--- eines längst verstorbenen und doch so (be-) "greifbaren" Mannes namens Samuel Pepys haben mir den heutigen Nachmittag in der Limousine versüßt und veredelt.
Völlig gebannt lauschte ich im "Deutschlandfunk" der Buchempfehlung zu den sehr lebendigen und menschlichen Tagebuchaufzeichnungen dieses einst in England lebenden Mannes, dessen persönliche Aufzeichungen aus den Jahren 1660 bis 1669 uns (dank akribischer Feinarbeit diverser Mitmenschen) wohl erhalten geblieben sind.
Als ich zuhörte, dachte ich nur: Den kenn´ ich .... so lebendig schreibt er sein Tagebuch und so menschlich.
Hier der ausführliche Link zum Beitrag - alle gesprochenen Worte des Nachmittags schriftlich.
Ich werde wohl seine Tagebücher weder erstehen noch jemals in dieser Ausführlichkeit lesen (über 4.000 Seiten), bin dennoch nachhaltig zutiefst beeindruckt oder besser: berührt von den wenigen Auszügen, die mir erhellen, daß sich die wesentlichen Bedürfnisse und Triebe auch vor fast dreieinhalb Jahrhunderten nicht essentiell von den heutigen unterscheiden.
Und sicher auch nicht vor dreieinhalbtausend Jahren ...
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen