Dienstag, 3. Dezember 2013

Der Clanvater muß gehen ...

... aus rein mythischer Perspektive - scheint es hier an der Zeit für eine Art "erhellendes und erlösendes Opfer". Im besten Falle. Rein nüchtern betrachtet -  hat halt wieder einer Krebs bekommen, der allzuviel von dem in sich hineingefressen hat, was ihm nie gut bekam.

Gestern abend Besuch bei den Nachbarn. Zweie der Terror-Clan-Schwestern stehen vor der Türe - die, die bereits weggezogen sind - und zeigen sich offenbar reumütig und einsichtig. Erst haben sie bei den Vermieterin ihr Anliegen vorgetragen - und wurden dann von diesen zu den eigentlich Betroffenen weitergeschickt. Sie versprechen dort  - von nun an im besseren Sinne auf den zank- und streit, ja zerstörungswütigen Bruder zu achten - damit er kein weiteres Unheil mehr anrichten wird - zu dem diese ihn ja gerne anstachelten.

Also - keine Waschmaschinen und Autoreifen  mehr destruieren wird. Und auch - davon absieht, die Kommunikationswege der Nachbarn weiterhin mutwillig abzuschneiden. Inzwischen - muß wohl eine sehr entschlossene Delegation der Telekommunikations-Firma zum wiederholten Male hier aufgelaufen sein - und er wurde nun fristlos gekündigt. Das Außenlicht - soll also auch nicht mehr zerschmettert werden ... schaumermal.
Meine Hausaufgaben - also die Kamera-Technik stabil zu halten - habe ich noch nicht gemacht - hatte auch keine echte Lust dazu. Werd´s gleich nebenbei erledigen.

Was mich wirklich berührte - war die stierische Nachbarin.
Die wurde von ihrem (damit überforderten ...) Gatten unverhofft an die Türe gerufen - und fand dort zwei der Clan-Schwestern überraschend reumütig vor.  Sie bat diese nicht hinein - zumal auch Besuch da war. Ich meine - perfekt! - denn so blieb dies auch an der rechten Stelle - im Hausflur - nach all dem Geschehenen.

Die beiden einstigen Kinder, die später so garstig wurden, und die die Stierin von klein auf kannte - standen also nun plötzlich dort - und berichteten davon, daß es ihnen leid täte, was geschehen sei. Sie würden von nun an - ein gutes Auge auf den Bruder unten halten - damit nichts dergleichen mehr käme, bevor dieser in Kürze endlich ausgezogen ist.

Die Stierin - ich bin so erfreut über diese und sage es ihr auch so! - nimmt beide in den Arm.
Das - nenne ich mal eine echte Versöhnung - oder hier: Vertöchterung. Besser: Ein liebendes, lebendiges Herz.
Und ich ergänze: Hut ab! Das hast Du aber richtig gut gemacht! Gerade diesen Arschlöchern - tut  es vermutlich ganz besonders gut, mal so richtig in den Arm genommen zu werden!

Auch diese beiden Damen - haben jahrelang ihre Nachbarn und die Umgebung terrorisiert. Wie der Bruder. Haben fleißig mitgestaltet im Geschehen. Nun aber - scheint irgendetwas anders zu sein. Nun - ist also der Clanvater - angeblich - unheilbar an Krebs erkrankt.

Kurz tauschen wir uns drüber aus - was uns beide schon kurz zornig werden  ließ in der Vergangenheit: Immer wieder hieß es - der "liebe Jung" sei ja früher nie so gewesen. Und der könne also - nix dazu. Es sei diese tiefenhaßgetränkte Perle - die ihn - den allgemein für strunzdumm-Gehaltenen - lediglich dazu anstachele.
Beide - sehen wir das anders. Niemand  muß sich zu etwas anstacheln lassen - wenn er nicht dafür bereit ist. Der "liebe Jung" - ist also mindestens ebenso garstig - und ebenso verantwortlich für sein Tun -  wie dieser neben ihm wabernde Haß-Knubbel!


Hier hat sich jedenfalls - was gelöst.
Und es gibt keine Rachsüchtigen - außer mir vielleicht.
Ich kann sehr unverzeihlich sein - und bleib es in diesem Falle auch.
Dummheit - ist schließlich keine Entschuldigung für Boshaftigkeit.
Außerdem will ich schlicht noch meine Kohle zurück von denen ....


Erneut erreichen mich also die ewigen Botschaften von unten - an meinen freien Tagen.
Allein - die Qualität scheint sich geändert zu haben.
Scheint - sag´ ich. Denn ich habe hier gelernt, diesen Leuten kein einziges Wort mehr zu glauben.
Auch nicht, wenn sie heulen. Außerdem - hat sich bei mir niemand von denen "entschuldigt".
Immerhin -  gibt es jetzt ein offenes Eingeständnis von denen.

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