Donnerstag, 5. April 2012

Jesus, mi amor

Manches Mal - erscheint es mir hilfreich, nicht mehr an all die vielen Katastrophen zu denken - die sich in der Jetztzeit scheinbar überstürzend ereignen - und besonders nicht an die, die sich vor vielen Jahren ereignet haben. Vor zehn oder siebzig oder zweitausendundeinpaar ....Jahren. Die einst gewesenen Katatstrophen - werden zweifelsohne auf diese Art lebendig ge- und vom Sterben bzw. Vergessen ab-gehalten.
Aber ist es nicht ebenso mit denen, die vermeintlich gerade jetzt geschehen?
Im "Stirb und werde"?
Anders gesagt - wo gerade Ostern naht:
Wozu ist es gut - die ewig gleiche(n) Geschichte(n) zu repertieren?
Ja - es gibt Tod und Leben - und Leben und Tod. Für jedes von uns.
Und - es muß ganz sicher nicht diese ewig-repertierte und zudem erbärmlich-elend--zurechtgeschriebene Geschichte eines ehemals kraftvollen und lebenslustigen, übermütigen und den Frauen durchaus zugeneigten Mannes sein - der laut irgendwelcher Verblendeten und -blödeten elend am Kreuze stirbt und danach für unerträglich viel Unsinn herhalten muß  - unerwähnt dabei seine lebendige Potenz und auch sein erklärter Zorn gegen die herrschenden Klassen zu Lebzeiten - ins vermeintlich "Heilige" der männerbeherrschten, machtlüsternen und pfründesichernden Kirchenstruktur verkehrt. Also - Männer, die sich selbst den ihnen zutiefst eigenen tierischen Trieben nicht klaren Geistes konfrontieren können, um sich einfach so sein zu lassen, wie sie durch das Göttliche geschaffen sind: Als Tier - und daher das "Böse" im Außen suchen, nicht bei sich selbst, wo sie das nicht-existente "Böse" als reine Natur finden könnten - nein - es wird auch noch aus purer Feigheit vor der eigenen, scheinbar überwältigenden, tierischen Geilheit auf "die Frau" projiziert. 
Hier bitte, dein Pfaffenspiegel - schau mal rein und blick dem Tier ins Auge. Gute Genesung!
Gott sei Dank - werden wir alle - wie auch immer - das Kreuz antreffen. Also die Mitte ... inmitten solchen Irrsinns!
Mit unerschüttertem Gruß - und einer stärkenden, heidnischen Gründonnerstags-Kräuter-Suppe der Ostara -
an alle ehemaligen Pfaffen-Klienten,
Maria Magdalena

Keine Kommentare: