Was ist das für eine seltsame Grundstimmung, die sich da über soviele Gemüter legt? Klimakatastrophen - wählen Sie bitte ihren Favoriten zwischen Überhitzung und Eiszeit - Armaggeddon, Weltuntergang, finale Kämpfe zwischen Gut und Böse .... früher made in Hollywood, heute made for and by everybody via Internet.
Für mich subjektiv umso erstaunlicher, je besser es den Klagenden auf materieller Ebene geht. Aber vielleicht ist gerade das beängstigend, denn die haben schließlich noch was zu verlieren - und zu verteidigen.
Ne, meine Welt geht nicht unter.
Die Welt wird bleiben.
Kann sein, daß der Mensch nicht mehr allzu lange bleibt Das fällt dann unter Artensterben. Bei mir persönlich schlicht unter "Tod".
Neulich habe ich es schon in einem Kommentar erwähnt: Ich bin nicht sicher, ob wir wirklich zu den erhaltenswerten Arten zählen. Im Moment würde ich eher sagen: Nein. Zuviel Reptilienhirn in Betrieb und die anderen 99 % Kapazität nicht einmal schwach belichtet. Und zu den 1 % Reptilienhirn, die in Betrieb sind, kommt die Tatsache, daß es wirklich besser wäre, fröhlich miteinander zu fressen und zu ficken - statt Kriege gegeneinander zu führen.
Andererseits heißt es ja, wir befänden uns in Zeiten von Wechsel und Aufbruch - und den gibt es nicht für lau, sonst wäre es kein Wechsel. Wie Einstein sinngemäß sagte, können wir die anstehenden Probleme nicht auf die gleiche Art lösen, auf die wir sie geschaffen haben.
Wir müßten also wirk-lich umdenken, umfühlen, uns völlig neu strukturieren und auf qualitativ neue und bislang nie so umgesetzte Werte hin ausrichten, dem Mammon entsagen und ein wohl-wollen-des Miteinander für jedes Mitwesen kreieren.
Die bereits hinlänglich bekannte Seite der Medaille ist: Krieg, Vernichtung, keine Einsicht daraus, Wiederaufbauphase und dann wieder von vorne, seit ewiger Zeit. Könnte sein, daß das ein Ende findet aufgrund der gestiegenen Vernichtungskapazitäten?! Oder eher noch, weil die Welt keine Lust mehr hat auf so eine kaputte und primitive Spezies und sie kurzerhand runterkatapultiert.
42 also (siehe oben rechts im Blog).
Oder aber: Es entsteht wirklich mal was Neues.
Könnte ja auch sein.
Dafür aber - muß das Alte tatsächlich gehen, sich definitiv als sinnlos erweisen. Das tut es ja gerade an allen Ecken und Enden. Der Eimer leckt schon sehr lange. Und das muß nicht Armaggeddon sein .... etwas Neues kostet eben das Alte. Und daran, am gewohnten Althergebrachten, hängen wir irgendwie alle, so erkläre ich mir die rundum tönenden Weltuntergangschöre - die die schon wabernden düsteren Gedankenwolken noch verstärken.
Wohlwissend, wenn auch oft genug widerwillig, daß Transformation - eine lange Weile dauern und durchaus schmerzhaft sein kann.
Schau mer mal!
PS: Guckst du mal Nachrichten von vor paar Jahrzehnten -
da ging die Welt auch schon unter.
PSPS: Ich war 16 Jahre, als der Krieg um Bodenschätze und Drogen in Afghanistan begann - das ist nun fast 32 Jahre her. Erst sind die Russen eingefallen, dann wurden die Taliban von den Amis ausgebildet und gegen die eigenen Leute entsandt, dann kamen die Amis persönlich und jetzt kommen auch noch pomadenverklebte, wangengerougte Guttenbergs und Kerners mit Kamerateam . Alles unter den Deckmänteln von immer wieder neuen, erfundenen Lügengeschichten. Nur mal so zur Erinnerung .....!
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