... ohne Antworten.
Was von all dem Zeugs, welches ich in einem halben Jahrhundert Erdenzeit gelernt habe - habe ich wirklich gerne gelernt? Und was davon ist von Wert?
Was möchte ich gerne noch - wirklich - lernen?
Was geschieht nach der Rettung der Welt - die von sovielen angestrebt wird?
Was, wenn die Welt schon jetzt perfekt wäre?
Warum wollen soviele - vorwiegend die Anderen - "heilen"?
Glauben sie, daß die Anderen nicht in Ordnung sind, wie sie sind?
Wozu ist eine "Bewußtseinserweiterung" gut?
Und ist das anstrengend - wir kriegen es ja nicht mal hier locker hin?
Was bedeutet eigentlich "Erfolg" - angesichts des Schnitters?
Und was "Entwicklung"?
Sind alle Antworten und Überzeugungen nicht nur Rollatoren bzw. Krücken, um der unausweichlichen Unwissenheit nicht ins Antlitz schauen zu müssen?
Und warum tauchen immer wieder solche Fragen auf - obwohl es doch keine oder nur sehr dünne, temporär verwendbare Antworten gibt? Und davon noch unzählge - also wieder keine.
Wie kommt es, daß ich so müde geworden bin, irgendjemand irgendetwas zu glauben - was er/sie über das Leben oder gar über Gott, das Göttliche, die Schöpfung (viele unzureichende Begrifflichkeiten ...) herausgefunden haben will?
Wer, wie, was ....
und trotzdem macht es Spaß.
Wieso, weshalb, warum ...
bleib ich nicht einfach dumm.
Ne - paßt nicht.
Bleib ich ja eh.
Vermutlich - ein Segen.
Kein Streß - klug sein zu müssen.
Freveln jederzeit erlaubt.
Guter Spruch neulich - irgendwo gehört - sinngemäß zu "Wissenschaften":
Die hätten einen wiederkehrenden, etwas tragischen (tragikomischen?) Zyklus - erst würden sie verlacht, weil niemand an sie glauben will. Dann würden sie sich durchsetzen und alle glauben plötzlich dran, aber nur für eine Weile - bis diese wieder von neuen Erkenntnissen abgelöst werden.
Noch eine Frage:
Was - wenn Du Dich einfach an diesem unergründlichen Mysterium nach besten Kräften erfreust? Solange die Reise dauert (also ich - das war ja ein Selbstgespräch) ...
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen