... und fast noch auf den Hund gekommen!
Eine Bekannte fährt weg und gibt ihren bezaubernden, klugen Schwanzwedler für ein paar Tage ab.
Irgendwie kamen wir plötzlich drauf ... ob ich ihn "mal haben" möchte.
Und dann - ließ mich der Gedanke an diesen feinen Gesellen gar nicht mehr los - für eine kurze Weile.
Habe mich also mal auf die potentielle Versorger-Liste setzen lassen - für demnächst irgendwann.
Wenn wir uns gegenseitig ein wenig mehr beschnuppert haben.
Als der neulich kurz hier war - taten wir das schon - Nase an Nase.
Und ich fand es sehr freundlich von ihm, mich nicht gleich unnötig abzuschlecken.
Eine sehr gediegende Type - und für recht hohes Alter topfit.
Wer weiß .... vielleicht werden wir ja mal ein paar gemeinsame Streifzüge unternehmen.
Ich würde mich freuen.
Nicht nur - weil dies ein extraordinäres Wesen ist - ruhig, friedlich, klug und selten gelassen - hat überhaupt keine Lust auf sinnfreie Grabenkämpfe mit anderen seiner Spezies - sondern auch, weil der mich dazu nötigen würde, meinen eigenen Hintern fleißig durch die Wälder und Landschaften zu bewegen.
Schaumermal ....
Die, die ihn jetzt versorgen wird - freut sich schon sehr auf ihn.
Was ich gut verstehen kann.
Vor ein paar Jahren mal - fragte ich bei einem Tierheim an, ob sie Leute gebrauchen können, die ab und an mit den Hunden ausgehen. Aber die hatten recht strenge Auflagen - die ich zu der Zeit weder erfüllen konnte noch wirklich wollte.
Ein einstiger Kindertraum, Herzenswunsch: Ein Hund.
Lange her.
Heute also - erstmals ein wenig "Spannungsabfall" - im Urlaub. Laut irgendwelchen "Statistiken" braucht es erst mal zehn Tage in irgendeinem Schnitt - wie auch immer berechnet - um "runterzukommen" aus dem Normalbetrieb.
Schön wär´s .... entprechend viel Zeit und Muße zu haben.
Der "Urlaub" war spontan eingereicht - und der Hund ist auch fast noch spontan zu Besuch gekommen. Spontan - werde ich an einem feinen, batterienaufladenen Treffen teilnehmen. Las eben erst die elektronische Post - und sagte gerne zu!
Gestern abend - Kameracheck. Speicherkarte bereits voll .... hat ja nicht wirklich lange gehalten. Abhilfe wird geschaffen werden. Ein "freundlicher Gruß" der immer-haßerfüllten Nachbarin mit ihrem "Stinkefinger" mitten in die Linse ..... ließ mich mal wieder staunen.
Nein - das läßt sich nicht wirklich begreifen oder erschließen - wie solche Leute drauf sind. Und ist auch nicht meine Aufgabe. Meine Aufgabe ist einfach - diese Kamera in Betrieb zu halten. Und die offensichtliche Wut dieser Leute über deren Existenz - außen vor zu lassen. Diese offensichtliche Wut - obwohl sie doch selbst eine Kamera installiert hatten neulich, die ist aber schon wieder verschwunden. Jedenfalls - nicht mehr zu sehen.
Die Ersatzteile für den Heizungskessel sind bestellt. Allerdings - muß auch der komplette Kabelbaum erneuert werden. Der Herstellerfirma ist sowas - noch nie untergekommen.
Ich habe - wie schon so oft - Glück im Unglück, denn das Wetter bringt gerade neben wohltuender Ganztages-Sonne und strahlend-blauem Himmel - auch die nötige Wärme am Abend in die Hütte.
Was ich einst einem Freund nicht glauben wollte - hat sich mir in den vergangenen Jahren immer wieder als real gezeigt: Mit ein paar Kerzenlichtern läßt sich auch für eine Weile gut "einheizen".
Gesunde Rachegelüste machten sich auch bemerkbar - habe wohl langsam die Faxen dicke hier mit den Schädigern - und genoß plötzlich den Gedanken, der ewig-haßerfüllten, widerlichen und häßlichen Figur mit ihrem dummbratzigen Stinkefinger - mal ein paar von ihren Sachen zu zerstören - mit entsprechendem Hochgenuß und ehrlicher Freude. Ginge ja auch! Und wenn ich die Faxen wirklich dicke habe - dann habe ich auch keinen Vertrag mehr - mit niemandem. Bislang aber - bin ich noch recht gelassen. Kenne mich aber auch rasend - wenn´s genug ist. Siehe weiter unten - bei den "Anhängern" von Shiva. Und übrigens - ist Shiva der Gleiche wie Odin und/oder Wotan hierzulande. Der mit den Raben und den Wölfen also .....
Die weit beste Aufnahme übrigens: Eine Bachstelze, die ihren Freudentanz auf dem Fensterbrett zelebrierte.
Gestern erstand ich frischestes Gemüse auf einem Markt im Nachbarort - und staunte über den Betreiber des Standes. Der hatte - keinerlei Eile ... und redete ohne Unterlaß über die von ihm feilgebotenen Kostbarkeiten mit der gesamten Kundschaft. Da konntest Du auch ungeduldig mit den Hufen scharren - das hat den gar nicht interessiert. Erstmal gab er lieber ein paar "Geschmacksproben" raus an alle. Die besten Weintrauben, die ich seit langem genossen habe. Und hielt zu jedem verkauften Naturwunder eine Art Kurzvortrag. Für meinen Rosenkohl - reichte er mir noch eine Petersilienwurzel dazu - die solle ich mitkochen, das gäbe ein feines Aroma.
Billig war mein Einkauf bei ihm nicht - aber dafür schmeckte der knackfrische Mangold nicht nur köstlichst, sondern auch wie gute Medizin. Und seine Unterhaltungseinlage mit Lerneffekt - darf gerne mitvergolten werden.
Das Herbstlaub läßt sein Sonnenfeuer spielen.
Ich lese bis zum Mittag im Buch über "Shiva" vom Herrn Storl ... im Bett rumlümmelnd.
Und wundere mich mal wieder - über dem Leben inhärente, permanente Todesängste.
Lausche den Geschichten über shivaitische Anhänger - die diesen Todesängsten zu trotzen versuchen, indem sie Leichenteile fressen und sich mit der Asche der Verbrannten beschmieren .... manchmal auch mit eigenem Kot.
Wie sie den englischen Truppen des Indiens der 50ziger Jahre im vergangenen Jahrhundert folgen und deren tote Soldaten verspeisen - zu deren purem Entsetzen.
Denke sowas wie: Hilft auch niemandem weiter.
Eigentlich nur - eine recht außergewöhnliche "Show".
Und viel Trotz dazu. Gegen allgemein anerkannte und ohnehin ständig wechselnde Vorstellungen - wie etwas zu sein habe. Unappetitlich eben - aber wo ist denn genau der Unterschied zwischen gebratenem Tier- und Menschenfleisch?
Überlegte kurz - ob ich nicht doch noch gerne mal nach Benares reisen würde - zur öffentlichen Leichenverbrennungsstätte am Ufer des Ganges und vor einer unvergleichlichen, uralten architektonischen Kulisse? Oder ob ich das nicht schon oft genug gesehen habe - in vielen vergangenen Leben?
Die Entscheidung - obliegt mir nicht wirklich.
Wird sich zeigen - ob´s noch auf dem Plan steht oder längst überlebt ist.
Urlaub ist fein - um sich mal wieder zu justieren.
In diesem Spiel zwischen Geburt und Tod.
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