Dienstag, 14. Januar 2014

Das leere Haus gegenüber ....

... steht für mein langjähriges Baustellen-Trauma.
Der alte Mann und sein Hund sind weg. Sie sind ins Nachbardorf gezogen - glücklich und zufrieden. Ich verabschiedete mich letzte Woche noch - von diesem mir eigentlich Fremden, der aber doch jeden Morgen irgendwie da war - weil er halt gleich gegenüber wohnte und auch immer früh auf war. "Gewohnheits-Augenblicke"  eben. "Ach ja, der ist auch schon wieder am Start". Nu isser weg .... nach über dreißig Jahren in dieser Wohnung.
Staunte noch letzte Woche beim "Abschiedsgespräch" - wie seine Augen funkelten. Und dachte bei mir sowas wie "Wenn Du in seinem Alter noch so lebendg und vital sein solltest - kannst Du Dir nur gratulieren!"

Komisch - wie Mensch manchmal die lapidaren "Gewohnheiten" vermißt. Sowas wie diesen alten Mann, der an jedem frühen Morgen drüben am Start war - und unermüdlich unterwegs mit seiner alten, hübschen Hündin.

Heute stellte ich fest - kein Grund für ein erneutes Baustellen-Trauma. Die haben da gearbeitet und grundrestauriert - aber hier kommt kaum etwas davon an. Hallelujah! Immer wieder - viele alte Geschichten, die sich melden - auf die ein oder andere Weise - und dann doch endlich verabschiedet werden dürfen. Danke!

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