Mittwoch, 1. August 2012

Curcuma - Gelbwurz - Kraft und Schönheit

Mein lieber Scholli .... diese Pflanze ist stark. Sie treibt innerhalb von wenigen Stunden neue Blüten in den Himmel - und sieht dabei so filigran aus. Exotisch. Aber einfach - reine Kraft. Gar nicht "zart".
Mußte eine verblühte Blüte kappen - und sehe erst heute, daß sie binnen kürzester Zeit eine neue in den Himmel schoß. Die linke Blüte - kam quasi über Nacht hoch. Eine Pflanze, die pralle, heiße Sonne und viel Wind verträgt - und Grundessenz für jegliche Curry-Mischung ist. Ihr gelber Blütenstaub - wird zum Färben benutzt. Aus Indien stammt sie wohl einst. Heute - wandern ja viele Pflanzen bereits, weil sie von der "Globalisierung" hörten ... und davon, daß der Mensch ihre Liebe und heilsamen Elixiere gut brauchen kann.
Wir werden also quasi "verfolgt" - von guten Geistern. Die sich uns selbstlos anbieten. Wenn das nicht schöne Kunde ist. Mythologisch bzw. energetisch  steht die Curcuma - für (atmosphärische) Reinigung. Diese hilfreichen Dienste der Kraftstrotzenden nehme ich gerne an als Degenerierte. Und staune!
In freier Wildbahn - soll sie locker bis zu zwei Meter hoch werden. Ich trau es ihr ohne Weiteres zu. Vielleicht - können wir uns ja soweit anfreunden, daß ich ihr die möglichen Chancen gebe, soweit ich es vermag  - auch auf kleinem Terrain. Mal sehen ....

Überhaupt fällt mir in den letzten Jahren ein vermehrter Pflanzenwuchs auf. Malven, die locker 3 Meter bis 3,50 erreichen. Immer wieder staunte ich während meiner Wartezeiten vor den Häusern der Kundschaft über solche Pflanzenkraft mitten in der Kolonie.
Seit die Stadt offenbar keine Mittel mehr hat, um regelmäßig überall die Schönheit kurzerhand wegzumähen - schießt kräftigstes Kraut aus allen Böden und zwischen den Asphaltritzen hervor. Ich sah Löwenzähne von gigantischem Ausmaß. Verbringe oft die Wartezeit an Ampelanlagen in stiller und erfreuter Bewunderung ob all dieser hochspringenden Wesen. Die Pflanzen lieben anscheinend das oft tropische Klima - feucht und warm, nicht trocken.
Hörte im Radio von dieser "Titanenwurz" im floristischen Garten Bonns .... 
Vernahm vor vielen Monden schon die frohe Kunde, daß viele Pflanzensorten  bereits mutieren und sich von Monsanto-Gift nicht aufhalten lassen in ihrem kraftvollen Wuchse. Sie haben bereits eine Resistenz gegen solche Angriffe ausgebildet - und vermehren sich quasi unbeeindruckt ob solcher brutaler Attacken.
In dem Sinne - um es kurz zu belassen, wie es sich für einen "Post" gehört: Ein frohes "Hallelujah" heute.

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