... diesmal weibliche. Treffe die gestern an einem Halteplatz, wir haben Zeit, die Wartezeiten ziehen sich wie zäher Kaugummi. Zwei urkölsche Frauen mit reichlich Jahren auf dem Taxistinnen-Konto. Und äußerst kommunikativ - was ich nicht immer bin - nur temporär.
Die eine berichtet von einem Kollegen am Halteplatz, wo sie zuvor gestanden hat:
Der habe in einen Becher gepinkelt. Also im Auto. Sie habe seine Bewegungen im Rückspiegel registriert, während sie gerade mit ihrer Freundin telefonierte. Was macht der denn da? - war ihre Überlegung. Das hätte schon seltsam ausgesehen .... ob der sich einen runterholt? Sie berichtet das alles - in Original-Kölsch - und mir laufen schon die ganze Zeit die Tränen vor Lachen. Dazu würzt die andere diese Erzählungen mit ein paar herzlich-deftigen, furztrockenen Anmerkungen.
Ne - der hat in einen Becher gepinkelt. Pfui Deivel. Und das an einem Halteplatz, an dem mensch problemlos ins nächste Gebäude hätte gehen können, um eine richtige Toilette aufzusuchen. Dann sei er ausgestiegen, mit offenem Hosenschlitz - und habe den Inhalt des Bechers mal eben auf die Straße geschüttet. Vorm Wiedereinsteigen habe er sich dann den Hosenschlitz wieder zugemacht. Die Kollegin meint noch - lecker, wenn der dann dem Fahrgast dat Wechselgeld wiedergibt ....
Lachen tut gut - besonders in mauen Zeiten. Allerdings meine ich dennoch - das sei doch mal eine Information an die Zentrale wert. Schließlich kommt so ein Vogel immer auf alle zurück - und wir dürfen uns demnächst wieder die Horrorstories von den Kunden über pöse pöse Taxifahrr anhören .... wegen ein paar seltsamen Ausnahme-Exemplaren.
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