Meine Mutter hat ihren Körper verlassen. Sie ist nun verschmolzen mit dem, was wir wirklich sind - sie ist nicht von hier gegangen, im Gegenteil: Sie ist eins geworden mit allem, was ist. Sie hat sich ins All-eins ausgeweitet und ist in jeder Blume, in jedem Grashalm, in jedem Blatt von jedem Baum. So, wie ich auch darin bin. Wie jeder von uns ist. Es ist viel größer als dieses gedachte Erdenleben, dieses seltsame und komische Menschsein, das sich selbst nicht erkennen will.
Wir haben uns zum Abschied zugewunken und uns angelächelt. Ich empfange ein wunderbares Geschenk nach dem anderen und das beste von allem ist: Frieden in alledem.
Danke.
Dieses schöne Lied erinnert mich an sie - es tauchte plötzlich aus dem Nichts auf - und an die Freude in allem !!!
Mittwoch, 28. Mai 2008
Montag, 19. Mai 2008
Sein lassen
.........
und dann .......... gehen wir seltsamerweise hin und bringen unseren Kindern wieder genau das bei, was uns beigebracht wurde - obwohl wir aus eigener und oftmals leidvoller Erfahrung wissen, daß es nicht funktioniert ... (sinngemäß zitiert aus diesem wundervollen Interview mit Isaac Shapiro) -
(und hier ein Satsang mit ihm)
Schönen Dank dem (G) Host
und dann .......... gehen wir seltsamerweise hin und bringen unseren Kindern wieder genau das bei, was uns beigebracht wurde - obwohl wir aus eigener und oftmals leidvoller Erfahrung wissen, daß es nicht funktioniert ... (sinngemäß zitiert aus diesem wundervollen Interview mit Isaac Shapiro) - (und hier ein Satsang mit ihm)
Schönen Dank dem (G) Host
Mittwoch, 14. Mai 2008
Kinderfragen
Ein kleines Mädchen, welches noch nicht in die Schule geht, fragte mich kürzlich, als ich ihr eine der Karten ihres Märchen-
Kartenspiels vorlas, mitten im Satz, in dem ein Wort vorkam, das sie nicht einordnen konnte, die fundamentale Frage:
"Was ist denn Zeit?"
Ich dachte "Wow - wieder so eine geniale Kinderfrage!" und antwortete erst mal mit solchen Umschreibungen wie "Zeit ist, wenn jemand zu dir sowas sagt wie: Morgen, gestern, gleich, später ..." bis mir die kürzeste und klarste Antwort eingegeben wurde, die wirklich einfach ist: "Zeit ist alles, was nicht jetzt ist."
Wie sovieles, was auf das Mysterium weist, läßt sich auch die Illusion der Zeit, die der Mensch um den einzigen Moment seiner Existenz kreiiert hat, am besten durch eine Negation, also durch das, was (es) nicht ist, definieren.
Ich liebe solche Kinderfragen, die voll ins Schwarze treffen! Besonders auch deswegen, weil Kinder dich dazu bringen, wieder einfach zu denken, denn sie werden sich nicht auf endlos langes Geschwafel und kompliziertes Zeugs einlassen. Sie wollen die Wahrheit, kurz und bündig.
Eine der vielen Folgefragen, die sich mir seitdem im Anschluß an die ihre stellten, ist diese: "Gibt es denn irgendetwas, das nicht jetzt ist, tatsächlich?" Antwort: "Nein. Alles was nicht jetzt ist, ist Illusion und Gedankenkonstrukt, basierend auf Erinnerungen aus einem Speicherort, aus dem heraus - mit den lächerlich wenigen bisher gesammelten Erfahrungen eines Menschenlebens - eine auf Wiederholungsmuster begrenzte Zukunft projiziert wird". Also eine Art Scherzprojektion in einem minimalen Mikrobereich des unendlichen Potentials, welches sich darüber wundert, daß der Mensch sich lieber weiter im bekannt begrenzten Laufgitterchen bewegt, statt sich einfach dem Moment und damit auf das Abenteuer der unbegrenzten Schöpfung einzulassen.
Nächste Frage: "Wie kommt es, daß ich immer (noch) wieder und wieder auf das Konzept von Zeit hereinfalle, obwohl ich es hier und jetzt besser weiß?" Die einfache Antwort läßt noch auf sich warten ...
Kartenspiels vorlas, mitten im Satz, in dem ein Wort vorkam, das sie nicht einordnen konnte, die fundamentale Frage:
"Was ist denn Zeit?"
Ich dachte "Wow - wieder so eine geniale Kinderfrage!" und antwortete erst mal mit solchen Umschreibungen wie "Zeit ist, wenn jemand zu dir sowas sagt wie: Morgen, gestern, gleich, später ..." bis mir die kürzeste und klarste Antwort eingegeben wurde, die wirklich einfach ist: "Zeit ist alles, was nicht jetzt ist."
Wie sovieles, was auf das Mysterium weist, läßt sich auch die Illusion der Zeit, die der Mensch um den einzigen Moment seiner Existenz kreiiert hat, am besten durch eine Negation, also durch das, was (es) nicht ist, definieren.
Ich liebe solche Kinderfragen, die voll ins Schwarze treffen! Besonders auch deswegen, weil Kinder dich dazu bringen, wieder einfach zu denken, denn sie werden sich nicht auf endlos langes Geschwafel und kompliziertes Zeugs einlassen. Sie wollen die Wahrheit, kurz und bündig.
Eine der vielen Folgefragen, die sich mir seitdem im Anschluß an die ihre stellten, ist diese: "Gibt es denn irgendetwas, das nicht jetzt ist, tatsächlich?" Antwort: "Nein. Alles was nicht jetzt ist, ist Illusion und Gedankenkonstrukt, basierend auf Erinnerungen aus einem Speicherort, aus dem heraus - mit den lächerlich wenigen bisher gesammelten Erfahrungen eines Menschenlebens - eine auf Wiederholungsmuster begrenzte Zukunft projiziert wird". Also eine Art Scherzprojektion in einem minimalen Mikrobereich des unendlichen Potentials, welches sich darüber wundert, daß der Mensch sich lieber weiter im bekannt begrenzten Laufgitterchen bewegt, statt sich einfach dem Moment und damit auf das Abenteuer der unbegrenzten Schöpfung einzulassen.
Nächste Frage: "Wie kommt es, daß ich immer (noch) wieder und wieder auf das Konzept von Zeit hereinfalle, obwohl ich es hier und jetzt besser weiß?" Die einfache Antwort läßt noch auf sich warten ...
Freitag, 9. Mai 2008
"The Secret", der Flaschengeist und 1001 gute Wünsche zum Wohle aller
Ich habe mich im Laufe der letzten Wochen immer mal wieder gefragt, wie es kommt, daß scheinbar nicht wenige Menschen am Buch "The Secret" bemängeln, es "gehe nur um Geld".
Als ich es im vergangenen Jahr gelesen habe, ging es für mich um alles Mögliche (literal: um die Unbegrenztheit aller Möglichkeiten) und in allererster Linie darum, daß wir geistige und grenzenlose Wesen sind, die sich irrtümlicherweise selbst auf´s Körperliche und Materielle begrenzen - und nur ein einziges von zehn Kapiteln des Buches war explizit dem Geld und dessen möglicher Vermehrung gewidmet. Dort gibt es sogar die Empfehlung, sich eben nicht unbedingt Geld zu wünschen, sondern lieber, das, was man persönlich mit diesem Geld tun will.
Ich habe also nochmal diese Negativ-Wahrnehmung vieler Menschen für mich geprüft - und das Buch immer mal wieder irgendwo zufällig aufgeschlagen: Kein einziges Mal war von Geld die Rede und auch nicht davon, seine Wünsche möglichst egoistisch zu gestalten.
Es muß also zwangsläufig so sein, daß diejenigen, die sich am meisten darüber mokieren, in "The Secret" ginge es zuviel bzw. nur ums Geld und egoistische Wünsche, hier ihre ureigensten Projektionen zu den Themen Geld und Egoismus herauslesen.
Es ist nur dann möglich, an jeder Stelle des Buches oder in weiten Teilen desselben etwas über Geld und/oder Egoismus herauszulesen bzw. hinein zu interpretieren, wenn man selber ständig an Geld denkt und negative Glaubenssätze zu Geld hat sowie von einem gesunden Egoismus nichts weiß, der durchaus das Wohlergehen aller hier auf dem Planeten einschließen kann - und will.
Eine Anmerkung, die ich in einem der Kommentare las, war sinngemäß "es sei ja so schade, daß die Menschen sich nicht Wohlergehen für alle wünschten - und stattdessen immer nur an sich und an Geld denken würden". Auch hier: Ureigenste Projektion. Eine Menge Menschen tragen alle diese guten Wünsche auch für die Mitmenschen in sich und wünschen den anderen ebenso viel Gutes, wie sich selbst.
Wer das Buch also mit einem gesunden Maß an Selbsterkenntnis bezüglich der eigenen Programmierung und den eigenen Projektionen zu lesen versteht, für den kann es viel Wahrheit beinhalten. Schließlich ist es nichts anderes, als eine etwas zeitgenössischere und aufgelockerte Zusammenfassung der vielen planetaren Weisheitslehren.
Wer auf leichte Weise tiefer in diese geistige Dimension eintauchen möchte, dem empfehle ich auch das Buch von Esther Hicks alias Abraham namens "Law of Attraction", natürlich vom gleichen Verlag und gerade einen guten Umsatz erzielend - dennoch sehr gehaltvoll, da das eine ja nicht zwangsläufig etwas über das andere aussagt. Es führt uns unsere seltsamen Ideen über das Leben recht deutlich vor Augen.
Wer lieber das immer noch meist gechantete Mantra des Planeten "Das ist ja eine schöne Idee, aber es wird nicht funktionieren." weiterchanten will - dem steht ja auch das frei.
Dein Wunsch sei mir Befehl! - wie der Flaschengeist so schön sagt.
Gautama Buddha kannte das Geheimnis natürlich auch schon - und es ist natürlich auch gar kein Geheimnis - es wird nur so genannt, weil die wenigsten es glauben und lieber weiter am gelernten Programm der Begrenzung festhalten. Hier und da mal ein bischen magischer Hokuspokus beim Lagerfeuer auf Walpurgis - und dann schnell wieder zurück in die "Realität der Grenzen" mit der schönen Erinnerung an einen geselligen Abend - im Geiste übrigens.
"Wir werden, was wir denken. Wenn der Geist rein ist, folgt Freude wie ein Schatten, der einen niemals verläßt." (Buddha)
Als ich es im vergangenen Jahr gelesen habe, ging es für mich um alles Mögliche (literal: um die Unbegrenztheit aller Möglichkeiten) und in allererster Linie darum, daß wir geistige und grenzenlose Wesen sind, die sich irrtümlicherweise selbst auf´s Körperliche und Materielle begrenzen - und nur ein einziges von zehn Kapiteln des Buches war explizit dem Geld und dessen möglicher Vermehrung gewidmet. Dort gibt es sogar die Empfehlung, sich eben nicht unbedingt Geld zu wünschen, sondern lieber, das, was man persönlich mit diesem Geld tun will.
Ich habe also nochmal diese Negativ-Wahrnehmung vieler Menschen für mich geprüft - und das Buch immer mal wieder irgendwo zufällig aufgeschlagen: Kein einziges Mal war von Geld die Rede und auch nicht davon, seine Wünsche möglichst egoistisch zu gestalten.
Es muß also zwangsläufig so sein, daß diejenigen, die sich am meisten darüber mokieren, in "The Secret" ginge es zuviel bzw. nur ums Geld und egoistische Wünsche, hier ihre ureigensten Projektionen zu den Themen Geld und Egoismus herauslesen.
Es ist nur dann möglich, an jeder Stelle des Buches oder in weiten Teilen desselben etwas über Geld und/oder Egoismus herauszulesen bzw. hinein zu interpretieren, wenn man selber ständig an Geld denkt und negative Glaubenssätze zu Geld hat sowie von einem gesunden Egoismus nichts weiß, der durchaus das Wohlergehen aller hier auf dem Planeten einschließen kann - und will.
Eine Anmerkung, die ich in einem der Kommentare las, war sinngemäß "es sei ja so schade, daß die Menschen sich nicht Wohlergehen für alle wünschten - und stattdessen immer nur an sich und an Geld denken würden". Auch hier: Ureigenste Projektion. Eine Menge Menschen tragen alle diese guten Wünsche auch für die Mitmenschen in sich und wünschen den anderen ebenso viel Gutes, wie sich selbst.
Wer das Buch also mit einem gesunden Maß an Selbsterkenntnis bezüglich der eigenen Programmierung und den eigenen Projektionen zu lesen versteht, für den kann es viel Wahrheit beinhalten. Schließlich ist es nichts anderes, als eine etwas zeitgenössischere und aufgelockerte Zusammenfassung der vielen planetaren Weisheitslehren.
Wer auf leichte Weise tiefer in diese geistige Dimension eintauchen möchte, dem empfehle ich auch das Buch von Esther Hicks alias Abraham namens "Law of Attraction", natürlich vom gleichen Verlag und gerade einen guten Umsatz erzielend - dennoch sehr gehaltvoll, da das eine ja nicht zwangsläufig etwas über das andere aussagt. Es führt uns unsere seltsamen Ideen über das Leben recht deutlich vor Augen.
Wer lieber das immer noch meist gechantete Mantra des Planeten "Das ist ja eine schöne Idee, aber es wird nicht funktionieren." weiterchanten will - dem steht ja auch das frei.
Dein Wunsch sei mir Befehl! - wie der Flaschengeist so schön sagt.
Gautama Buddha kannte das Geheimnis natürlich auch schon - und es ist natürlich auch gar kein Geheimnis - es wird nur so genannt, weil die wenigsten es glauben und lieber weiter am gelernten Programm der Begrenzung festhalten. Hier und da mal ein bischen magischer Hokuspokus beim Lagerfeuer auf Walpurgis - und dann schnell wieder zurück in die "Realität der Grenzen" mit der schönen Erinnerung an einen geselligen Abend - im Geiste übrigens.
"Wir werden, was wir denken. Wenn der Geist rein ist, folgt Freude wie ein Schatten, der einen niemals verläßt." (Buddha)
Dienstag, 6. Mai 2008
Nähe und Weite
Auf den Internetseiten von Igor Warneck, die ich ursprünglich bezüglich Runen besuchte, fand ich in einem Essay zum Thema Nähe diesen weisen Satz:
"Vielleicht haben wir aus diesem Grund Angst vor der Nähe, weil wir nicht gelernt haben, wie wir sie auch wieder ohne Schuldbewusstsein auflösen können."
Er schreibt u.a., wie gut Katzen das können. Sie kommen zu dir, wenn sie ein wenig Nähe brauchen, sie bleiben solange, wie es für beide gut ist - und sie gehen wieder, wenn es genug ist. Was für ein Segen müßte diese Fähigkeit für die Menschheit sein - sich einfach liebevoll zuwenden, aber auch wieder ebenso abwenden, wenn es an der rechten Zeit ist - statt, wie die Menschen es tun, sinnlose Verpflichtungen einzugehen, womöglich noch Verträge auf wertlosem Papier zu unterzeichnen und sich auf diese Weise per Ratio aneinander ketten und die freie Seele vergessen für ein nicht einlösbares Versprechen von "Sicherheit" - was nicht mehr Liebe ist, sondern Zweckgemeinschaft auf der Grundlage von Angst-, Verlust- und Mangeldenken. Liebe ist immer frei. Frei, zu kommen, zu bleiben und zu gehen. Immer ein Geschenk.
Immer im Moment. Immer neu.
"Vielleicht haben wir aus diesem Grund Angst vor der Nähe, weil wir nicht gelernt haben, wie wir sie auch wieder ohne Schuldbewusstsein auflösen können."
Er schreibt u.a., wie gut Katzen das können. Sie kommen zu dir, wenn sie ein wenig Nähe brauchen, sie bleiben solange, wie es für beide gut ist - und sie gehen wieder, wenn es genug ist. Was für ein Segen müßte diese Fähigkeit für die Menschheit sein - sich einfach liebevoll zuwenden, aber auch wieder ebenso abwenden, wenn es an der rechten Zeit ist - statt, wie die Menschen es tun, sinnlose Verpflichtungen einzugehen, womöglich noch Verträge auf wertlosem Papier zu unterzeichnen und sich auf diese Weise per Ratio aneinander ketten und die freie Seele vergessen für ein nicht einlösbares Versprechen von "Sicherheit" - was nicht mehr Liebe ist, sondern Zweckgemeinschaft auf der Grundlage von Angst-, Verlust- und Mangeldenken. Liebe ist immer frei. Frei, zu kommen, zu bleiben und zu gehen. Immer ein Geschenk.
Immer im Moment. Immer neu.