Heute fuhr ich kurz über Land und machte das Radio an - schon erschallt die ewig seinnfreie Litanei der Merklschen: Es ginge schließlich um "Arbeitsplätze" - hier im Zusammenhang mit der sogenannten "Energiewende". Und das - würden ja die Menschen im Lande sicher auch so sehen und einsehen wollen.
Frage ich mich: Was nützt mir denn ein "Arbeitsplatz" - der keine anständige Entlohnung mehr einbringt?
Was soll ich mit so einem Platz - wenn ich gegen die von mir eingebrachte Energie auf Dauer kaum noch meine laufenden Kosten begleichen kann - oder ohnehin schon "system-alimentiert" bin - wie einige Millionen "Aufstocker"? Die zu ihrer eingebrachten Energie auf einem dieser inzwischen wertlosen "Arbeitsplätze" gleich die Botschaft mitgeliefert bekommen - daß ihre Arbeit eh nicht viel Wert hat - sonst würde ja der Ausgleich in Form von Geld stimmen - und keinerlei Alimentierung wäre nötig.
Während also das "System" längst kollabiert ist - hält die Mehrheit der "Verstände" immer noch an längst antiquierten Vorstellungen von Arbeit fest. Und an absurden Theorien wie "Rente mit irgendwas .... - nach 150 Jahren
Soll die Mutter nun 10 Euro im Monat mehr erhalten? Ist das denn gerecht? Blablabla ..... Natürlich ist nichts davon "gerecht" - und ja, sicher sollten Frauen, die jeden Tag viele Stunden mit der Hege und Pflege ihres Nachwuchses und mit dem Haushalten an sich beschäftigt sind - adäquat entlohnt werden. Wie alle Anderen auch. Schließlich arbeiten sie permanent, selbst und ständig. Während die Väter der Kinder den ganzen Tag draußen in der großen Welt unterwegs sind und "Karriere" spielen. Anerkennung ernten - jedenfalls einige.
Und auch für die - die gar nicht "arbeiten" können - oder es einfach nicht wollen - wäre genug Kohle im Säckel - um sie alle locker mitzunehmen. Wären da nicht diese absurden Vorstellungen - was Arbeit sei. Und - wer da angeblich mehr verdienen soll - als der Mitmensch.
Früher mal gab´s ja fast in jedem Dorf einen "Deppen" - der ganze Arbeit leistete - indem er als Spiegelbild diente für alle die, die sich als "normal(er)" wähnten. Und sich vielleicht manches Mal beim Anblick des Dorfdeppens ein paar Fragen zu ihrer eigenen, daheim praktizierten Inzucht stellen durften.
Höfisches Pendant - der Narr. Ein wenig anders gelagert - aber auch ein formidabler Spiegel - innerhalb des scheinbar Normalen.
Jetzt also - leben wir in solchen Zeiten - in denen Milliarden von einst durchs Leben tragenden "Arbeitsplätzen" bereits brutal in alle die Länder verlagert wurden - in denen die Menschen fast nichts mehr an Lohn bekommen - für sehr harte Arbeit. Im Grunde - tun die nichts anderes, als nur noch zu buckeln - sieben Tage die Woche und locker zehn bis mehr Stunden am Tag. Sklaverei also - de facto.
Die noch verbliebenen hiesigen "Arbeitsplätze" - die noch nicht verlagert wurden an die Ärmsten der Armen - reichen längst nicht mehr für alle. Und dennoch - wird die alte und längst überholte Ideologie von "Arbeit" weiter sinnlos propagiert. Und immer wieder wird versucht - mit der alten Keule zu winken - von wegen "Arbeitsplätze erhalten"
Also solche - die weit unter einem lächerlichen "Mindestlohn" liegen im Salär - und selbst die, die bei diesem verhöhnenden "Mindestlohn" liegen - reichen nicht wirklich zum Leben.
Kürzer: "Arbeit macht frei".
Das kennen wir doch ganz gut hierzulande.
Da steckt eigentlich - der ganze menschenverachtende Sarkasmus drin.
"Arbeitsplätze erhalten" - heißt übersetzt: Die Preise auf dem Sklavenmarkt weiter nach unten drücken. Zum Beispiel mittels "Zuwanderung von Fachkräften" aus den Ländern des wilden Ostens.
Die dann vermehrt am Straßenrand stehen und viele Stunden lang verzweifelt das versprochene Paradies suchen - indem sie diese Obdachlosenzeitungen anpreisen. Hörte neulich in einer Dokumentation dazu - daß sie vielleicht am Abend nach vielen Stunden, wenn´s mal richtig gut gelaufen ist, zwanzig Euro in der Tasche haben. In der Regel beleiben sie weit unter zehn Euro - für viele Stunden Arbeit.
Und die dafür - auch noch dankbar sind - denn: Jetzt können sie sich immerhin was zu essen kaufen.
Ist das die Arbeit - die die Menschen brauchen?
Rhetorische Frage .... reine Fragehülse.
Kein mensch braucht überhaupt "Arbeit" - bei der er sich und seine wertvolle Lebenszeit sinnfrei verkauft.
Arbeit - kann was ganz Anderes sein. Und - es ist wirklich an der Zeit - all diese antiquierten Begriffe und Vorstellungen von Arbeit - zuvorderst von "Lohnarbeit" ganz neu zu denken. Der Jetztzeit und ihren Entwicklungen angemessen.
Zuallererst - gehören mal der ganze EU-Apparat und sämtliche "Regierungen" entlassen, ein paar Zehntausende - die den anderen das Leben zur Hölle machen wollen - mit immer mehr sinnlosen "Vorschriften". Und: Für alle von diesen gibt es dazu - ganz ohne Sanktionen, also mit dem "großzügigen, vollen Satz" - ein feines Echtlebenspraktikum auf Hartz-IV-Basis für die kommenden drei Jahre.
Die derart eingesparten und bisher sinnfrei verschleuderten Gelder - können sofort wieder in die Entlohnung all der Leistungsträger einfließen - die jeden Tag von neuem dafür sorgen - daß alles fein zusammenläuft.
Natürlich gibt es auch noch ganz andere Lösungen.
Sie müssen nur - gewollt sein.
Dafür wieder braucht es - neue Synapsen und andere Verschaltungen in den Hirnen.
Der Hirnbereich "Gönnen" muß wieder aktiviert werden.
Wer heute noch an den ganzen Unsinn glaubt - an diese mantra-artig heruntergebeteten Drohungen eines längst kollabierten "Systems" - es könnten womöglich "Arbeitsplätze" wegfallen ..... dem ist nicht zu helfen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen