In der jüngsten Zeit geschah es, daß eine relative Netz-Abstinenz einsetzte.
Ich geniesse es einfach und finde es höchst interessant, wie wenig ich "wissen" muß - ich weiß es ja eh
An manchen Tagen bzw. Abenden blieb das Gerät einfach aus. Wollte nicht noch mehr Informationen über dies und jenes, was in der "Welt der Anderen" so alles geschah und geschieht. Brauche Abstand von der allgegenwärtigen Reizüberflutung. Mein Hirn hat einen akuten Überladungszustand erreicht. All die unverdaulichen Informationen verwirren mehr, als daß sie mich "weiter" geschweige denn, "zu mir bringen".
Natürlich bin ich als Zwillingssonne dennoch informiert über allzu vieles, was ich gar nicht mehr wissen will.
Das liegt in der Natur des zwillingssonnen-gegebenen Beobachter-Naturells, welches mal eben so die Geschehnisse registriert.
Ich bemerke aber immer intensiver, daß es mir nicht hilft, etwas zu "wissen", was ich gar nicht wissen will. Zwar heißt es, Wissen sei Macht, doch sage ich auch, "Wissen" macht dumm.
Alles, was je von Menschen "gewußt" wurde - hat sich nach minimaler planetarer Zeit komplett relativiert - und dann kam wieder anderes, "neues Wissen", welches bestrebt war, das vorhergehende lächerlich und unwert zu machen. Und auch dieses "neue, fortschrittliche Wissen" - wurde seit je her und wird imm er wieder über den Haufen geworfen werden und worden sein, binnen weniger Jahre. Oder in unseren Zeiten schneller. Jedenfalls gefühlt schneller. Immer schneller. Daher gibt es ja auch in dieser irrsinnigen Menschheitsperiode solche debilen Auswüchse wie "Wachstumsbeschleunigungsgesetz" u.v.m. Gilt wohl auch für völlig unergründete Phänomene wie Zellwucherungen, die einfach mal zusammenfassend "Krebs" genannt werden.
Und damit komme ich mal zu meinem "astrologischen Assistenten" - das ist nämlich der Krebs.
Der wird mir immer öfter die alte Frage stellen, die da wie eh und je lautet: Was ist denn wirklich wichtig?
Was ist wichtig- wenn Du auf einmal nackt da stehst, ohne Maske, ohne Schutzhülle. Die nackte Haut offenliegend, komplett verletzbar. Was ist dann wichtig?
Die Astrologen erzählen davon, daß ein Mensch in seiner zweiten Lebenshälfte (wer weiß schon, wann die angefangen hat?) auf die Themen seines Aszendenten zugeht.
Meine Frage bleibt also - egal unter welchem Stern - Was ist wirk-lich wichtig in dieser Ecistenz, in der ich völlig nackt und schutzlos bin?
Ich habe dazu viele Antworten - und alle haben sicher nichts mit Geld, Politik, Europa, Fukushima oder sonstigem Zeugs zu tun.
Die Nackttheit zeigt sich auch dadurch, daß ich eigentlich ganz andere und banale Dinge aufschreiben wollte - und dann kommt dies ....
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