Dienstag, 29. April 2014

"Mütterchen Russland" spricht ein paar Worte .....

... zu "Obamuschka" Er habe einfach zuviel Haß im Herzen (stimmt!) - und er soll doch mal bei ihr vorbeikommen, ist herzlich eingeladen -sie macht ihm auch ein paar leckere Pfannekuchen.

Was möglicherweise etwas "banal" anmutet - ist, was unserer "westlichen Kultur" zutiefst abhanden gekommen ist: Respekt vor den Alten.
Die vor "überbordendem jugendlichem Wahnsinn" schützende Gelassenheit, Erfahrung, Geduld und Weisheit von alten, gereiften Menschen -  die schon allzu oft erlebt haben, wie dumm die Menschen sind und bleiben - und die dabei nicht bitter geworden sind - sondern weit im Herzen. 

"Die Russen werden Dir - Obamuschka (das bedeutet wohl "Kindchen" ....)  wie Knochen im Halse stecken bleiben" - sagt sie. Und ich hoffe, sie behält recht.
Woanders las ich einen Kommentar mit ähnlicher Aussage - "an den Russen ist der Westen schon immer gescheitert" etwa.

Derzeit scheitert ja die komplette Propaganda-Maschinerie - an "den Russen" - und an einer Mentalität, wie sie sich offenbar viele von uns wünschen, die aber der "oberflächliche Westler" schon lange nicht mehr pflegt. Wie ich diese Mentalität benennen soll, weiß ich nicht.  Es ist eine Mischung aus Bodenständigkeit, Besonnenheit, Geradlinigkeit - und sicher auch viel Tradition, Überlieferung von Altem. Es scheint - die Menschen haben dort noch andere Werte. Oder - wieder. Das alles - mag nostalgisch anmuten. Aber es ist ja das Herzstück - was der westlichen Welt abhanden gekommen ist.

Schon seit einigen Wochen denke ich an diesen Ausdruck "Mütterchen Rußland". Und freue mich drüber. Im Westen ist mir kein Land bekannt - welches sich derart auf weibliche Qualitäten beruft.
Und - wenn ich mir diese "Babuschka" so ansehe - sehe ich auch eine wilde Babayaga. Von dieser "Babuschka" - kannst Du alles bekommen, was sie Dir nur beibringen kann - solange Du Dich würdig erweist. Aber sie wird Dich auch knallhart zur Räson bringen, wenn Du es ausnutzt.

Die Einrichtung der weisen Alten -  stimmt mich sehr heiter! Hier sitzt eine "alte Hägse - Schamanin". Die kann Liebe - und auch Zorn. Sicher kann sie zaubern. Und genau das ist es - was die Welt gerade braucht: Einen bodenständigen "Gegenzauber" als Kontrapunkt zu "Hollywood" und weltweiter "Freimaurerei" - heute nennen das manche "Satanismus".

Immer wieder bin ich erstaunt über eine Kindheitserinnerung in Lüneburg einst. Ich ging mit meinem viel älteren Cousin dort durch die Straßen und erblickte einen großen Palast aus rotem Backstein. Ich fragte den Cousin: Was ist da in dem Haus drin? - und dieser erwiderte: Der gehört den Freimaurern.
"Was ist das - Freimaurer - was machen die?" fragte ich ihn - doch er konnte mir keine zufriedenstellende Antwort geben damals.

Dieser Begriff "Freimaurer" hat sch mir also bereits als Kind beim allerersten Hören ins Hirn gebrannt. Gar nicht negativ - nur neugierig - eher mit einem positiven Beiklang - etwas "freimauern" erschien mir schon damals keine schlechte Idee. Als ich später mehr darüber erfuhr, merkte ich, der Begriff ist an sich ganz gut - nur, was die da machen - wohl nicht. Die mauern nicht frei - sondern ein. Den Rest der Menschheit.
Heute - liegt das alles recht offen. Ist ersichtlich - mittels Internet. Und dennoch - scheint es immer noch kaum jemand wahrzunehmen - wie diese Clubs die Geschicke des Planeten und der Menschheit steuern, gesteuert haben.
Ist auch egal - wie es sich nennt, ob "Freimaurerei, Adel oder Geldadel, Oligarchie" oder sonstwie.
Jedenfalls - und das war es damals, was mich als Kind bereits bannte, weil ich´s durch die Mauern gesehen habe  - zaubern die ziemlich viel - mit kruden Ritualen - bis heute.

Schaue ich mir jetzt die Babayaga an - mit Wohnsitz in "Mütterchen Rußland´s Schoß" - so habe ich eine leise Hoffnung, daß kein schlechter Zauberer im "Westen" an die Künste der immer noch vorhandenen Zauberer und Zauberinnen in Rußland heranreicht. Aus einem einfachen Grund: Die aus "Mütterchen Rußland" haben sich noch nicht dem Mammon ergeben. Sondern eher immer noch einem warmen Herdfeuer - an welches mich die "beseelte Hütte" der Babuschka-Babayaga im kurzen Video erinnert. Gemüt-licher geht´s ja wohl kaum.

Und was machen wir hier mit "unseren Alten"?
Wir sperren sie weg und lachen über sie.

Banales Beispiel neulich wieder mal in der Limousine: Alte Leute sollten gefälligst nicht mehr Auto fahren. Sie wären gefährlich und unzurechnungsfähig. Ich erinnere die schicke Dame neben mir kurz daran - daß wir alle eines Tages alt werden.  Und daß es immer solche und solche gibt - auch unter den Jungen.
Jaja - aber ..... von Respekt und/oder Geduld keine Spur.  Auch keine Spur von Verständnis - daß es nicht für jede/n gleich leicht ist, gewisse Dinge im Leben loszulassen, wenn es dann mal soweit ist.
Nein - die sollen alle "Etxratests" machen .... das muß alles kontrolliert  werden - wegen der "Sicherheit".
Ich meine dazu: Mir reicht es - mit Kontrolle und Scheinsicherheit - schon lange.

Ich vermisse hieisg - schon lange die Alten - die noch etwas erzählen und mutig sind. Und ich meine nicht die alten Geldsäcke - die immer wieder ungerührt über die Leichen der Jungen gehen. Ich meine - beherzte alte Menschen. Manchmal - treffe ich ein paar in der Limousine. Das gehört wohl zu den Privilegien dieses "Bettelns mit Lizenz in elfenbeinfarben".

Im Moment denke ich daran - russisch zu lernen. Für ein wenig Hirntraining. Mir gefällt der Klang - und nach Anhören von der ein oder anderen Videosequenz mit Untertiteln habe ich bemerkt: Es gibt da durchaus viele verwandte Worte. Mir gefiel der Klang schon immer - und in vielen Träumen war ich eh dort unterwegs - im wilden Osten.

Schaumermal ... es wird sich zeigen - was sich weiterhin entwickelt - in diesem aktuellen, unsäglichen Propaganda-Schmierentheater. Immerhin - scheinen gerade viele zu begreifen - daß eine Freundschaft mit den östlichen Nachbarn womöglich dringend geboten ist. Und - soweit ich das sehe (was nicht sehr weit ist ....) - bietet auch der  Herr Putin eine solche weiterhin an.

Letzte Anmerkung: Natürlich war die Sowjetunion kein Paradies für die Menschen - und ebenso diktatorisch, wie heute der Westen. Aber: Jetzt - ist jetzt. Und jetzt - kann ja was ganz Neues entstehen.
Mit den "Amis" (hier sind nicht die Menschen gemeint, sondern die "selbsternannten Entscheidungsträger") und ihren unterwürfigen Vasallen - sicher nicht. Das - läuft nur auf einen Worst-Case hinaus.

Ich hätte auch gerne mal eine Einladung von der Babayaga - auf köstliche Pfannekuchen.
Und in die Ukraine reisen - würde ich auch gerne mal - alleine wegen der Musik. Um die alten Stimmen zu hören - wie sie noch ihre Lieder singen. Wir hier - hatten schon länger keine alten Lieder mehr. Und die gehören auch - zum Herzstück.
(Mittlerweile gibt es einige MusikerInnen - die sich drauf besinnen - und wahrlich gibt es da wunderbare Weisen. Besonders- wenn sie ein wenig "verjazzt" sind. Kommt also wieder ....)

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