Dienstag, 16. Juli 2013

Huch - Zeitverdichtung ....

... stand heute - an meinem Sonntag quasi - sehr früh auf. Also genau in dem Moment - der darüber entscheidet, ob der Tag ein langer wird oder ob mensch sich nochmal müde schläft.  Irgendwoher - kommt gerade neue Energie.
Im Äußeren - mache ich diese mal u.a. an meinem neuen, formidablen und wohlig-tragenden Lattenrost fest. Statt wie neulich noch - völlig gerädert aufzuwachen - wache ich nun eher auf "wie ein Brett". Ungewohnt - gerade.
Dazu noch eine neue Bettwäsche - die allein vom Anblick schon fröhlich macht und sich einfach richtig gut anfühlt.
Seither - interessante und neue Träume ... heute morgen war´s eine rot-getigerte Katze, die mich als letzte verließ bzw.aus der Traumzeit entließ - und einfach ihrer Wege ging. In Freiheit ....

Babies und Katzen - verstehen nochwas davon.
Mit Babies habe ich es ja eigentlich so gar nicht. Aber neulich traf ich auf eines - an der Supermarktkasse. Die Mutter war sehr beschäftigt - den übervollen Einkaufswagen auf´s Band zu packen. Und so hatte ich genug Zeit - mit dem Baby zu "äugen", welches direkt vor mir im "Maxi-Cosi" hoch auf dem Wagen plaziert war.

Es schaute mal - und dann wieder nicht. Es spielte - mit seinem Körper - befühlte diesen, überdehnte diesen - alles sehr geschmeidig und unvorstellbar für unsereiner - der bereits konditioniert wurde. Dennoch dachte ich mir bei seinem Anblick - da schau her, so geht´s.

Babies scheinen mir - wie Katzen - noch weitgehend dort zu sein, wo wir herkommen. Nicht ganz auf dem Boden gelandet, noch schwebend. Wobei sich das ja bei den Babies verliert, wenn sie Kinder werden - und genügend Unsinn zu hören bekommen haben. Die Katzen aber - schert all das Zeugs zeit ihrer vielen Leben nicht wirklich.

Hunde - mag ich auch sehr gerne. Aber diese - sind allzu oft wirklich zu blöde .... Wie wir Menschen.
Die Katzen scheinen mir klüger zu sein - in ihrer Positionierung zwischen den Welten.
Und erheblich entspannter.
Meistens jedenfalls - wenn sie nicht gerade in ihren eigenen Welten für Ordnung sorgen .... mit bestialischem Geschrei und wildem Kampf.

Nun - habe ich also noch - erstaunt - jede Menge Zeit an diesem Tage. Mittels einer Verdichtung der Traumwelten - verdichtet sich offenbar auch die Tagwelt. Die ja nur eine andere Verlängerung der Traumwelten ist. Die Sonne - spielt sicher mit hinein.

PS: Die "Gefahr" beim Heraustauchen aus der rein materialistischen Welt - zeigte sich mir heute wieder:
Ich hatte den Termin für die Sperrmüllabfuhr blöderweise für morgen im Kopf abgespeichert. Schleppte also den alten Lattenrost heute an die Straße - weil ich dachte - morgen ist es endlich soweit.
Tatsächlich aber - war der Termin schon heute. Und am Vormittag hatte ich schon Müllwagen gehört ... au, Scheiße - jetzt steht das blöde Ding noch einen Monat rum.
Rief mal eben bei der Stadt an - und die Dame meldete sich um dreizehn Uhr mittags mit einem fröhlichen "Guten Morgen" - was mich sofort lachen ließ. Ich fragte nach - ob sie heute in den Genuß gekommen sei, auszuschlafen? Neinnein .. sie arbeitet schon seit halb acht. Aber - sie träumte auch noch ....
Und sie war die perfekte Resonanz - für mein Verpassen des Termins heute mit dem Sperrmüll - den ich erst für Morgen erwartet hatte. Gutes Ende im Tagtraum - sie waren eben da - und haben das olle Teil mitgenommen.
Und ich hatte nochwas zu lachen - mit der netten Dame von der Stadt. Geht doch ....                 

1 Kommentar:

mundanomaniac hat gesagt…

Interessant und brauchbar diese Beobachtung: Traumverdichtung.

Sehr verdichtet: die Baby-Betrachtungen und Ähnlichkeit mit Katzen.

Köstliche Resonanzen mit der Sperrmüll-Frau von der Stadt.

Das alles ist im Kalender von Coach und Trainer nicht vorgesehen...

Geht aber -

freut sich

Mundanomaniac