Mittwoch, 19. Januar 2011

Wegweiser zu Mascha Kaléko ....

.... ich bedanke mich hier bei "Cantharis"  für das Gedicht von Mascha Kaléko, welches ich heute vormittag dort las, um mich anschließend in diese Dichterin zu vertiefen. Auf dem Blog kann ich mich nicht bedanken und die E-Mail funktioniert auch gerade nicht, wie sie schreibt. Daher hier: Danke für den Wegweiser zu den Worten von Mascha Kaléko, die ich zuvor nicht kannte - zumal ich bislang (bis auf Leute wie Kästner und/oder Roth) eher selten an Lyrik und/oder Gedichten interessiert war. Diese aber - treffen mich direkt ins Herz und rühren an der Seele, so daß ich meinen ohnehin vagen Tagesplan verworfen habe, um beim Lesen ihrer Gedichte reichlich Tränen zu vergiessen. Nicht unbedingt aus Traurigkeit - vielmehr ob ihrer Trefflichkeit, Schärfe, Würze und Schönheit, den teils ironischen Humor nicht vergessend, der über sich selber lachen kann. Dann sah ich, daß die Dame am gleichen Tage Geburtstag hat wie meine Person - und fühlte mich noch mehr verbunden - auch, wenn es nicht von Bedeutung ist. Man sagt ihr viel Melancholie nach - die mir gut bekannt ist, trotz Humor, oder eher, weil zu beidem ein Ausgleich erforderlich ist. Das ich nun ihre Zeilen lese und aufsauge, läßt mich zum ersten Male explizit diese alte und oft unwillkommene Begleiterin "Melancholie" schätzen. 
Da die Texte von Frau Kaléko streng urheberrechtlich geschützt sind - wie ich im Netz las - möchte ich hier einfach auf sie hinweisen, da sie sicher noch mehr Seelen erfreuen kann. Wohlgemerkt habe ich den Tip auf dem o.g. Blog gefunden und stammt er nicht von mir - darüberhinaus darf ich erwähnen, daß man z.B. auf "Youtube" vertonte Gedichte von Mascha Kaléko findet. Hier eine Seite im Netz für sie. 

Jetzt noch dieses "Rezept", es beginnt mit "Jage die Ängste fort ....."  und stammt aus einer anderen dunklen Zeit als der unsrigen heute, doch enthält es nach wie vor viel Weisheit.

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