Ein Kollege hat sich Gedanken gemacht - über den Dom der Kolonie. Er hat ein paar offene Fragen, die er stellt. Immerhin - hätten die Menschen ja gut 750 Jahre an diesem Bauwerk gebaut - bis es - in der jetzigen Form aufwändig erhalten werden muß. Und er fragt sich - ob der Bauplan bereits von Anfang an so vorgesehen war - oder dieser sich verändert habe im Laufe der langen Zeit. Ich kenne die exakte Antwort nicht, aber wir unterhalten uns weiter über´s Bauen und Technik im Laufe der Jahrhunderte - oder Jahrtausende. Er fragt sich - ob die denn damals überhaupt schon in der Lage gewesen seien, so ein "monströses Bauwerk" zu konstruieren? Also - rein technisch, statisch usw. Auch da weiß ich nicht aus sachlicher Perspektive zu antworten - aber die Fragen sind gut.
Und mir fallen spontan die Pyramiden, ganze Maya-Städte und indische Tempel ein, die schon weit älter sind - als dieser Dom und andere Christen-Tempel.
Ich höre mir selbst zu - wie ich sage - ich habe den Eindruck, daß wir in dieser Zeit gehörig für blöd verkauft werden - wenn ich mir diese noch viel älteren Bauwerke so anschaue. Offenbar - gab es ja die nötigen "technischen" Möglichkeiten - sozusagen Berge zu versetzen. Wie auch immer - ich sage nur noch laut, daß es da vermutlich mehr Optionen gibt, als wir es heute für möglich halten.
Wäre rein logisch - aber das sage ich nicht mehr, sondern denke einfach nur weiter, still.
Es gehen ja diverse Mären von ehemaligen "Hochkulturen" um.
Und ganz falsch können die alle nicht sein - immerhin gibt es ja sogar materielle Überreste.
Manches Mal denke ich - wir scheinen nicht fortzuschreiten, sondern vielmehr atavistisch unterwegs zu sein - was die Nutzung unserer geistigen und sonstigen Fähigkeiten betrifft.
3 Kommentare:
da fällt mir schon wieder ein buch ein
http://www.amazon.de/Tod-Teufel-Frank-Sch%C3%A4tzing/dp/3442455316/ref=sr_1_7?s=books&ie=UTF8&qid=1374697234&sr=1-7&keywords=sch%C3%A4tzing
und danke auch für die seite "wesenheiten". ich will dazu keine meinung haben, aber lese es interessiert.
finde halt immer inspiration bei dir. schön!
m.
Da geht es mir ähnlich - schön gesagt! Ich will dazu auch keine "Meinung" haben. Wie zu vielem Anderen auch nicht. Jedenfalls nichts "Statisches".
Finde einfach in dem Text vom Herrn Sagan - und auch in anderen Texten bzw. Büchern von ihm vieles, was mir bekannt erscheint. Dazu gefällt mir seine "Grundeinstellung" - u.a. las ich gerade etwas darüber, daß alles relativ ist. Und bisher traf ich noch nie auf so eine erquickliche Empfehlung, wie jüngst bei ihm - mal zwei diametral entgegengesetze Texte mit völlig differierenden "Weltbildern" gleichzeitig bzw. parallel zu lesen. Um eben dieser relativen Sicht eines Menschens auf die Spur zu kommen.
Ich nenne das ja gerne schlicht:
"Der eine sagt so - die andere so."
Bezüglich der vielen "Wesenheiten-KlärerInnen", die so unterwegs sind - habe ich i.d.V. ei paar Erfahrungen gemacht, die mir überhaupt nicht zusagten - und ich meine hier ausdrücklich nicht den Herrn Sagan:
Manche sahen sofort die ganze buckelige Verwandschaft auf meiner Schulter sitzen .... ohne, daß ich danach gefragt hätte.
Beim Herrn Sagan gefällt mir, daß er solchen Scheiß nie von sich aus den Leuten erzählt - sondern die Menschen selbst ihre eigenen Dinge/Themen ergründen läßt.
Und - was mir nicht gefällt, schrub ich ja bereits.
Freut mich - daß Du Dich inspiriert findest. Liebe Grüße, Sati
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