Dienstag, 15. Mai 2012

Miren! Eine Stadt ohne Lichter ...

Taxi-Fahrt in Santiago de Cuba
Eso es - genau so ist es.
Genau so - sieht es aus.
Die Kollegen im Taxi-Gewerbe - sind Akrobaten.
Als ich zum ersten Mal in der Stadt ankam -  hatte der Taxista die Adresse (für mich nachvollziehbar) verwechselt - und ich sagte -Ne. DAS kann jetzt nicht sein. Wir hielten vor einer vernagelten Bretterbude ohne Namensschild. Die Leute in der Strasse erklärten ihm den Weg - für mich alles völlig korrekt, schließlich war er kein Santiagero und hatte ich ihn bereits in Holguin engagiert.  Er brachte mich in einem zweiten Anlauf - nach Hause. Zu einer meiner neuen Wahl-Familien. 
Fuhr später und des Nachts mit meinem geliebten Meister via Fahrad durch diese größtenteils völlig dunkle Stadt. Fuhr ihm einfach vertrauensvoll hinterher. Nichts Anderes - wäre hier klug gewesen. Selbst das an sich simple Hinterherfahren - gestaltete sich abenteuerlich. Und ich darf das so sagen - denn ich komme immer nach Hause - egal, wo ich gerade bin.
Hier - war gute Ortskenntnis in völliger Dunkelheit unabdingbar.

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