Allein - werd´ ich nicht viel ändern können. Am Wahnsinn in der Welt. Und doch - muß ich allein beginnen oder weitermachen, schauen, was meine Anteile/Beiträge sind. Der Wahnsinn wird wohl noch eine Weile weitergehen, aber vielleicht ändert sich auch schon längst was. In den Köpfen und Herzen der Menschen. Manchmal sieht es danach aus, hört es sich so an. Muß aber immer wieder bei mir selbst gucken ... was meine Träume sind. Und wie ich mir die Welt erträume. Komme ich in Berührung mit meinen eigenen Albträumen - darf ich mich von nun ab ernstlich fragen, ob ich nicht endlich neu träumen möchte. Hier spielt es keine Rolle, ob ich in der Nacht oder am Tage träume. Der Unterschied ist schon länger verwischt und wird immer unklarer. Vielleicht gibt es solchen ja gar nicht wirklich - und ich habe auch diesen einfach nur ein paar Jahrzehnte lang geträumt? Immer öfter scheint es mir so - was bedeuten würde, daß auch "ich" es war, die die alten Dämonen gefüttert hat. Unangenehm .... aber durchaus "realistisch". Es braucht also dringend eine Nahrungsumstellung. Zunächst im Geistigen, in dem, was der Geist so produziert. Im Traum neulich fand ich mich im Metzgerladen. Totes Fleisch überall, teilweise gefroren. Nicht nur in und auf der Theke, sondern auch der Boden völlig mit totem Fleisch bedeckt. Trat drauf, als ich beim Metzger meine Wünsche äußerte. Und staunte nicht mal. Fand mich dann wieder - mit ein paar rohen Fleischstücken in den Händen - die nannten sich vordergründig "Steak" oder "Schnitzel". Stanken schon ein wenig nach Verwesung und wabbelten so vor sich hin, fühlen sich nicht gut an - kalt, verwesend und schwabbelig eben. Ekel kam auf - vor Nahrung, die keine ist. Und endlich Verwunderung - in totem Fleisch zu stehen, als sei es völlig normal. Das war ja nur ein Traum, dachte ich noch im Traum. Aber dann fiel mir ein, daß es doch kein Traum ist. Jeden Tag, wenn ich wach bin, gibt es ja weiterhin viele Metzgerläden. Mit feist-freundlichem Verkaufspersonal und der Frage "Was darf´s denn sein, Frau Dings?"
Das Fleisch unter den Füßen - in das ich im Traum einfach reintrete - war vielleicht Menschenfleisch. Wen kümmert´s? Und wer macht die Unterschiede zwischen Fleisch und Fleisch? Kühe, Schweine, Ziegen, Geflügeltes, Pferde und Esel fressen - gilt als völlig normal im Tagtraum. Katzen-, Hunde-, Rattenfleisch oder das von Schlangen beispielsweise - gilt aber nicht als fein. Also im Tagtraum - in diesen Breiten desselben. Im Nachttraum gab´s eigentlich keinen echten qualitativen Unterschied - zwischen totem Fleisch und totem Fleisch. Geschlachtet - war halt geschlachtet.
Werde mich also - im kommenden Jahr viel mehr mit dem Träumen beschäftigen - Tag und Nacht.
Und mich darin versuchen - immer wieder innezuhalten - wenn ich mich wieder einmal dabei erwische, den alten, ewig hungrigen Dämonen Futter zu geben. Will mich auf die Suche nach neuen Träumen machen. Neue Traumräume öffnen. Den Geist mit andrem Futter nähren. Mal schaun - ob´s klappt. Einen Umträum-Versuch ist es wohl wert. Und an der Konzentration - Aufmerksamkeit - kann ich arbeiten.
Yemaya ... Wasser - Traumwasser
2 Kommentare:
Ja, Umträumversuche sind gestattet.
Aber ob sie helfen ?.
Den vielgerühmten "Weihnachtsfrieden" gibt es so oder so nur im eigenen Inneren...
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Bei uns krachen schon die "Monster - Böller" tagelang. Das geht jetzt durch bis zum 6. Jänner....
Und in Amstetten, einer niederösterreichischen Kleinstadt, gab es heute 3 Brandanschläge auf katholische Kirchen...
Astrophil
"Der Wahnsinn wird wohl noch eine Weile weitergehen,"
Und was wird dann sein? Und was wird mit Dir sein?
Liebe Grüße bei Ochs und Esel
Mundanomaniac
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