Diesmal sehr simpel: Es ist gut - daß die Frauen laut werden und all die Dinge aussprechen, mit denen sie ihr Leben lang konfrontiert werden - bzw. sich sinnlos konfrontieren lassen. Oftmals auf hinterfotzige und perfide Weise. Je lauter über solche vermeintliche "Normalität" gesprochen wird - desto eher vermag sich dieser seltsame Zauber aufzulösen.
Es scheint ein Zauber zu sein - denn mit was sonst könnte eine mitgegebene Stärke auf Dauer gebrochen werden?!
Außer - mit Hypnose ... und diese funktioniert ja immer noch ganz gut.
Auch die Selbst-Hypnose der Schwestern.
Also diese - daß Frauen in der Lage sein müssten/sollten: Eine gute Beziehung zu pflegen, Kinder gesund großzuziehen - und dazu noch eine treffliche Karriere hinzulegen. Natürlich alles - gleichzeitig und reibungslos, ausgewogen und harmonisch.
Sonst noch was?!
Zeig mir mal einen Mann - der all dies - mühelos und mit Hilfe von Waschmittel-Werbung - bewältigt.
Und: Auch keine Frau - vermag dies wirklich entspannt.
Ich begrüße diese neu-aufkeimende alte Diskussion -
vielleicht vermag sie ja - diesmal - Früchte zu tragen.
Und alle Beteiligten - auf sich selbst zurückwerfen - jenseits aller absurden Vor-stellungen.
4 Kommentare:
Jaja, die fünfundzwanzigste...;-))
Aber eines möchte ich schon dezidiert feststellen:
Dein ursprünglicher "Sexismus - Artikel" war eindeutig "knallverwobener". Und zwar um einige Klassen...;-))
LG
Astrophil...
der weder "Macho" noch "Weichei" ist. Oder jemals war....
Tja .... es ist so: Ich weiß gar nicht, ob ich mich ernstlich aufregen soll - in meinem Alter. Bis auf ein paar simpel-gestrickte Kunden in der Limousine, die mich versehentlich für allzu jung halten - habe ich mit "Sexismus" nicht viel zu tun. Bauarbeiter pfeifen schon lange nicht mehr.
Bekomme auch den gleichen Salär - wie die männlichen Kollegen.
Bin also gar nicht knallverwoben in dieses Thema. Dennoch - ist es sicher eines für sehr viele Schwestern - aber das müssen die dann auch wirklich für sich lösen.
Und die nötige Radikalität aufbringen in gegebenen Situationen.
Bin ja auch selbst irgendwie "sexistisch" - allerdings nicht erfolgreich - will sagen: Etwa 99,9 % aller Männer, denen ich begegne (und das sind eine Menge wegen Profession) - interessieren mich nicht die Bohne - also als Frau.
Neulich fuhr ich mal einen, der mir sehr gut gefiel ... nach vielen Jahren. Im neunten Jahr dieser Tätigkeit - komme ich höchstens auf fünf, eher auf drei.
Ich komme also scheinbar von einem anderen Planeten. Oder habe einfach in jungen Jahren schon entdeckt, daß mein Glück nicht an den Männern bzw. einem solchen hängt. Träumte nie von Kindern und nicht von einer Kleinfamilie. Auch nicht von einem Doppelbett mit Nachtskonsölchen und anderen Ritualen. Verstand nie wirklich, was Menschen sich wünschten, wenn sie davon sprachen "einen Alltag teilen zu wollen" - was ja in der Regel so aussieht, daß traditionelle Rollen übernommen werden. Frau sorgt für Essen und Heimeligkeit - Mann läßt es sich gerne gefallen. Hat auch was - steht aber nicht auf meinem Spielplan.
Wünschte mir als Kind nie ein Prinzessinnen-Kostüm - sondern ging als Indianerin.
Übrigens - habe ich eine sehr ausgeprägte "sexuelle Energie" - aber diese läßt sich auch auf ganz andere Weise leben. In Form von Sinnlichkeit. Und früher auch - z.B. - in Form von exzessivem Musizieren.
Las irgendwann mal - daß eh höchstens 5 % dieser Kraft mittels Kopulation ausgelebt werden (also bei den Glücklicheren ....) - der größe Teil ist einfach Lebensenergie.
Muß immer an einen ehemaligen Kumpel denken (und heute noch drüber schmunzeln), der meinte, er wüßte gar nicht, was die ganze Aufregung solle - wegen der zwei Minuten?!
Aber - bei dieser Sexismus-Debatte geht´s ja gar nicht um echte Lust - sondern halt um Machtgebaren und Respektlosigkeit.
Gegen Lust - ist m.E. überhaupt nichts einzuwenden. In gegenseitigem Einvernehmen.
Tja - soweit noch ein paar lose Fäden - oder eher Spinnweben ...
Von Knallverwebung - also heute keine Spur, was dieses Thema betrifft.
Schönen Dank an meinen Vater hier - der mir von klein auf beibrachte bzw. mitgab, das ich auch als weibliches Wesen alles tun und lassen kann, was ich will.
Ich denke - wir sind uns im Grundsatz schon einig. Dennoch - gibt´s da noch viel zu klären - für alle, die ihrerseits verwoben sind.
Liebe Grüße - zu Dir, Phil - als mir angenehmem Menschen, Sati
Die Bauarbeiter sind vielleicht auch schon etwas "sensitiver" geworden.
Und pfeifen lediglich deshalb nicht mehr, da sie wohl intuitiv wahrnehmen, dass sie ohnedies absolut nichts davon verstehen würden, was Du ihnen - im allgemeinen und im speziellen - so mitzuteilen hättest...;-))
Und das mit der "Indianerin" (statt "Prinzessin") kann ich mir lebhaft vorstellen. Mir gab man übrigens vor Jahren auch einen Spitznamen: "Der Stadtindianer".
Da ich gewisse Recherchen, Besorgungen und Erledigungen für andere Menschen schnell, relativ problemlos und vor allem unkonventionell im "Grossstadtdschungel" erledigen konnte...;-)
Liebe Grüße
Astrophil
PS:
Was macht das Buch ?. Und die akribisch - bunt - knallverwebten Sortierungen ?.
Das Buch - kam nicht wirklich voran bislang. Auch aufgrund von unverhoffter anderer Hausaufgaben.
Que sera - sera, Sati
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