Der Herr Hesse soll dies hier gesagt haben:
"Ohne das Tier in uns sind wir kastrierte Engel"
Eben höre und schaue ich eine Sequenz aus "Thick as a brick" von Jethro Tull an, Live-Concert aus 1978, und staune nicht schlecht über diesen wirbelnden, kraftvollen Zauberer. "Thick as a brick" (en aleman mas o menos "dumm wie Bohnenstroh") war eine meiner beiden ersten LP´s - die durfte ich mir mit 12 Jahren aussuchen aus einem großen Stapel LP´s von einem älteren Cousin ... und heute liebe ich die Geschichte immer noch. Besonders die ungezügelte Wildheit und Kraft von so einem magischen Flötenspieler und seinen Kollegen. Das waren noch die Zeiten, in denen die Menschen nie auf die Idee gekommen wären, sich etwa ihre Schambehaarung abrasieren zu müssen, uhahahaha .....
Im Gegenteil, damals ließ man sich alle Körperhaare lieber noch extra lang wachsen - und die Deo- und Parfum-Industrie war vergleichsweise noch kein Thema. Wie vor vielen vielen Äonen die Menschen schon wußten, daß gerade im Haar und natürlich in allen Körpersäften besonders viel magische Kraft steckt.
Äh, das würde jetzt aber thematisch zu weit von Jethro Tull an sich wegführen - denen ich hiermit eine ehrerbietige Hommage widmen möchte. Und dazu allen Menschen, die um die Aussage im Spruch des Herrn Hesse wissen.
Guck mal am Ende von obigem Ausschnitt - wirft dieser Typ seine vermutlich "etwas teurere" Flöte durch die Luft wie ein Berserker ... ich schmeiß mich wech vor Lachen. Hier ein Link zum Original-Album von "Thick as a brick". Ian Anderson ist für mich der echte Rattenfänger von Hameln - kaum jemand anderem würde ich derart vertrauensselig hinterhergehen wollen ....
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen