... und schon wirst Du reichlich beschenkt. Mußt Du aber aufpassen - klappt meistens nicht, wenn man´s extra so machen will. Mit köstlichsten selbstgemachten Köstlichkeiten - nichts Besseres als das! Habe jetzt selbstgebackene Kekse und eingelegte Früchte und Gemüse im Haus, an denen ich mich noch lange erfreuen kann. Dazu freundschaftliche Gespräche, die der Erinnerung ans Wesentliche dienen. Und einen Glückswunsch, bleibend, wenn der Besuch wieder weg ist, auf Papier, der einen jeden Tag grüßt. Das ist wie ein reinigendes Bad. Danke.
Übrigens - mag ich diese Zeit. Also die "zwischen den Jahren". Ich mag sie, weil es auch im Außen mal etwas ruhiger wird - wenn endlich die Geschäfte ihre Türen schließen - und sofern nichts "dazwischenkommt", wie beispielsweise an Heiligabend bei Leuten in der Siedlung, als der Notarzt kommen mußte. Oder bei den beiden Autofahrern auf dem Supermarkt-Platzplatz, deren Bleche beim Ausparken ineinanderkrachten. Oder gestern abend auf dem Spielplatz, als eines der Kinder schrie wie am Spieß - und ich nochmal die Jalousie und das Fenster öffnete, um mich akustisch zu versichern, daß es nicht gerade fürchterlich von irgendwem verprügelt wird ... Ich mag sie wohl auch - weil ich nichts mehr erwarten muß - niemanden beschenken und niemanden besuchen muß. Können schon - aber halt nicht "müssen". Ich mag sie auch, weil man während eineinhalb Stunden Spaziergang nur wenige hektische Menschen und einige wenige ruhige trifft. Sogar solche, die mit selbst wandern. Jedenfalls war´s diesmal so.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen