... die sind eh unbezahlbar.
Da gibt es nichts zu rechnen - und nichts aufzurechnen.
Da gibt es nur - Geschenke.
Im Moment des Sich-Ereignens.
Ich freue mich - solche Momente in jüngster Zeit wieder erstaunlich oft erleben zu dürfen.
Unbezahlbar - daher nochmal diese schöne, rhetorische Frage von Jupp Schmitz, kölsche Karnevals-Legende. Von mir - als Nicht-Karnevalistin - geschätztes Lied, wegen dem Refrain. Keiner kann das bezahlen - mit keinem Geld der Welt.
Seit ich die Kolonie am Abend verlassen, hinter mir lassen darf - schlägt mein Herz wieder mehr für die Menschen, die mir dort begegnen. Für die vielen Strassen-Szenen, die sich dort auf ihre eigene Weise abspielen. Der Abstand - tut mir gut. Und ich weiß sehr gut, daß ich es durchaus für lange Zeit geschätzt habe, dort zu sein, dort aufgewachsen zu sein. Es ist in der Kolonie immer sehr eigen gewesen - es hat eine ganz eigene Atmosphäre. Haben andere Orte aber auch. Jetzt - ist es für mich oft amüsant - als zutiefst Stadt-Flüchtige - dennoch wiederzukehren und die Mentalität noch genauer zu beobachten.
Aber dies - geschieht im Grunde nur noch aus der Situation des Broterwerbs heraus.
Eigentlich - ist die Kolonie schon lange nur noch ein Teil meines Herzens - welches auch woanders weiterschlägt.
Ein verinnerlichter Teil - dem der Ort eh wurscht ist.
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