... heißt es. Manchmal stimmt das. Hörte gestern überraschend was von meinem ehemaligen Chef im Netz. Er tut das, was er auch damals schon tat, nur woanders inzwischen. Vermutlich mit ein paar "Karriereschritten" - und seinen Doktor hat er endlich gemacht (also selbst ....). Seinerzeit hat er noch gestöhnt, wieviel Arbeit das macht und war nicht sicher, ob er das wirklich will - wäre ja im Prinzip nur für´s Ego.
Ich freute mich - daß ich nicht mehr in dem Bereich tätig bin. Wir waren zwar ein formidables Team - doppelte Zwillingssonne - und ich erfuhr viel Anerkennung, obwohl ich im Grunde nur mit halbem Herzen in der Thematik engagiert war. Freude hatte ich aber - an guter, immer fairer und konstruktiver, kreativer Zusammenarbeit. Mit echtem Enthusiasmus für die Thematik daselbst - und ein wenig mehr Profilneurose meinerseits wäre das möglicherweise ein richtig erfolgreiches Team geworden.
Aber gestern dachte ich nur - gut, daß ich sowas nicht mehr mache. Dann würde ich heute "Katastrophen-Szenarien" mitentwerfen - und Lösungsstrategien für Probleme entwickeln, die es gar nicht gibt. Das wäre für jemanden wie mich - noch sinnloser, als Leute von A nach B zu fahren. Bei Letzterem muß ich jedenfalls keinen Enthusiasmus vortäuschen.
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