Mein linker Hinterreifen - also der meiner Privatlimousine, aber wir sind eben eine Art Gespann - ist krank, er verliert jede Menge Luft, aber - er hält sich noch. Fahre morgen mit ihm zum Reifendoktor im Nachbarort. Erstaunlich und erfreulich ist - hier gibt es eigentlich sehr Vieles in der Nähe, was in der Kolonie auch nicht über erheblich geringere Distanz zu erreichen wäre.
Weniger erfreulich war die Kunde des Nachbarn, daß es sich hier teils um mutwillige Sabotage handelt, in Form von destruktiv ausgestreuten Nägeln und Schrauben. Seither habe ich ein Auge drauf.
Was den abwehrkräftigen Beifuß betrifft - den habe ich eben zumindest schon mal hier oben verräuchert.
Habe genügend davon hier - er nennt sich auch "Moxa" bei den Asiaten und wird u.a. bei Akupunktur verwendet, um potentielle Energieblockaden zu beseitigen. Werde mal ein Stäbchen bei der Gartenarbeit unten verräuchern in Kürze... bevor ich ihn still-heimlich anpflanze.
Ja - ich glaube an sowas, an Urkräfte. Ich weiß, daß es helfen kann. Riecht übrigens stark nach Marihuana für Leute, die nichts davon kennen.
Wenn ich einen erwische, der mir Nägel unter meine Haxn streut - wird es sehr böse werden.
Zu-recht.
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