Alte Scheiße aus dem Weg zu räumen, ist wohl eine Frage der Geduld. Mit meinen rein materiell erzielten Ergebnissen, also im reduzierenden Sinn - bin ich zwar schon durchaus auf einem sehr guten Weg, aber noch immer nicht ganz durch. Heute geht es weiter ...
Noch hartnäckiger als die Materie ist die Vor-stellungswelt, aus der sich die Erstere kreiert.
Immerhin - lösen sich auch in wiederkehrenden Albträumen die Dinge auf und werden leichter. Diese Nacht stand ich in einer meiner ehemaligen Behausungen und war bereit, weiterzugehen. Übrig waren nur ein paar Leblings-CD´s und mein Traumbett. In dem ich de facto schlafe, seit vielen Jahren. Ich werde dieses Bett vermutlich auch mitnehmen. Es ist quasi mein einziges, stabiles Möbelstück - sofern es so etwas gibt. Schlafe auch immer noch gut darin, obwohl der ein und andere Albtraum mit drin lag.
Alles Andere von Wert, sofern mensch dran hängt, hate ich schon viele Jahre zuvor weitergegeben, in gute Verwendung..
Der Traum von vier Wänden, die mir ein Zuhause sein können, löst sich immer mehr auf. Schaue neuerdings ganz neu in einsehbare Wohnräume in der Kolonie - so hübsch sie auch sein mögen, sie sagen mir immer weniger.
Die Frage treibt mich - wieder einmal, doch anders - um, was denn ein Zuhause ist?
Manches Mal fällt mir der Kollege bei Buddhistens ein, der seinerzeit, als ich meinen Hausstand aufgab, lachte und meinte: "Es gibt kein Zuhause, das kriegst Du auch noch raus" Vielleicht hatte er recht? Jedenfalls hat er damals sehr praktisch mit seiner Arbeit mitgeholfen bei meinem Umzug in die Klause - dafür danke.
Seinerzeit war ich noch so glückselig-benebelt von all den grandiosen spirituellen Erfahrungen und Erlebnissen, daß ich eh immer nur geantwortet habe - mein Zuhause ist genau da, wo ich gerade bin. Und auch das - war und ist vielleicht immer noch wahr. Denn - wo sollte es sonst sein? Und worin sich äußern - vielleicht manifestieren?
In einer schönen Einrichtung mit Möbeln? Hmmmhhh ....
Das alles kann einen guten Handlungsrahmen geben - aber auch das ist kein "Zuhause".
Ich stimme also zu - es gibt kein "Zuhause" im Sinne von definierten Außenwänden und -welten.
Gibt es vielleicht eines innerhalb von Gemeinschaften?
Hrrrmmmpppfffhhhh ..........
Nein - sage ich. Weil - eine "Gemeinschaft" kann ich nicht sein - als Einzigartigkeit. Ich kann mich also nur in eine solche einfügen wollen um nicht allein zu sein, und so - werde ich immer nur faule Kompromisse schliessen.
ff.
Werde dazu weiter träumen.
PS: Vieleicht auch in einem neuen Bett.
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