... Überraschende Kartenziehung am Morgen.
Nicht nur meine Lieblingskarte gleich unerwartet am Anfang -
sondern so ein feiner Satz - aus drei Karten.
Passend zum Stier und zur Venus, die sich gerade ankündigen:
Die Herrscherin
Macht
Frieden.
Ein feiner Morgenspaß und schöner Einjahres-Gruß zum Hiersein.
Habe eben mal neue Blümchen eingesetzt in die "Begrüßungskübel"
vor der Tür - hoffe, die schaffen es.
Natürlich in meinen - kräftigen - Lieblingsfarben.
Und natürlich - auch Stiefmütterchen dabei - die kleinen - eigentlich ja alles Veilchen.
Die schauen immer so nett - aus sich heraus.
Noch schöner - niemand kam und ich konnte das ganz für mich alleine bzw.
zusammen mit diesen kleinen Pflänzchen und in Frieden tun.
Heute nachmittag, als ich mal kurz einbremste beim Laden in der Kolonie -
war ich sehr irritiert über den Preis für die Pflanzen.
Scheint uns Menschen nicht mehr allzu viel wert zu sein -
ich erstand 2 x 10 Pflänzchen und eine einzelne Schönheit -
für schlappe 3,11 Euronen.
Weniger also - als ein BigMäc mit Pferde- und/oder Hundefleisch ....
Überall blüht und sprießt es wie wild.
Löwenzahn-Sonnenblüten schießen durch dicken Asphalt.
Morgen hole ich mir welche - zum Verzehr - bevor wieder gemäht wird.
@ Manuela - ich will eine Wiese mit Wildblumen ....
Und ein Paradies - für Brennesseln und Giersch.
Und noch viel mehr - was sich so unbändig und freudig dem "Kochhaus" schenkt.
8 Kommentare:
ja, mein freund michael schwärmt von permakultur. ein anderes wort für das, was es schon immer (früher) gab.
wachsen lassen, sich ergänzen und gegenseitig befruchten, schützen und gedeihen.
hast du mal gelesen: "Die Kunst, frei zu sein" von tom hodgkinson?
allerdings, das land wird knapp. viele kommen auf diese idee.
mein o.g. freund war mit dem fahrrad in der schweiz kürzlich und hat alternative WGs unter die lupe genommen. der reisebericht steht noch aus. ich bin gespannt.
m.
"ja, mein freund michael schwärmt von permakultur. ein anderes wort für das, was es schon immer (früher) gab.
wachsen lassen, sich ergänzen und gegenseitig befruchten, schützen und gedeihen."
Genau - so hab ich´s auch im Sinn. Und hörte dazu von Fachmenschen = solchen, die selbst was davon verstehen und für mich scheinbar nicht zu bewältigende Flächen mühelos bewirtschaften - das sei was für "faule GärtnerInnen" - weil es ich eben selbst befruchtet, pflegt und hegt, wie Du ja schreibst.
Nein, das Buch kenne ich nicht.
Aber ich bin gespannt auf den Reisebericht Deines Freundes.
In die Schweiz zu gehen - wäre für mich auch in Ordnung (nur die Schweizer haben derzeit genug von den zuwandernden Deutschen).
Mittelmeer geht auch - eventuell sogar Russland - ich bin da sehr flexibel.
Nur die USA, China und Japan - dürfen es nicht sein.
Laß doch bitte hören von den Erlebnissen des Schweiz-Erkundenen. Oder - von Deinen Erkundunngen bezüglich der Dörfer "drüben" in Deiner ehemaligen Heimat.
Liebe Grüße, Sati
ist ja super und was für ein einvernehmen: usa, china und japan kommen für mich auch so was von gar nicht infrage.
eigentlich würde ich in deutschland bleiben. es reizt mich aber auch Österreich, Portugal.
ich werde micha bitten, den bericht gleich schriftlich zu verfassen.
schaunmermal.
m.
Ich grüße Euch jedenfalls vom Bergbauernhof- ohne Permakultur.
Nur mit Kühen, Katzen, Dackel, Apfel & Birnenbäumen. Und natürlich naturtrübem Apfelsaft und familiär gekochter bäuerlich- deftiger "Hausmannskost". Fast ohne "Chemie"....;-))
Eure Pläne sind ja ziemliich weitreichend. Und irgendwie auch radikal.
Astrophil
PS: im Kaffeehaus bedient mich hier eine zugereiste ehemalige "Ostdeutsche". Und beim Freibad im Ort führt seit 3 Jahren eine Thailänderin das Zepter..;-))
@ Manuela - fein, freue mich drauf.
Denke übrigens - das inwischen viele Menschen solche Träume haben.
Ich würde auch - zwei drei Tage - über Land fahren und die Nachbardörfer beliefern - vergaß ich noch, zu ergänzen.
Diese totgelegten Dörfer ohne Infrasruktur - mit einigen verbliebenen Restbewohnern. Servicemobil - als Treffpunkt und Einholort von Gemüse-Kostbarkeiten, leckerer Marmelade und frischem Brot .... und ein paar nützlichen Kleinigkeiten.
Gerade heute morgen noch ein schönes Feature dazu gehört im Radio, hier der Hinweis:
http://www.wdr5.de/sendungen/tiefenblick/s/d/21.04.2013-07.30.html
Und hier zum Nach-Hören:
http://www.wdr.de/radio/home/hoerspiel_feature/feature_rueckblick.phtml
Träumen ist - erlaubt - und eine Voraussetzung überhaupt - für Jegliches.
Jetzt schau ich mal nach Deiner Buchempfehlung oben.
Liebe Grüße, Sati
@ Phil - klingt nach Urlaub und wie Musik in meinen Ohren.
"Nur mit Kühen, Katzen, Dackel, Apfel & Birnenbäumen. Und natürlich naturtrübem Apfelsaft und familiär gekochter bäuerlich- deftiger "Hausmannskost" - also alles, was glücklich macht.
"Eure Pläne sind ja ziemliich weitreichend. Und irgendwie auch radikal."
Im Grunde - wäre es doch vielmehr ganz einfach.
Es braucht halt - ein paar Menschen, Kühe, Dackel, Esel, Pflanzen und ein Stück Land - ein paar Häuser (kann man ja wieder aufpeppeln ...), die rechte Zeit und ein wenig Glück.
Manche moderne Kochrezepte - die niemand braucht - haben viel mehr Zutaten.
Oder anders gesagt:
Die Sehnsucht nach einem "einfachen" Leben - allerdings voller Fülle.
Mein derzeitiges Leben - gestaltet sich nur scheinbar "einfach" - es ist im Grunde überhaupt nicht einfach - nur schlicht. Schlicht - sparsam bis - neuerdings schon karg. Um scheinbare Notwendigkeiten zu bedienen - die lediglich den Fortgang aufrechterhalten. Und nicht mal mehr das.
Da gefällt mir der Traum vom echten "einfachen" Leben - einfach besser.
Gehab Dich allerwohlstens an dem schönen Ort - ich freue mich mit.
Du könntest ja vielleicht mal so einen hausgemachten Palatschinken für mich mit essen .... köstlichst.
Liebe Grüße - besonders auch an den Dackel (ehemals Kindheits-Lieblingshund - weil so herrlich störrisch), Sati
Nun, ich will ja nicht - wieder einmal den "Miesmacher" spielen. Aber ihr beide stellt Euch - so meine Beobachtungen - das "einfache Leben" - vielleicht doch etwas zu "einfach" vor....;-)
Als Städter im "Kurz- Land - Urlaub" - ohne Verpflichtungen - kann man leicht schwärmen. Aber meine Zwillingssonne (samt astrologischem "individuellen Zubehör") nimmt halt ALLES auf.
Und die Arbeit der Bauern ist wirklich sehr hart. Mit sämtlichen Facetten. Eigentlich rund um die Uhr (manchmal nur 2 Stunden Schlaf). Und selbst eine "Videokamera" im Stall bei den hochträchtigen Kühen, kann nur "Hilfe" sein. Um rechtzeitig beim Kälberwurf eingreifen zu können.
Also...ich möcht's nicht machen (müssen). Und Palatschinken esse ich nicht. Lieber was Deftig - Fleischliches - samt Beilagen..;-))
Liebe Grüße
Astrophil
PS:
Derzeit gibt es 12 Haus- Hof- Katzen mit allerlei guten Plätzen und Refugien. 100 % Freigänger mit Haus- Wirtshausschank- Verbot. Wird von ihnen auch eingehalten. Alle unverwechselbare Individualistinnen. Mussten jedoch diesen Winter kastriert werden. Um nicht eventuell weitere 100 zu produzieren.
Mäuse hingegen gibt's dort wirklich keine...;-))
Nö nö - keine Romantik.
Recht hast Du:
Viel Arbeit - wenig Romantik!
Aber - ich sprach ja auch von Sehnsucht - das ist was Anderes - als "Romantik".
Mein "Lebens-Aufenthalt" in einem großen Seminarhaus einst - als schaffendes Personal, im Nachghang zu vorhergehenden "romantischen" Jahren als Gästin - hat mir die allerletzte Romantik ausgetrieben - falls überhaupt eine vorhanden war. Oder schon vorher - eine Weile als "Kneipenbetreibende" - das ist auch ganz anders, als vor dem Tresen zu sitzen.
Is scho recht ..... halte mich eh nicht für sonderlich "romantisch". Und meine Mitmenschen - können das vermutlich bestätigen.
Es geht einfach - um eine andere Qualität. Banal - wenn es schon sein muß, um drei, vier oder fünfe in der Früh den Arsch aus dem Bett zu heben - und am Abend nichts mehr vom Tage übrig zu haben - dann soll es doch bitte - über Tag - eine gewisse "Erfüllung" mit sich bringen.
Schade - mit dem Palatschinken. Muß ich mir halt selbst einen zubereiten hier.
Küss und berieche mir wenigstens alle Katzen - die riechen so gut - mit Gruß von Sati
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