Samstag, 28. September 2013

Erhellendes Gespräch ....

auf KenFM, erster Teil  ..... und alles jenseits von "Polemik", nüchtern und sachlich vorgetragen von der Autorin. Von solchen Menschen braucht es mehr - mutig, mal mit Fakten gegen eine entsprechende Hirnwäsche nicht nur im schönen Schland zu argumentieren.
Hier der unter dem sehr interessanten Gespräch verlinkte Text zum Inhalt:

"Veröffentlicht am 27.09.2013
Israel ist ein Land, das seit seiner Gründung 1948 im permanenten Krieg mit seinen Nachbarn lebt. Das Heilige Land stellt sich bei all diesen Konflikten selber immer als das Opfer dar. Ein Opfer, das gegen einen übermächtigen Feind kämpfen muss, um zu überleben. Dieser Mythos entspricht nicht der Realität. Israel ist die einzige Atommacht im Nahen Osten, bis an die Zähne bewaffnet, und weiß bei allen kriegerischen Auseinandersetzungen die USA hinter sich. Zudem verfügt kein anderer Staat in den Vereinigten Staaten über eine besser vernetzte Lobby. Wer immer es wagt, eine israelische Regierung in der Öffentlichkeit für deren Außen-, aber auch Innenpolitik zu kritisieren, bekommt unmittelbar die Antisemitismuskeule übergezogen. Diese Einschüchterungstaktik funktioniert, denn sie erstickt bis heute eine exakte Analyse der "DNA" des Staates Israel.

Guido Westerwelle sprach dieser Tage von einem besonderen Verhältnis Deutschlands gegenüber Israel. Das trifft es im Kern, denn Israel selber IST speziell. Das Land ist das Ergebnis eines aggressiven Siedlerkolonialismus, wie er in der Geschichte auch schon von vielen anderen eingewanderten Völkern gegen andere Ureinwohner angewandt wurde.

Ken Jebsen sprach mit der Islamwissenschaftlerin und freien Autorin Petra Wild, die speziell den israelischen Siedlerkoloniaismus zum Kern ihrer Israel-Studien gemacht hat. KenFM stellt ihr aktuelles Buch "Apartheid und ethnische Säuberung in Palästina. Der zionistische Siedlerkolonialimus in Wort und Tat" im Gespräch mit der Autorin ausführlich vor.

Ein Gespräch in zwei Teilen. Die Fortsetzung erscheint am Montag, dem 30. September, hier auf dem KenFM-YouTube-Channel ...."

Lasse das mal fast kommentarlos so stehen - kann sich ja jeder beim Lauschen seine eigenen Gedanken machen. 
Mein bescheidener Kommentar ist nur dieser: Die Menschen im Schland lassen sich seit vielen Jahrzehnten immer wieder mit der "Nazikeule" erschlagen. Seit ich mich erinnere -   berichten die Medien ohne Unterlaß über ein Land Israel - als Opfer der pösen Palästinenser.  Und wer sich dazu eigene Gedanken macht und diese auch noch äußert - kriegt sofort eins aufs Maul und wird schlichtgeistig als "Nazi" stigmatisiert. Aber glücklicherweise - scheint auch das nicht mehr wirklich zu greifen.

Mit einem "westafrikanischen" Fahrgast - sein Herkunftsland lasse ich hier mal außen vor -  unterhielt ich mich neulich über Rassismus. Im Radio lief gerade ein Beitrag über Frankreich und eine Marine LePen (gucke jetzt nicht nach, ob das richtig geschrieben ist ....) - er fragte mich, ob ich das wohl lauter drehen könne? Ja, klar. Ob er sich auskenne in Frankreich? Ja - kennt er sich. Und er berichtet dies und das aus seiner persönlichen Erfahrung mit Rassismus. Fühlt sich hier im Schland wesentlich wohler - als in Frankreich, wo der Rassismus nach seiner Aussage weit mehr Blüten treibt..

Wir sprechen noch ein wenig - über "Integration" und/oder Ghettobildung ... er ist gebildet und intelligent - und spricht vor allem auch deutsch. Nicht, daß ich das erwarten würde von allen möglichen Menschen - daß sie ausgerechnet deutsch sprechen. Ich kann auch gerne auf englisch kommunizieren. Aber ich finde es bewundernswert, daß er sich die Mühe gemacht hat, sich die Sprache des Landes anzueignen, in dem er sich gerade bewegt.

Übrigens - sprechen auch immer mehr internationale Messegäste mit mir auf deutsch - ws vor wenigen Jahren noch unvorstellbar war. Heute - bemühen die sich redlich und ich bin manchmal echt baff. Besonders auch über Italiener und Franzosen - die seinerzeit ja nicht einmal einen Brocken englisch über ihre Lippen bewegen wollten.
Mal davon abgesehen, daß ich das schlicht höflich finde - bin ich doch sehr erstaunt darüber, wie gut Hirnwäsche so funktioniert. Wäre nicht via Massenmedien eine Oooonschela Merkelll als "stärkste Kraft" in einem "vereinten Europa" vermeldet worden über viele Jahre - so würden die auch heute noch kein Bröckchen Deutsch lernen wollen, da bin ich sicher. Aber für virtuelles Geld halt .... beißen sie sich nicht mal mehr auf ihre Zungen.

Meine Anmerkung an den Fahrgast westafrikanischer Herkunft ist aber dennoch - aus ureigenem Naturell heraus - das ist ja wohl das erste, was ich lernen muß, wenn ich woanders lebe: Die Sprache! Ich würde ja auch nicht in ein afrikanisches Land gehen - und dann die Sprache nicht lernen wollen über kurz oder lang. Ohne die Sprache - kommst Du ja nie mit den Menschen ins echte Gespräch. Und hier gibt es halt immer noch viele ehemalige Zuwanderer - die auch nach dreißig, vierzig Jahren noch lieber in selbst-gebildeten Ghettos leben - und kein deutsch sprechen.
Oder solche - die zwar hier leben und sogar aufgewachsen sind  - und die Sprache perfekt sprechen - mich aber dennoch für "meine eigene Kultur" verachten.
Neben vielen - die klug genug sind - sich tatsächlich auf ihre Weise einzurichten und zu integrieren - in beiden Welten. In dieser hier - und auch weiterhin in ihrer eigenen Kultur. Beides - erscheint mir wichtig.

Der Mann ist sehr klug und spricht viele Sprachen - ich wäre wirklich stolz auf mich, wenn ich eine afrikanische Sprache so gut lernen könnte, wie er deutsch spricht. Und unsere Unterhaltung bleibt offen - auch als ich ihm erzähle, daß ja auch viele Afrikaner gerne ihre eigenen "Ghettos" bilden in der Kolonie. Wo sie unter sich bleiben.

Sowas wie "Integration" kann also immer nur - von zwei Seiten zusammenkommen.
Die Einen - müssen es anstreben, jedenfalls zu einem Teil - und die anderen müssen sich für die hinzukommenden Menschen öffnen. Dann kann es gehen.
Mit Ghettobildung - wird´s wohl nicht gut klappen.
Er weiß das - sein Irrtum war: Für eine Weile quasi ganz auf seine eigene Kultur und seine Wurzeln zu verzichten. Das - ist auch nicht optimal. Und ich glaube ihm sehr gerne - daß sein Leben einst völlig verschieden war in seiner eigenen Kultur, als dieses hier. Das ist ja schon fast - als käme man von zwei verschiedenen Planeten!

Kurz gefaßt - dieses heutige Deutschland - hat nicht mehr wirklich viel gemeinsam mit einer ehemaligen Nazi-Zeit. Deshalb - ist auch diese ewige Keule völlig sinnfrei!

Also - kehren wir doch alle erst mal grundsätzlich vor unseren eigenen Türen - da hat jeder sicher genug Dreck zu entsorgen. Und nicht nur Leute im Deut-Schland - sondern die Geschichte hat hier zahlreiche Päckchen und Pakete zu verteilen. Bis heute - nicht nur früher mal.

Und hierzulande - spricht offenbar gerade viel für eine saftige Manipulation der "Wahlergebnisse". Ganze Säcke voll Stimmzettel - verschwunden. An vielen Orten.  Huch?  Kann doch alles nicht sein - oder? Oder - doch? Wird sich zeigen, da bin ich ganz zuversichtlich. Also - daß sich alles nun zeigt.
Alles - was "Politik" ist - und wie sie genau gemacht wird. 

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