Dienstag, 2. Oktober 2012

Luxus-Sorgen

Hätte gerne meine Ohren verschlossen - angesichts solch schwerwiegender Probleme.
Hole ein gediegenes Paar ab - an einer hübschen Villa. Es geht zum Flughafen - gut für mich, als langjährige "Krümelsammlerin" am Ende der Nahrungskette. . 
Die sind etwas um die 60 und Ende 60 - tauschen sich aus - über´s überstandene Fest der vergangenen Nacht. Das Thema ist in etwa - Wer was mit wem wie ..... Und dann wird es ernst.  Es geht - um den kommenden Sylvester-Abend - und wie und wo man diesen verbringt. Es geht um sehr ernste Dinge! Wer was zu welchem Vorschlag wann und wie geäußert habe - und ob man nochmals darauf eingehen solle - und wenn überhaupt, auf welche Weise. Er schlägt vor - es nochmal sehr beiläufig zu erwähnen - also so, als wenn es überhaupt nicht von Belang sei.
Ich höre bei ihm raus - er würde es ohnehin präferieren - einfach einen Tisch im "Kempinsky" zu ordern - mit ihr allein. Sie ist entsetzt - will nicht  auf solche Weise an einem "Katzentisch" enden, jenseits von gesellschaftlichem Glamour. 
Ja, das ist natürlich sehr schwerwiegend.
Manchmal wünsche ich mir so sehr - nicht zwangsläufig hören zu müssen.
Mögen sie doch ihre derart schwerwiegenden Probleme - gut lösen.
Das alles - ist ja auch wirklich nicht leicht.
Möchte ich tauschen?
Nein !!!
Und was das Kempinsky betrifft - ich habe - sehr - sorgfältig gelernt, an meinem eigenen Tisch zu sitzen. 
Wenn eine Katze dazu käme - wäre es für mich die denkbar beste Gesellschaft - und ich würde ihr zu Ehren eine feine Fischplatte ordern.

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