.... dieser vielgehörte Spruch - schon seit Kindertagen, der da lautet "Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser."
Da muß sich mal jemand vertan und ihn verdreht haben.
Bei mir lautet er nun wieder: Kontrolle funktioniert eh nicht - also vertraue.
Eine Weile hatte ich das vergessen und wollte die Dinge in meinem Leben gerne "kontrollieren". Das war sehr anstrengend und führte letztlich zu vielen Verkrampfungen - in Geist und Körper. Außerdem führt es zum Verlust von Humor. Etwas erzwingen zu wollen - ist einfach harte und oft fruchtlose Arbeit - und führt zu nichts. Auch das Erzwingenwollen von "Vorstellungen" - wie etwas sein sollte - ist einfach nur müßig und klappt nie, wenn es nicht ohnehin an der rechten Zeit dafür ist. Also viel Energieaufwand - für nichts.
Zu wissen, daß man nur sehr wenig unter Kontrolle hat im Leben - ist gar nicht so schlimm. Denn: Es funktioniert ja trotzdem .... jedenfalls genau so lange, wie es soll - und bleibt spannend.
Oder so: In einem halben Jahrhundert durfte ich immer mal wieder staunen - daß immer zur rechten Zeit die rechte Lösung auftauchte. Zwar dachte ich schon oft - sie sollte bitte früher kommen .... damit ich mich "sicherer" fühlen kann. Aber da lacht einen das Leben einfach aus. Von wegen "Sicherheit".
Inmitten aller Unsicherheit daauf zu vertrauen - daß alles bestens ist, wie es ist - ist die angenehmere Übung.
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