Wer ernsthaft dem Medienhype glaubt, es ginge um die HaitianerInnen auf Haiti, der hat sie für mich schon lange nicht mehr alle Sinne beisammen.
Wenn man jetzt "Haiti" googelt auf Google-News, erhält man aktuell
945 Meldungen ... vor ein paar Tagen wußte kaum jemand aus den dekadenten Regionen, wo Haiti überhaupt liegt.
Diese mediale Emotionalität erinnert mich an die vielen sich auf Knopfdruck öffnenden und schließenden Herzen der TV-Zuschauer für Tibet vor der Olympiade - das ging ja auch schnell vorbei. Wieso tun uns jetzt die Haitianer anders leid als die Afghanen oder die Menschen, die unter Einsatz von massiver Gewalt und mit Billigung der meisten westlichen Staaten im Ghaza-Streifen einkaserniert sind und unter Hunger, Durst u.v.m. leiden?
Natürlich ist nichts verkehrt am Mitgefühl - doch wie sind bitte genau die Kriterien für die Selektion desselben? Wer hat unser Mitgefühl verdient und wer nicht - und worum genau geht´s denn wirklich hier?
Eine "Haiti-Gala" bei Frau Will - die blondgefärbte Christiansen meint allen Ernstes, man höre ja gar nichts von den Kubanern, wo die wohl wären .... tja, da muß sie mal im Netz lesen, und zwar die nicht-zensierten Nachrichten aus Südamerika z.B. Den Kubanern geht es fast so dreckig wie den Haitianern vor dem Erdbeben ... die haben nicht mal Brot zum Fressen und leiden unter Kälte - die Häuser der meisten Kubaner stürzen übrigens auch ganz ohne Erdbeben ein, weil alles marode ist. Trotzdem hat Kuba sofort Ärzte und Helfer ins benachbarte Haiti geschickt, die arbeiten vermutlich einfach, ohne das hinderliche Medienspektakel, welches die USA und die Europäer veranstalten. Zugute halte ich ihr ihre Direktheit bezüglich der Themen Organ- und Kinderhandel auf Haiti, schon lange vor diesem Erdbeben. Diese Armen haben eben keine "Lobby" und sind völlig schutzlos - überall auf dem Planeten.
Die nach dem Erdbeben noch übrig gebliebene Bevölkerung Haitis wird von einem Großteil der arroganten westlich-"christlichen" Medien noch zusätzlich verraten und verbraten. Leute, die keinen Schimmer haben, wovon sie da überhaupt reden, bringen den Begriff "Voodoo" ins Spiel, als seien die Menschen auch noch selbst "schuld" an ihrem ewigen Elend, weil sie zuviel "gehext" haben ... Lernt erst einmal, was Voodoo überhaupt ist und wie es praktiziert wird - bevor Ihr euch ein Bild malt und über "schwarze Magie" redet. Letztere ist übrigens ganz sicher mit im Spiel seit Jahren, aber auf der anderen Seite der Medaille, dort, wo sie niemand vermutet.
Die überlebenden Menschen von Haiti werden in den Medien angeprangert zu plündern, zu rauben, zu lynchen, zu morden ..... die Sicherheitslage ... blablabla. Was würde ich wohl machen, wenn ich ohnehin nichts besitze und vor Hunger und Durst schwer traumatisiert zu sterben drohe? Hmmmh, laß mal raten ... vielleicht mit der letzten Kraft noch versuchen, etwas zu essen oder zu trinken zu erwischen?
Die HaitianerInnen werden als unfähig und unmündig präsentiert, als zu blöde, ungebildet und nicht in der Lage, für sich selbst zu sorgen - deshalb hat jetzt Amerika den Flughafen und gleich das ganze Land mal eben übernommen - und sie haben schon angekündigt, daß sie dort in den kommenden Jahren auch bleiben werden.
Das ist eine glatte Übernahme!
Nochmal: Das ist eine glatte Übernahme, innerhalb von wenigen Stunden und ohne die geringsten Einwände anderer Staaten - Haiti hat ja schon lange keine Kraft mehr aus sich heraus - und diese "Übernahmetechnik" ist ziemlich neu in der Geschichte der Menschheit.
Gerüchte kursieren im Netz, das Erdbeben sei ein künstlich erzeugtes, denn mit der Technik von "Haarp" ist das alles machbar. Es ist in der Tat viel mehr mit Einsatz von perfider Technik machbar und diese wird von den Militärs des Planeten fleissig weiterentwickelt und dann natürlich auch eingesetzt, denn wozu sonst ist sie da? Sicher werden wir in Kürze noch einiges mehr dazu erfahren. Beweisen - kann ich das nicht, habe auch gar nicht die Absicht, ich höre hier einfach auf mein Bauchgefühl und zwar unter gleichzeitiger Betrachtung vieler Ereignisse der vergangenen Jahre und Jahrzehnte sowie unter Berücksichtigung der Tatsache, daß die Militärs gerne die Unterstützung von "Hellfühligen" und anderen sonst als "esoterische Spinner" abgekanzelten Medien (also jetzt die anderen Medien - interessante Wortverwandschaft übrigens) in Anspruch nehmen.
Die Menschen in New Orleans sitzen übrigens bis heute zum größten Teil in ihren Trümmern und warten auf die versprochene Hilfe seitens der Regierung-Bush ... übrigens: Der überwiegende Anteil der Menschen in New Orleans ist dunkelhäutig. Und damit das nicht mehr so auffällt, gibt es jetzt diesen Obama.
Haiti gilt als erwünschter Standort der USA in Sachen Kriegsführung gegen Chavez und andere südamerikanische Rebellen-Naturen, die von jeher niedergewalzt wurden, auf verschiedenste Art. Auch als militärische Basis für andere Militärschläge, aktuell hört man viel von Iran und Jemen als Ziel, soll es sich hervorragend eignen. Und es liegt direkt rechts neben Guantamo, Kuba. Kuba zu übernehemen - wäre aufgefallen, da waren sie schon zu lange heiß drauf. Nun haben sie unter dem Vorwand humanitärer Hilfe erstaunlich schweres Kriegsgerät nach Haiti verbracht, es sah fast so aus, als wäre bereits alles am Start gewesen - und der Ruf nach noch mehr Militär und Polizei auf der Insel ertönt, angeblich wegen der bösen, plündernden Haitianer. Überlegt doch mal logisch: Wo es nichts gibt, also auf Haiti, da kann man auch nichts plündern!
Hier gibt es einen sehr aufschlußreichen Artikel dazu, wie in den vergangenen Jahren die Selbstbewirtschaftung der Menschen mit Grundnahrungs- und anderen Lebensmitteln in vielen armen und ärmsten Ländern des Planeten systematisch zerstört wurde, um sie einerseits unselbstständig und somit erpressbar bzw. aktuell sogar komplett besetzbar zu machen (unter dem Deckmäntelchen der chrtistlichen Nächstenliebe!) und natürlich, um fette Gewinne einzufahren. Die Lebensmittelpreise für die Grundnahrungsmittel der ohnehin Armen steigen in den vergangenen Jahren massiv an und verdienen tun die immer Gleichen an den Börsen.
Speziell zu Haiti gibt es mitten im Text einen Abschnitt mit dem Titel "Die Rolle der USA in den Hungerrevolten von Haiti" - Untertitel: "Vor dreissig Jahren produzierte Haiti allen Reis, den es brauchte. Was ist geschehen?"
Ich beziehe mich hier übrigens in meinen persönlichen Beobachtungen ausdrücklich auf die machtpolitischen Drahtzieher und meine nicht die wirklich engagierten, hilfsbereiten und -willigen Menschen vor Ort, die sich tatsächlich zu Gunsten ihrer Mitmenschen einbringen wollen unter schwersten körperlichen und psychischen Bedingungen.
Allerdings meine ich, daß wir hier alle mal unseren Verstand benutzen sollten, um die Motive für den "selbstlosen Einsatz der USA" und ihren Helfershelfern samt sofort durchgestarteter Medienindustrie zu durchschauen (momentan Versprechungen in Höhe von knapp 700 Millionen Dollar von den USA für Haiti und heute gut 300 Millionen Euro seitens der EU - wie bitte? für die Menschen auf Haiti? Wer´s glauben kann, der scheint mir gesegnet mit .............. (Doppelklammer: den Segen bitte selbst eintragen)).
Ein beherzter Radioreporter berichtete am Wochenende auf einem Sender von den Haitianern im Katastrohengebiet, die außergewöhnlich ruhig und solidarisch seien und einfach ihr Möglichstes tun, um Überlebende zu bergen. Diesem sei gedankt, daß er nicht nach Sensationen heischte sondern berichtete, daß die Einheimischen rund um die Uhr mit bloßen Händen in den Trümmern graben und tun, was sie können.
Ich frage mich seit Tagen, was das Zurückhalten und Organisieren von Hilfsgütern an zentralen Sammelstellen soll - wenn doch überall Hungrige und durstige Mäuler offenstehen und Nahrung zum Überleben brauchen? Wollen die das vielleicht solange vor Ort organisieren, sortieren, katalogisieren und für die Spender dokumentieren, bis die Ware verdorben ist? Die Leichen werden übrigens nicht katalogisiert und dokumentiert. So schnell es geht raus mit dem Zeug an die Menschen wäre doch angebracht, statt irgendetwas auf dem Flughafen festzuhalten zwecks "Perfektion und größerer Gerechtigkeit bei der Verteilung".
Und bitte, was heißt schon "Plündern" in solcher Lage? Dem zivilisierten, degenerierten Christen-Westler scheint selbst hier der "Schutz von Eigentum" über alles andere zu gehen.
Es ist so, wie es schon immer war: Die Herrenmenschen landen an, um eine Handvoll der minderen Rassen mit Brotkrumen zu bedenken - nachdem man sie vorher viele viele Jahre bis aufs Allerletzte ausgepresst hat. Haiti - zeigt so vieles über unsere kollektive Haltung auf.
Und Haiti - ist vielleicht eine Art Prototyp einer neuen Form von Kriegsführung mithilfe von "Haarp" und Co. - so perfide, daß es niemand glauben will. Die meisten bekommen es nicht einmal mit ...
Übrigens habe ich auch das Gefühl, "irgendwie ein Stück weit paralysiert zu sein", wenn ich diese Berichterstattung beobachte. Genauso paralysiert fühlte ich mich am 09.11.2001, als ich die ersten Bilder der einstürzenden Zwillingstürme im Fernsehen sah. Irgendwas stimmt nicht damit. Irgendwas steht nicht im Verhältnis zu dem, was sonst auch noch alles auf diesem Planeten geschieht und selten jemanden von uns berührt. Ich kann es nicht anders oder genauer sagen, als daß diese weltweite-medial-ausgelöste "Massenparalyse" ein ganz seltsames energetisches Feld kreiiert ... welches einen zu absorbieren versucht. Vorsicht und Obacht sind angebracht.
Mein Mitgefühl gilt den mehrfach geplünderten und zu Unrecht verschrienen Menschen auf Haiti ...
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen