Alle Achtung - für soviel Courage und Einsatz.
Ralph Boes erzählt seine Geschichte und Auseinandersetzung mit Jobcenter, Bundesagentur für Arbeit und zuständigen PolitikerInnen - und bezieht sich dabei auf die Grundfesten des Grundgesetzes. "Die Würde des Menschen ist unantastbar" und "jeder das Recht auf freie Entfaltung ...". Er setzt seine Grundrechte gegen bestehende Hartz-IV-Gesetzgebung durch, mit viel Arbeit im Detail, von der er hier berichtet.
Sehr interessant und aufschlußreich. Und logisch. Allein - das Bewußtsein für den von ihm hier erläuterten und gegenüber den Behörden durchgesetzten Begriff von "Arbeit" fehlt der Masse - noch. Obwohl viele von uns es mehr als deutlich am eigenen Leib spüren könnten, daß Lohnarbeit nicht mehr unbedingt zu Existenzsicherung führt.
Ich sag´s ja auch immer: Ich brauche keine (Lohn-)Arbeit - ich brauche nur Geld. Ich habe genug zu tun!
Ob sich da was tut im morphogenetischen Felde - was die Änderung des "Arbeitsbegriffes" betrifft? Wird Zeit. Denn das alte System von (Lohn-)Arbeit (die sich lohnt) - ist schon lange überholt in unseren Zeiten. Auch der Herr Popp - im vorhergehenden Post verlinkt - nimmt darauf Bezug.
Interessanter, mutiger Bürger, der Herr Boes.
Am Anfang zitiert er die übliche "Wiedereingliederungsvereinbarung" der "Jobcenter" - wer diese unterzeichnet, gibt automatisch seine Grundrechte ab und auf. Zum Ende räumt er aber auch ein - daß nicht jeder seinen Weg gehen kann. Zumal nicht, wenn man nicht alleine für sich steht.
Und von mir noch angefügt: Wenn mensch sich nicht derart mit der ganzen Materie beschäftigt hat, wie der Herr Boes - der hier in einem Gespräch zum BGE (bedingungsloses Geundeinkommen) zu hören ist - und humorvoller Weise anmerkt, daß er seinen Namen nicht umsonst trägt.
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