... einfach mal den gesunden Menschenverstand einschalten.
Zypern - guck mal auf der Landkarte nach - wo das liegt und wie groß es ist. Getilt seit Jahrzehnten - in einen griechischen und einen türkischen Teil - nicht offiziell legitimiert, aber de facto wohl.
Am Rande - Zypern´s Banken haben also griechische Staatsanleihen aufgekauft (aufkaufen müssen) ..... aufgrund von Zusicherungen aus Brüssel - daß man Dünnschiss ruhig kaufen kann. Dieser Dünnschiss - trifft die Zyprioten jetzt direkt und breit gestreut. So gewollt - weil die normalen Leute in keinem Land der EUDSSR mehr selbständig klarkommen sollen. Niemand soll mehr - auf seinen eigenen Beinen stehen können. Das ist für mich das Haupt-Programm. Damit das auch klappt - reist die "Troika" (was für ein Name ...) von Land zu Land und überlegt, wie sie die ganz normalen Bürger fertig machen können. Rentenalter rauf, Löhne runter, Sparen an den falschen Stellen.
Zypern ist also Testballon - und der wird jetzt vermutlich eine Menge Fahrt aufnehmen. In Zypern geht´s doch eigentlich nur um ein paar Peanuts - und die ganze Aufregung steht doch gar nicht in einem angebrachten Zahlenverhätnis.
Es wird schon seit vielen Jahren immer wieder ausgestestet - wie weit man gerade gehen kann - wie devot die Bevölkerung "Europas" ist um eines angeblich "alternativlosen Systemes" willen - welches ein Großteil Menschen gar nicht will und nie gewählt hat.
Mit einer vermeintlichen "Schallgrenze" von 100.000 Euro - mit der angeblich nicht die "Kleinsparer" tangiert werden - wird man keinen einzigen "Superreichen" treffen - aber den restlichen Mittelstand zielsicher versenken. Und damit die Kluft zwischen Reich und Arm weiter aufreißen.Den "Kleinsparern" auf Zypern wird es jetzt als "Erfolg" verkauft, daß ihre Konten zunächst nicht abgeräumt werden - mach sie erst mal wütend und zornig - und dann beruhige sie wieder und suggeriere ihnen dadurch einen Erfolg, den es gar nicht gibt.
Meine selige Mutter war "Kleinsparerin" und hatte am Lebensende einen Kontostand von etwas über 100.000 Euro aufzuweisen - nach vielen Jahrzehnten des "Kleinsparens".
Die Leute - die wirklich Kohle wegzubringen haben - haben sie längst ganz woanders gebunkert. Hier müßte auch mal über Geldinseln im Golfstrom reden - und über Vieles mehr.
Alea jacta est - Zypern ist also nur der Türöffner zur sukzessiven Enteignung derjenigen, die bislang noch einigermaßen auf eigenen Beinen stehen - finanziell gesehen. Und der Türöffner für andere Zwangsmaßnahmen, was das angestrebte Bargeld-Verbot betrifft - welches ja in einigen europäischen Ländern schon "angeordnet" wurde, wenn ich mich auch immer noch frage, von wem genau - und mit welcher Berechtigung. Und besonders - wieso ein Mensch sich überhaupt darauf einlassen sollte? Oder anders - ein Bargeldverbot und die Umstellung auf rein virtueles Geld soll verhindern, daß der Rest der dummen Leut´ auch noch begreift, daß die ganze Kohle, mit der da seit Jahren jongliert wird und die herausgepfeffert wird aus dem Nichts - gar nicht existiert.
Wer seine Kohle nicht abzieht - aus den Banken, wo diese gar nicht mehr "liegt", jaja Paradoxon - dem kann keiner mehr helfen.
Aber - ich verstehe ja nichts davon - und die Medien sagen ja auch immer, daß die Leut´ eh viel zu blöd seien, um etwas von diesen Dingen zu verstehen. Weil´s so komplex sei. Dabei ist es doch ganz einfach.
Ganz einfach und kinderleicht: Ein Geldsystem, welches auf Zinseszins und illusionärer Geldschöpfung mittels von Banken ausgegebener Kredite basiert - funktioniert rein logisch und mathematisch nicht im geistig-gesunden Bereich.
Wenn eine Bank jemandem einen Euro leiht - und dafür gleich 9 virtuelle Euros zusätzlich "erschaffen" darf - die es gar nicht gibt - und damit wieder neue Kredite schafft ..... und neue Gelder, die es wieder gar nicht gibt - wo führt das hin? Wer wird dabei arm und wer reich? Und wie wirkt sich das auf die Bewertung von Gütern und Arbeit = eingesetzte Lebensenergie aus?
Niemand spricht darüber - laut und deutlich - bei den ganzen Jonglagen des Wahnsinns. Besonders nicht die vorgeblichen "Fachleute". Niemand sprach darüber, als ich noch BWL, VWL und anderen Unsinn studierte. Es ist ein Tabu - und genau darum geht´s. Solange es Zinseszinsen gibt - gibt es gar keine "Realwirtschaft". Nur eine völlig irreale. "Real" ist - Tauschhandel. Sonst nix. Energie bzw. Material - gegen ebensolche(s). Kann selbstverständlich über eine Mittlerwährung erfolgen - das nennt man dann Geld. Kinderleicht. Wer soll denn da zu blöd sein - um das zu begreifen? Achja - das Horten ist noch wichtig: Wer allzuviel hortet = ansammelt und somit aus einem gesunden Tausch-Kreislauf zieht - entzieht immer auch Energie - den Anderen. Daher haben solche, die sich neue, fließende Tauschsysteme ausdenken, oft auch ein Verfallsdatum für Geld mit eingebaut - wenn dieses nicht innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens wieder in den lebendigen Kreislauf gebracht wird, verliert es seinen Wert. Gute Idee.
Die "Wahrheit" ist - die Dinge sind immer viel einfacher, als geglaubt werden soll. Komplexität wird nur erzeugt und aufgeblasen - um zu verwirren.
Also - solange nicht offen und deutlich über das Geschwür des unendlichen Zinseszinses gesprochen wird - wird in jedem Fall kräftig und dick gelogen. Im Koran soll´s stehen - daß Zinseszinsen unredlich und verboten sind. Und irgendwo in der Bibel ja auch - wo Jesus einen Wutausbruch hat und die Wucherer aus dem Tempel jagt.
Deshalb wundere ich mich auch immer wieder über sogenannte aufklärerische Seiten im Netz - von Fachleuten, die die Dinge angeblich kritisch betrachten und nach anderen Lösungen suchen - denn auch die gehen nicht an das echte Tabu ran. Wollen lediglich den lange schon maroden Kessel flicken - damit´s ihnen wieder besser geht - innerhalb dieser Windhose.
Es bräuchte also eine echte Lösung, eine Lösung von Systemen, die nicht für sondern gegen die Menschen funktionieren - einen echten Neustart, mit neuer Währung und realer Bewertung und vor allem, allem voran: Ohne Zinseszinsen, die nur von den Wucherern erhoben werden. Gibt schon viele Modelle dazu, von Leuten, die scheinbar ein Faible dafür haben, sich mit solchen Dingen eingehend zu befassen. Ich gehöre nicht dazu.
Ich gehöre nur zu einer Spezies, die sich manchmal an den Kopf faßt und feststellt, daß der zu klein ist, um zu verstehen, warum nicht endlich am eigentlichen Tabu gerührt wird - und der Mensch sich so gerne weiter selbst belügt. Auch, wenn´s dabei an viele Existenzen geht und die Mehrzahl der Menschen es wie eh und je auszubaden hat - bevor es mal wieder ganz zusammenkracht das Spiel und von vorne beginnt.
Ich betrachte das also alles - aus energetischer Perspektive. Was sind wir bereit - dem anderen für seinen Aufwand zu geben. Und was wollen oder müssen wir nehmen für unseren eigenen Aufwand. Wie sorgen wir dafür - daß auch die zu ihrem Recht kommen, die keine Energie mehr haben, um etwa zu tauschen. Alles in gesundem Maß. Jenseits von schädigender Gier und jenseits von geilem Geiz - zur Zufriedenheit und zum Wohlergehen eines jeden Wesens.
Ein alter, frommer Kindertraum halt - nie ganz gestorben.
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