Dienstag, 17. Januar 2012

Vielleicht groovt es doch noch? Zumindest anders ...

... habe mit der Tänzerin und dem für mich durchaus segensreichen Knöpfedrücker gesprochen. Zunächst mit der Tänzerin selbst -  die mir nochmal einige Denkspiele aufgab, von wegen - ich solle doch mal bei mir nachschauen (was ich ohnehin und grundsätzlich zuerst tue) und ggf. derartige Herausforderungen annehmen .... im "zwischenmenschlichen Wachsen " quasi. Ich hörte ihr aufmerksam zu, da ich weiß, daß sie eine kluge Frau ist. Reflektierte also nochmal - was glaskklar war: Kein Groove! Ich schrub es ja schon: Ich will GROOVE! Von mir aus auch mit Arschlöchern, das ist mir egal - ich diene dem Spiel (der Musik und dem Leben) selbst.
Aber es muß diese Musik da sein .... diese "Harmonie" - die in die Dimensionen trägt, in der sich all diese Spiele per se auflösen. Ich suche hier nicht nach Menschen - sondern ich will die Essenz selbst erleben! Und - das weiß Gott - habe ich schon genug probiert .... mit Menschen und Selbstreflektion. 
Ich schrub also eine SMS - das ich nicht dabei sein werde. Heute ein Rückspiel. Nachdem ich für mich alles sehr sonnenklar habe und hatte. Ich hatte defintiv abgesagt. Darauf - hat sie dem "Kollegen" abgesagt - da dieser nicht alleine spielen wollte und niemand mitzubirngen weiß. Dazu - fand dieser Knöpfedrücker unser mechanisches Zusammenspiel wohl auch noch als irgendwie bereichernd .... hmmhhh.  Beide anderen - fanden das gut. Ich nicht.
Siehe oben unter "Groove"- Und daüberhinaus will ich aus dieser Nummer raus - Zuspieler zu sein. Will nur noch das tun, was aus meinem eigenen Bauch heraus kommt.

Ich lasse mir von der Tänzerin die Nummer des Trommlers geben - das muß und kann nur direkt gelöst werden. Rufe ihn an  - und wir reden über die beiderseits gedrückten Knöpfe ... Da schau her - ich war gar nicht im allzu falschen Film - im Gegenteil, er schildert mir meine eigene Wahrnehmung. Nur dieser alberne, völlig   unangebrachte "Machismo" - hat mich abgetörnt.
Ich habe keine Ambitionen, alleine zu spielen - im Gegenteil, ich freue mich über Zusammenspiel. Vielleicht - bin ich für meine Mitmenschen zu unbedacht - ich bin einfach sehr direkt - in jeder Hinsicht. Und: Ich will spielen - alles Andre ist mir zunächst mal wurscht - und dafür lasse ich liebend gerne alle Konventionen außen vor.
Mein Instinkt bestätigt sich: "Greenhorns" reden zuviel .... - wobei es auch noch ganz andere Typen gibt, die zuviel reden ...Zwillingssonnen vielleicht auch - manchmal?

Jetzt -"TUE" ich es schon wieder - was ich ohnehin permanent und mein ganzes Leben lang schon TUE - daher bin auch manchmal sehr müde: Auf Andere zugehen und ihre Motive  verstehen. Versuche, eine "freundliche Lösung" zu finden, vielleicht doch nochmal ...  Ich rufe den "Kollegen" an, um diese Irritationen zu klären - oder auch nicht. Es ist ein friedensreiches Gespräch - in dem er offen über seine Angespanntheit berichtet - die ich deutlich und körperlich spürbar - aufgenommen hatte -  und ich bin ganz zufrieden, jetzt nochmal neu auf ihn zuzugehen. Heute - schien er mir sehr sympathisch und einfühlsam ... hahaha. Hatte sich sogar sehr über meinen sehr direkten Anruf (via Telekommunikationsmittel ) gewundert und gefreut, findet das "mutig". Hmmhh ... für mich sind ganz andere Sachen "mutig". Zum Beipiel hier: Bei mir bleiben und nicht schon wieder einen halbherzigen Kompromiss finden. Er - hätte sich wirklich gefreut über einen neuen Anlauf, wir hatten sogar einen Termin gefunden, um nochmal neu zusammenzukommen.  Aber ich merke es - ich will nicht wirklich. Die Luft ist raus. Und ehrlich gesagt - war der Anruf für mich selbst wichtig, nicht für Andere.
Fazit: Ich spiele nicht zum Workshop - keine echte Lust mehr. Und - ich darf mich noch mehr als bisher auf mein Bauchgefühl und alle anderen Wahrnehmungen verlassen. Dafür hat sich der Einsatz gelohnt.

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