Freitag, 7. Januar 2011

Die Wunschfee ist gestorben ...

Gestern las ich es im Netz - gegen Ende des Jahres 2010 ist Bärbel Mohr mit 46 Jahren an Krebs verstorben. Nun könnte man natürlich der Häme frönen und sagen, da hat das Wünschen nix genützt. Aber so ist es ja bei allen bisher: Der Schnitter kommt pünktlich, wenn der Sand durchgelaufen ist. Darüberhinaus ist es auch nur eine von sovielen Illusionen, daß ein Leben länger dauern sollte, als es eben dauert. Dennoch kam mir dieser Gedanke, daß die Sache mit dem Wünschen wohl nicht recht funktioniert hat. Oder vielleicht doch? Die wahren Wünsche und Lektionen finden sich nicht an der auf Mammon, Konsum und herkömmliche Liebes- und Familienbande konditionierten Oberfläche, sondern weit tiefer.
Gestern kam auch ein Buch von Hermann Meyer mit dem aufschlußreichen Titel "Der Tod ist kein Zufall".
Die Beschäftigung mit dem Unbewußten erscheint mir gerade
mal wieder immens spannender und ergiebiger als die mit dem vermeintlich Sichtbaren.

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