... mehren sich in der Vorfreude auf ein neues und endlich wieder taghelles Domizil - außerhalb der allzu menschenvollen Kolonie. Gestern ergriff ich endlich spontan das Telefon - um einen geschätzten Menschen auf eine mögliche Geschäftsverbindung anzusprechen. Es stellte sich heraus, daß dieser gerade vor wenigen Tagen alles verkauft hat. Wunderbar! Für mich also nun diese ohnehin eher halbherzige Idee zügig ad acta gelegt - und für ihn eine schon sehr lange gewünschte Erleichterung von seinen eigenen Altlasten. Einfach ein schönes Gespräch.
Danach der nächste Impuls - jetzt diesen Unbeschreibbaren anrufen, der zeitlebens sovielen Menschen mehr als hilfreich war - ein handwerklicher Alleskönner und erquicklicher Erhalter von Dingen und Werten mit reichlich Begeisterung und Pfeffer im Arsch - mit dem ich manches Jahr nur noch ein-, zweimal telefonierte, dennoch sind wir irgendwie in Verbindung. Alles kein Problem - er hört sich um. Und ein langes, erquickliches Gespräch über soviel Lebendiges.
Beide Impulse - brachten mir nochmals eine gute Erinnerung an die wohltuende Bekanntschaft mit liebenswerten "Vollblut-Individualisten".
Diverses checken, ausloten.
Umzugskartons der stabilen und literal preiswerten Art = den Preis wert! - geordert via Netz - lasse sie mir gleich nach Hause liefern. Alles so leicht, wie es eben möglich ist. Keinerlei unnötige Buckelei mehr. Auch keine unnötige Fragmentierung - alles an einem Tag in einem Rutsch rüber, aus die Maus! Anders als in jugendnäheren Zeiten - auch da bin ich mir einig mit dem oben erwähnten helfenden Engel.
Spätestens nächste Woche beginne ich also, einzupacken was wirklich mit soll - und nicht mehr in Gebrauch sein muß bis zum nächsten Wonnemonat.
Für heute - gebe ich mir frei.
Es ist schon viel getan in kurzer Zeit.
Und - ich habe mir schließlich extra viel Zeit gegeben, da ich es müde bin, mich unnötig selbst anzutreiben.
Vieles geht übrigens heutzutage auch online ... solche Dinge wie Strom ab- und wieder anmelden beispielsweise. Das hat was - erspart Wege und Zeit!
Llegada con Elegba - Omar Sosa und die NDR-Bigband ... vor zehn Jahren hat hier noch kein Mensch für die (afrokubanischen) Götter gespielt und es gab so gut wie kein "Studienmaterial" - jetzt begleiten die hiesigen "Bigbands" die uralten Klänge. Wundersam und -bar.
Die kleine Geschichte zu diesem Zusammenspiel, die erfrischend infizierte Begeisterung der Westler, die sich vom genialen, welten- und kulturreisenden Geist des Omar Sosa haben anstecken lassen, erzählen sie hier.
Auch schön: Houssaine Kili playing Gimbri
Live in Oberkirch Geht doch!
Mein subjektives Empfinden zu einer versehentlich in der Limousine im Radio aufgeschnappten, erneuten, langweiligen "Integrationsdebatte": Das aktuelle Deutschland hat sehr viel Raum für vielerlei Kultur und besonders auch für Neues! Und braucht definitiv keine rassistisch-orientierten Dummschwätzer wie Sarrazzin o.a. ehemalige Zuwanderer aus fremden Gebieten. Allerdings auch keine fundamentalistischen Andersreligiösen.
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