In der Beitragsbeschreibung heißt es u.a.: "Der Mensch ist ein Auslaufmodell. Er ist unfähig sich von seiner Hauptbatterie - die immer neue Erfindung von Feindbildern - zu verabschieden. So ist Krieg bis heute ein wesentlicher Bestandteil um ´Fortschritt´ zu generieren." Und wer denkt schon ernstlich - ganz für sich selbst - mal darüber nach? Dieser Beitrag bringt in knapp 24 Minuten sehr schön auf den Punkt - wie die Welt im Groben derzeit funktioniert, gestaltet ist. Wie unsere Vernetzung "funktioniert" - bzw. eben nicht wirklich zum Wohle "der Masse" - also einem großen "Teil" des Lebendigen funktioniert.
Die "Prognosen" teile ich nicht - denn mein Programm ist derart gestaltet, daß es sich nicht allzu ernstlich um die zahlreichen Vorhersagen zum Untergang der Menschheit kümmert. Wohl auch, weil ich in jüngster Zeit immer wieder auf solche Prognosen aus der Vergangenheit treffe - die sich ja bislang auch nicht bestätigt haben.
Diese ewige Angst vor einem Untergang der Menschheit oder vor einem Weltuntergang - gibt es wohl schon immer im Bewußtsein der Menschheit, und für mein Empfinden kommt sie wohl aus dieser unausweichlichen Ahnung, daß wir eben endlich sind - zumindest in der gerade bestehenden Form und Person, die wir sind.
Helfen kann hier nur, sich mit sich selbst auseinandersetzen, mit der eigenen Angst vor der Vergänglichkeit - mit dem kurzen Sein zwischen Geburt und Tod. Wer keine Angst vor dem Tod - und vor der Geburt - mehr hat - welcher Angst sollte so ein Mensch noch dienen? Ich bleibe also unerschütterlich optimistisch - das ist bei mir bis ins Mark einprogrammiert (keine Ahnung, woher ...) - egal, wie sich die Welt gerade gestaltet - und bin auch davon überzeugt, daß ein Mensch seine Programmierung ändern kann oder besser noch: Sämtlichen Unsinn - also alles "Erlernte", das ganze Programm - löschen kann. Das wäre dann die vielbeschriebene "
"Können wir ohne Feind?" - ist m.E. eine profunde Frage, die sich nur jede(r) selbst beantworten kann. Meine banale Antwort lautet: Ja - aber es bedarf wiederholter Übung (= Selbst-Umprogrammierung). Was geschieht bei einem "Verlust des Gegners" - wie es u.a. in dem Beitrag heißt? Im Falle der ganz normal-verrückten Menschenprogrammierung - könnte vielleicht so etwas auftreten wie - die Angst vor dem Verlust eines "Gegenübers". Jemand, der mich in der Dualität hält, der mich befeuert. Mensch stelle sich vor - es gäbe keine "Gegner" mehr - welche Ideen erscheinen? Und - wenn es keine "Gegner" mehr gibt - gibt es dann noch "Freunde" oder "Verbündete"? Im Beitrag geht´s ja auch um die Vorstellungen von "sozialer Zugehörigkeit" bzw. "Zugehörigkeit" ..... also um grundlegende Identifikation - im Programm. Übrigens - im Wort "Zugehörigkeit" steckt eine Menge "Hörigkeit" .....
Ist das überhaupt denkbar? Für die meisten wohl nicht, sonst gäbe es ja nicht die immer gleichen flachen Reaktionen wie "So ist der Mensch nicht gemacht. Das ist naiv. Das kann und wird nie so sein. Träum weiter." U.v.m.Wer keine(n) Gegner mehr hat - der befindet sich außerhalb von "Gut und Böse". Im freien Fall einer Orientierungslosigkeit. Wie wunderbar mag das sein!wenn sich die starren Begrenzungen der programmierten "Orientierung" in Luft auflösen.
"Träum weiter" - ja. Solange noch jemand da ist, der lebt. Träum mal anders. Wer sagt denn, daß die Welt ein ewiger Albtraum bleiben muß? Eine mögliche inspirierende Frage aus dem Beitrag dazu für all die, die noch an die Unausweichlichkeit von "Geld" (guilt = Schuld) glauben: "Könnten wir mit Frieden vielleicht mehr Geld verdienen, als mit Krieg?" Wer von uns stellt sich denn solche Fragen? Schon einige inzwischen. Es gibt angedachte Visionen, bei denen diejenigen Menschen am besten "entlohnt" werden (zwar immer noch eine antiquierte Vorstellung, die ebenfalls umgedacht gehört, aber immerhin ein Ansatz ....), die Projekte und Problemlösungen entwickeln, die tatsächlich möglichst vielen Menschen zugute kommen - und die möglichst frei für alle zur Verfügung stehen.Was ist so schwer daran, derartige neue Denkansätze in die Hirne zu programmieren? Und wer hat ein monetäres und machtgerichtetes Desinteresse daran - daß wir alle nach solchen anders-als-bislang-ausgerichteten Lösungen suchen? Ich bin sicher - solche gibt es bzw. können sich entwickeln, mühelos und freudvoll - sie sind schon vorhanden - doch es braucht schlicht den Focus hierauf.
Zwei Zitate aus dem oben verlinkten, trefflichen Beitrag zur immer noch gefressenen Massensoziologie bzw. -psychologie - die heutzutage erheblich durch die Massen-Medien verstärkt wird:
"Was unterscheidet uns vom Neandertaler? - Die Wahl der Waffen." und
"Die meisten, die sich an den Kopf fassen, greifen ins Leere." (schön wär´s .... Anm. Sati)
Eine fundamentale Frage bezüglich der Botschaft (Programme!) der Massen-Medien ist: "Wer trifft die Ausschnittsauswahl, die der Masse präsentiert wird." Und aus welchen Motiven heraus! Will sagen - die Gedankenstruktur, die gedankliche Schöpfung der Menschenmasse könnte sich mühelos ändern und wandeln - alleine via einer anders getroffenen Auswahl, einem neu-gesetzten Focus auf andere Wertigkeiten, der mit der Zeit die bisher vorherrschenden Programmierungen ("TV-Programm" ist ja wohl kein Zufallsbegriff) wandeln und erneuern könnten. Hier - ist zumindest für mich - jedwede Richtung denkbar. Alles - ist denkbar. Für jede(n) und jedes.
Ich lasse es mal so stehen - und wer gerade schlappe 24 Minuten Zeit hat - der kann viele Anregungen entnehmen aus dieser trefflichen Betrachtung von KenFM. Der spricht übrigens sehr schnell, der Mann - was mir entgegenkommt - also sagt er etwa doppelt soviel wie manch Andere in dieser Zeitspanne .....
Uns allen wünsche ich: Neue Träume, die wir ins Leben träumen können. Mühelos - und ohne sinnlose Kriege gegen "Gegner", die wir absurderweise zu brauchen scheinen, um uns andererseits "Freunde" zu erschaffen.
Der uralte, noch unversaute Kindertraum - ein gutes Leben für alle von uns. Ein neuer Traum von "Globalisierung".
Träumt schön .... der Winter ist eine treffliche Zeit dafür.
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