... im Traum. Ein großer Teller mit hoch aufgetürmtem, rohen Schweinemett. Ich sage zu der Hand, die das den Katzen hinstellen will - nein, das geht gar nicht. Mußt Du wenigstens braten, keinesfalls roh füttern! Weit und breit nur eine Katze in Sicht - mein Kater. Die anderen lassen sich nicht blicken. Nur dieser Kater frißt sichtbar von dem Zeugs. Im wahren Leben - verstarb genau dieser an einem hühnereigroßen Tumor im Bauch. Bzw. kurz nach dessen operativer Entfernung. Ein mehr als gutmütiges Wesen - muß heute noch breit grinsen, wenn ich an ihn denke.
Wo solche Träume herkommen - keine Ahnung. Vielleicht - von den gestern erstmals "rein intuitiv" - also gänzlich rezeptfrei - bereiteten vegetarischen "Königsberger Klopsen"? Die konnten erstaulich locker-lecker mit den "echten" (Schweinemett ...) von einst mithalten.
Unvergessen bleibt ein Festmahl mit den beiden einstigen formidablen Katzentieren. Ich kam von einer Reise an die Nordsee zurück mit frischen Krabben im Gepäck. Wir setzten uns zu dritt nebeneinander auf´s Sofa - ein Tier links und eines rechts von mir - und abwechselnd bekam jeder von uns ein paar von mir gepulte Krabben - die Katzen natürlich nicht ganz soviele, wie ich. Ich habe noch nie so geduldige, entspannt-erwartungsfrohe Katzen erlebt - wenn´s ums Fressen geht.
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