Donnerstag, 19. Januar 2012

Auf der Insel selbst ....

... gibt es "Havanna-Style" und "Matanzas-Style" .... unterschiedliche Konversationen zwischen den drei Batá-Trommeln. Rein historisch bedingt - durch die unterschiedlichen Sklaven, die dort anlandeten und ihre Kultur zu pflegen versuchten, so gut es ging. Kurz gesagt. Wer nach Cuba geht - sollte versuchen, beides zu erleben - bzw. auf jeden Fall auch nach Matanzas zu kommen. Viel Stolz haben die Menschen auf der ganzen Insel bewahrt - stehen zu ihrer Kultur, zu ihren Wurzeln. Und - können diese spielen, singen und tanzen - aber auch sehr differenziert verbal berichten. 
Sie hiellten ihre Götter lebendig. indem sie den katholischen Götzen ein afrikanisches Mäntelchen überwarfen -  Stichwort "Synkretismus". Da man ihnen ihre poly-rhythmische Göterkultur zu verbieten suchte - fanden sie einen sehr gewieften Weg - um ihre Götter lebendig zu halten: Sie transferierten ihre Götter in die katholischen Heiligenfiguren. Ich finde das sehr sehr klug ... und wer weiß, welchen Hintergrund so manche "katholische Messe" auf dem Planeten in der Tat hat .....
Und es gibt es noch eine "Feinheit" - jeder darf mitsingen - in der eigenen Tonlage - auch, wenn es zunächst nicht harmonisch klingt.
Was aus alldem hervorkochte - ist wunderbar. 

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