sie von mir 340 Euronen pro Monat für eine Krankenversicherung, die ich ohnehin so gut wie nie in Anspruch nehme, da ich Gott sei Dank "pumperlgsund" bin . Da bleibt ja noch reichlich übrig für Miete, Strom, Telefon, Essen, Kleidung und Urlaub, haha. Sicher haben die das alles berücksichtigt beim Aufstellen ihrer Preislisten.
Heute will die Dame mal Rücksprache mit ihrem Vorgesetzten halten, ob ich anders eingestuft werden kann - ich bin gespannt, was rauskommt. Ich sagte ihr, daß ich derzeit de facto eine eigenfinanzierte Ausbildung mache, aber mit 45 ist sowas nicht mehr vorgsehen, das erkennen die nämlich nicht an, daß ich gerade ein (Fern-) Studium mache und mich auch anderweitig auf eigene Kappe weiter- und ausbilde. Ich erklärte ihr den von Oscar Lafontaine in den 90 er Jahren geprägten Begriff des "Privatiers", aber den kannte sie auch nicht und sie war etwas verwirrt, weil sie "so einen Fall noch nicht gehabt hat." Die alte Zen-Geschichte wieder: "Wer weiß, wofür es gut ist?!" Will eh keine Versicherung, wo der Begriff "Krank" drin vorkommt. Will mal nach Angeboten schauen, die auch Naturheilverfahren und andere GESUNDE Vorgehensweisen mittragen.
Hat jemand einen guten Tip, wo ich mich günstig und sinnvoll selbst versichern kann? Danke vorab und einen ergötzlichen Tag.
Dienstag, 7. Oktober 2008
Zur Freude des Raben ....
Mancherlei hast du versäumet
Statt zu handeln, hast geträumet,
Statt zu danken, hast geschwiegen,
Statt zu wandeln, bliebest liegen.
Nein, ich habe nichts versäumet!
Wisst ihr denn, was ich geträumet?
Nun will ich zum Danke fliegen,
Nur mein Bündel bleibet liegen.
Johann Wolfgang von Goethe
Montag, 6. Oktober 2008
Wellen
Ich empfehle mir selbst und vielleicht auch allen anderen, den Focus auf die "Chance" auszurichten.
Eine Vision für eine menschenfreundliche neue und geldfreie Welt mit durchweg umweltfreundlicher Technik (The Venus Project) wird im Film "Zeitgeist Addendum" gezeichnet. Ich finde, wir können viel mehr solcher Ideen vertragen, damit die alten konkurrenzbetonten Programme an Wirkkraft verlieren und der Mensch sich endlich mal weiterentwickeln kann zu einem Wesen, daß begreift, daß das Wohl aller auf diesem Planeten zum eigenen Wohlergehen beiträgt. Es ist mehr als genug für uns alle vorhanden.
Hier der Link zum Film und zur Vision (für die, die nicht alles sehen wollen: Es geht los bei etwa 54 Minuten mit Jacque Fresco, Industrial Designer und Social Engineer und seiner Kollegin Roxanne Meadows): Zeitgeist-Addendum.
Freitag, 3. Oktober 2008
Quadrillionen ...
Eine Quadrillion besteht aus 15 Nullen
- das sieht so aus:
000.000.000.000.000
- und einer 1 mit nachfolgendem Punkt davor.
Der Sprecher redet von "Financial Black Holes" - und ich dachte eben, das könnten doch glatt die angekündigten schwarzen Löcher von dem Teilchenbeschleuniger aus Bern sein? Hat das Experiment am Ende doch noch geklappt.
Mittwoch, 1. Oktober 2008
Mehr aus Absurdistan ...
Ein Imker muß seine komplette Honig-Ausbeute in die Müllverbennung bringen, weil sie nachweislich mit Genmais-Blütenpollen von Monsanto versetzt war.
Jetzt braucht man nicht viel Hirn, um sich vorzustellen, wo das Monsanto Zeugs überall rumfliegen wird und wer dann was alles nicht mehr verkaufen darf.
Gestern sind in den Nachrichten die offiziellen Arbeitslosenzahlen von angeblich 3 Millionen Menschen verkündet worden, Tendenz weiter rückläufig und eine Million offener Stellen. Nicht verlautbar war die Zahl der vollzeitarbeitenden Menschen im Land, die von der "Arge" finanziert werden und den jeweiligen Unternehmen so als quasi kostengünstige bzw. kostenlose, staatlich finanzierte Arbeitskraft geliefert werden.
Ich war jetzt wieder länger, ja wochenlang nicht in Absurdistan (also in der "realen Welt") unterwegs. Siehe da, es wird immer abstruser. Werde mich wohl nicht allzu lange in dieser "Realität"/Dimension aufhalten, sie ist mir auf Dauer zu brutal, angstbesetzt und freudlos.