.... sind Eigenschaften wie Ignoranz, Neid, Mißgunst, Eifersucht, Mangeldenken u.v.m. .... obowhl - das gibt es ja bei Tieren auch, in milderer Form. Also Dummheit, Futterneid, Eifersucht. Manche horten auch, aber wohl nur, um gut über den Winter zu kommen. Wie dumm - daß die Eichhörnchen angeblich immer vergessen, wo sie denn eigentlich die Nüsse vergraben hatten ....
Liebe - ist keine typisch menschliche Eigenschaft, Liebe gibt es auch unter Tieren. Mutterliebe wie Partnerschaften. Manche bleiben sogar ein Leben lang mit einem Partner zusammen. "Wirklich - ein Leben lang?" - fragte einst eines dieser vielen "Scheidungskinder" sehnsüchtig ... Trauer und Tränen, wenn einer geht, gibt es auch bei Tieren.
Bei den Pflanzen vermute ich das etwas anders - und weiß es natürlich nicht. Aber - Pflanzen haben ihr "Zentrum" woanders als Menschen und Tiere, hörte ich öfter. Sie befinden sich sozusagen geistig außerhalb des materiellen Körpers. Und - ich kann mir das gut vorstellen, weil ich ja mal selbst für einige Tage "alltäglich" so unterwegs war. Einige Tage her - aber nicht vergessen. War sehr interessant - dem Körper so beim Gehen durch die Welt zuzusehen. Nicht mal Sterben braucht es dafür. Kann mensch sich etwa so vorstellen, wie es die vielen Menschen immer wieder beschreiben - die kurzzeitig für tot erklärt wurden - und dennoch alles gut beobachten und sogar hören konnten, was da so um ihre Körper herum geschah.
Die hervorstechendste Eigenschaft von uns Menschen scheint mir Ignoranz zu sein. Ignoranz von natürlichen Zusammenhängen. Und Ignoranz gegenüber den Folgen des eigenen Tuns. Immerhin lassen die ja in aller Sicht- und Spürbarkeit manchmal sehr lange auf sich warten. Die Krönung der Ignoranz ist wohl - sich selbst außerhalb aller naturgegebenen Zusammenhänge zu wähnen. Also - solange man erdgebunden ist.
Solche Kreaturen, die beispielsweise bunkerartige Samenspeicher erschaffen für den Fall, daß die von ihnen selbst initiierte Zerstörung von natürlichen Lebensgrundlagen eintritt - sind an Ignoranz unschlagbar. Viel Freude schon mal vorab - wenn es denn soweit ist und noch ein paar Wochen des elitären Dahinvegetierens in den Bunkern winken. Genießt diese Zeit - jede Sekunde - und feiert Eure "Erfolge" exzessiv.
Ich glaube, nur ein Mensch ist in der Lage, zu ignorieren, das dieser Planet sich ständig um seine Achse dreht und alle Elemente und damit alles Leben miteinander verbunden sind. Das es also keine Trennung von Elementen und ausgebrachten Stoffen geben kann auf einem Planeten, der nicht statisch ist sondern in einer permanenten Bewegung, die nicht annähernd vorstellbar ist mit den normalen Sinnen.
Anders: Nur der Mensch schafft es, zu glauben, daß der Gau in Fukushima eine örtlich begrenzte Angelegenheit sei. Oder das Gifte, die irgendwo in der Luft ausgebracht werden - nicht überall in die Erde und ins Wasser gelangen.
Es gibt nur ein Wasser. Und dieses fließt.
Und es gibt auch nur eine Luft, welche permanent zirkuliert.
Diese beiden Elemente sind schnell und reichen im Fließen und in Windeseile überall hin - etwas schneller als die Erde, die etwas träger scheint und sich von diesen beiden die Dinge eher zutragen läßt. Das Feuer will ich nicht vergessen, doch spielt es hier nicht die entscheidende Rolle. Oder so: Beeinflußt es die Richtung, in die Luft und Wasser sich bewegen.
So einfach also. Kinderleicht.
Und doch schafft der Mensch es mühelos, daran zu glauben, daß es örtliche Begrenzungen gibt auf einer Kugel, die durch´s Universum fliegt. Und auf der er selbst relativ kleiner ist als jede Ameise. Der Mensch kann also quasi fliegen - er weiß es nur nicht - weil er mittels einer wundersamen Kraft namens "Erdanziehung" - die vermutlich auch durch diese permanente Rotation des kleinen Planetens gegeben ist ("Fliekraft" oder sowas - Namen eben ....) die Illusion hat, mit beiden Füßen auf festem Grund zu stehen.
Schaute mir gestern eine Dokumentation über die Vergiftung des Planeten an - und staunte ein wenig. Aber nur ein wenig - denn es ist ja komplett logisch und offenbar, in welchem Ausmaß die Menschheit seit einigen Jahrzehnte alles dafür tut, den Planeten zu vergiften und zuzumüllen mit Materialen, Chemikalien, die sich nicht auf natürliche Weise abbauen und wieder zu Erde und Humus werden.
Lustig: Im Film sprechen viele Menschen davon, daß das alles noch nicht im Einzelnen untersucht sei - es gäbe noch keine Forschungsergebnisse und Statistiken zu den genauen Ausmaßen. Nun - die braucht ja auch kein Mensch in solcher Form - ein grober Überblick reicht völlig. Was soll ich denn mit den einzelnen Meßwerten zu ein paar Hundert Substanzen? Macht mich das vielleicht klüger? Oder eher noch dümmer?
Außerdem - sind wir heute soweit, daß wir mit solcher Art des "Vermessens" niemals mehr fertig würden bei dem, was wir an Giften um und auf den Planeten blasen.
Trotz des an sich nicht erheiternden Themas mußte ich fast die ganze Zeit lachen - über die typisch-menschliche Ignoranz. Und über diesen typisch-menschlichen Glauben an die "Wissen-gschaftlerei".
Ein Rundgang in einem herkömmlichen Discounter würde genügen, um mit einem Blick zu erfassen, was wir so alles anrichten - gegen natürliche Prozesse. Ganz abgesehen von all den Giften in Atmosphäre, die wir mit dem Auge nicht gleich erfassen können.
Eine interessante und aufschlußreiche Zusammenfassung von vielen Lebensbereichen - in denen wir uns und allen zukünftigen Generationen emsig eine gesunde Lebensgrundlage entziehen. Und höchst erstaunlich auch - in welchem lächerlichen Zeitraum der Geschichte wir das schaffen!
Im alltäglichen Leben stellte ich gestern mal wieder die Plastik-Tonnen an die Straße - zwei an der Zahl - und staunte wiederholt, daß diese zum Bersten voll sind - obwohl doch gerade mal nur zwei von drei Parteien im Haus weilen. Das genügt mir jedesmal - um es kurz mental hochzurechnen auf das Gesamtvolumen auf diesem Planeten.
Da brauche ich keine Statistken und "wissenschaftlichen Untersuchungen" mehr, die eine genaue Tonnenzahl errechnen.
Die Lösung? Vermutlich gibt es schon sehr sehr viele. Aber die werden nicht forciert - also Verwendung von Materialien und Ingredenzien, auch von Heilweisen - die eben nicht den Planeten und alles Lebendige vergiften.
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