Donnerstag, 8. März 2012

Sperrmülltermin steht ..

... freue mich schon auf´s Entsorgen.
Heute einen vom Herrn Einstein, Albert, passend zum sich ankündigenden Frühling: "Wir sollten den Kosmos nicht mit den Augen eines Rationalisierungsfachmannes betrachten. Verschwenderische Fülle gehört seit jeher zum Wesen der Natur."

Mein persönliches Unwort der vergangenen Monde ist "Sparen". Höre nun schon seit Wochen nicht mehr wirklich zu, was in der medial vermittelten "realen Welt" geschieht. Meine eigene Stimmung bessert sich, seit ich entschieden habe, mich nicht länger von "Expertenrunden" auf kommende Katastrophen einstimmen zu lassen. Immer, wenn ich neben dem Mantra "Sparen" (an den falschen Stellen!) das Wort "Wirtschaftswachstum" hörte, assoziierte ich eine Art Krebsgeschwür. Denn den Menschen fehlt das zyklische Verständnis der Natur, die sich zwar in ihrer ganzen Fülle verschenkt, sich dann aber im Winter auch in sich selbst zurückzieht und neue Kräfte sammelt - was wir Menschen nicht mehr oft tun.

Wunderte mich ein Jahr lang darüber, wie wenig zu Fukushima zu vernehmen war - bis mir der Gedanke kam, daß es vermutlich das Beste ist, wenn sich die ohnehin unruhigen Menschengeister hier so wenig wie möglich auf katastrophale Folgen einstimmen. Sogar die Möglichkeit  eröffnete sich, daß die Natur mit den Gegebenheiten womöglich weit besser umzugehen weiß, als ich bisher glaubte. Werde also meinen eigenen unruhigen Geist weiterhin von medialen Unkenrufen verschonen und zurück auf die kosmische verschwenderische Fülle richten. Eine lebenslange Übung - des sich-Erinnerns.

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