... das ist es. Hörte heute im DLF-Radio einen Beitrag dazu gehört. es ging um Langeweile und Unterforderung am Arbeitsplatz. Von beidem habe ich mehr als reichlich - an einem 12-Stunden-Tag. Denke schon seit einiger Zeit darüber nach .. aber der knackige Begriff dazu fiel mir erst heute ins Ohr. In der Limousine gibt es im Grunde keinerlei Möglichkeit der Einflussnahme auf den Tageslauf - entweder es läuft oder es läuft nicht. Heute - hatte ich zum Beispiel nach über 5 Stunden gerade mal 3 Fahrten und diese für je ca. 7 Euro. Neben akuter Unterforderung und Langeweile kommt also noch der finanzielle Aspekt dazu. Die Begegnungen mit Leuten - sind für mich weitgehend ausgeschöpft und wiederholen sich. Ein paar Jahre war´s ganz ok, manchmal interessant. Inzwischen bin ich oft einfach froh, wenn ich in Ruhe gelassen werde. Das führt absurderweise manchmal zum Gegenteil - wie heute, als ich zwei hystersche Türkinnen fuhr, die meinten, ich würde einen Riesen-Umweg machen und das würden sie nicht bezahlen. Außerdem keiften sie herum, was ich alles müsse und was ich nicht dürfe. Boreout zu 150 % - verweigerte jede weitere Bemerkung nach einem Brüll, sie fingen immer wieder von vorne an. Ein im Grunde noch harmloser Betrunkener versuchte, mir ein Ohr abzukauen und wollte nicht aussteigen, sondern noch erzählen, was ihn gerade bewegt - aber mich in keinerlei Weise. Die teils langen Wartezeiten mit jahrelangem Lesen zu nutzen - ist auch nicht mehr immer meines. Einen Computer im Auto habe ich nicht - und so soll es auch bleiben. Die Ernährung an den Limousinentagen ist manchmal unter aller Sau. Soweit - die vorwiegende Lage. Und jetzt - lieferte mir das Leben eine schöne Kurzbezeichnung dazu. Hier die Hausseite von Boreout.
Nach dem gelungenen Umzug - also ein neues Thema bzw. eines, welches schon seit langem schwelt, aber gerade an Klarheit gewinnt. Ja, ich bin komplett unterfordert und gelangweilt. Sitzen, warten, fahren, Sprüche hören, die mich nicht die Bohne inspirieren, wieder sitzen, warten .... Schon mal gut - es derart zu erkennen. Insofern nahm ich die Sendung heute als Geschenk und weitere Inspiration, einfach mal sehr ehrlich zu sein zu mir selbst. Und als Synchronizität. Danke danke!
Dann hörte ich noch von dieser Google-Brille, die noch in diesem Jahr auf den Markt kommen soll - und sah mich schon in einem weiteren Albtraum auf den Strassen - die Smart-Phone-Zombies sollen also nur der harmlose Anfang eines noch größeren Irrwitzes sein. Wird sicher der Renner im kommenden Weihnachtsbusiness, die Roboter-Brille ... ... die letzte Stufe des Maya-Kalenders fiel mir wieder ein und die nochmalige Beschleunigung der Weltengänge. Außerdem der Film "They Live" von John Carpenter aus den 80ern - bei der der Hauptdarsteller ebenfalls auf eine Brille trifft, die seine Sicht der Welt verändert - nur diametral entgegengesetzt zu diesen virtuellen Google-Nasenwelten. Hier die Schlüsselszene.
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