Mittwoch, 27. Juni 2012

Trüber Siebenschläfertag ....

.... wird zum "Baden mit Mythen" genutzt. Sieben Wochen Regen? Gut beim Taxifahren - wenn´s nicht heiß ist. Für mich ein Segen, wenn ein langer, heißer Sommer eher ausbleibt. Ebenso, wie ein langer, kalter Winter. So - sieht´s halt jedes anders. Einzig das ewig- sinnlose Gejammer der Mitmenschen über das Wetter, wie es eben ist, ist manchmal lästig.
Heute so ein Tag - an dem ich auch einfach im Bett geblieben sein könnte. Immerhin blieb ich dort erstaunlich lang. Die Mythen scheinen zu tiefem Traumschlaf anzuregen, auch am hellichten Tag. Zuvor zog Apoll einem armen, etwas größenwahnsinnigen Satyr die Haut ab .... zimperlich sind die nicht eben, die Göttlichkeiten.
Schlecht gelaunt erst nach Mittag aufgestanden - schlecht gelaunt darüber, weiterhin alles falsch zu machen im Leben, immer noch nichts dazugelernt zu haben. Der Regen - ein wahrer Freund heute, tröstlich in dieser miesepetrigen Stimmung, er grüßt mit der lachenden Botschaft: Vergiß es - genieße mich - Du mußt heute nichts erreichen.

Also: Ein verwurschelter Tag ohne Gelingen. Na, noch ist er ja nicht vorbei - ein paar Kleinigkeiten "schaffe" ich vielleicht noch. Gaanz kleine Dinge. Mit einer großen Veränderung und dem großen Sprung - wird´s wohl heute nichts werden. Aber mit den kleinen, großen Freuden klappt es gut an diesem Regentag: Freude über ein Dach überm Kopf, über ein warmes, weiches Bett, über die neue Badewanne, über göttliche Nahrung und Lebensmittel .... alles da. Wenn das mal nicht Gold wert ist.

Und dann noch eine weitere Seite mit den Mythen und dem erzählenden Michael Kohlmeier gefunden - die reichhaltigste. Da kann mensch ein paar Monde mit verbringen. Diese Mythen haben´s übrigens in sich ... die kommen irgendwo tief in der Menschenseele an, irgendwo, wo sie ordentlich aufwühlen und umrühren - ohne daß ich´s greifen und diesen Ort ausmachen könnte. Es scheint ein sehr weiter Ort zu sein. Viel weiter als die durchrationalisierte, eingekastelte Menschenwelt.

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