.... haben es mir schon immer angetan. Sie berühren die Seele und das Herz und noch viel mehr, alles, was verborgen liegt und soviel Kraft hat. Sie sind eben einfach magisch.
Und sie erinnern mich an früher, vor ein paar Tausend Jahren, als wir alle noch peppig drauf waren, was die Musik und die Rhythmen - für Mutter Erde und die Götter - betrifft. Göttermusik ist nämlich nie langweilig oder gar zurückhaltend, dafür aber sehr lebendig.
Ich wünsche uns also allen ein göttliches, lebendiges und glückliches Jahr 2010 mit viel archaischer Musik und ebensolchem Tanz zur Feier des Lebens und der Wunder unserer Existenz - mögen wir uns alle auf unsere kraftvollen Ursprünge be-sinnen und dem uns umgebenden Universum unsere Ehrehrbietung erweisen - durch Freude, Wohlwollen und Großzügigkeit.
Zur Einstimmung habe ich archaische Musik aus nördlichen Gefilden verlinkt ... und zu Beginn hier ein kleines Interview mit Mari Boine, die Interessantes zum Thema Kultur, Sprache & Gehirnwäsche, zu Musik & Wurzeln zu sagen hat.
Diese Weisen aus Finnland erinnern teils an (süd-) afrikanische Gesänge und Rhytmen wie hier, wo die drei jungen Frauen gut Power geben, obwohl sie doch eher "artig" und nicht eben wild aussehen.
Oder hier, Gjallarhorn heißen die und haben sehr harmonisch ein Didgeridoo sowie eine Mbira eingebaut in die zauberhaften Gesänge -auf schwedisch, für Suvetar die Göttin der Südwinde und des Sommers
Nochmal schöner, glasklarer finnischer bzw.lappländischer Sami-Gesang mit schönem Beat
Selbstgesungenes mit Elektronic-Sounds gemischt .....
"Eis-Percussion" gibt´s auch - was es alles gibt - ein norwegischer Perkussionist namens Terje Isungset und seine Kollegen vom "Icicle Orchestra" machen Musik auf aus Eis gefertigten Instrumenten (auch Blasinstrumente aus Eis) - die sie nach dem Wegschmelzen zwangsläufig wieder der Natur zurückgeben ... und mit dem Stimmen ist man von der Wetterlage abhängig, je wärmer desto mehr schmilzt es und entsprechend tiefer werden die Töne.
Noch mehr warme Eismusik-Töne "Moon Magic"- noch ein Beweis, daß Musik von den Göttern gemacht ist, daß es eine solche Sprache gibt, die uns mit den unsichtbaren Welten verbindet. Der Sound des Eises ist erstaunlich warm - und eine Verwandschaft mit anderen perkussiven Götterklängen wie Ballaphon, Mbira, Udu u.v.a. ist unüberhörbar.
Und hier noch die kraftvolle, wilde = archaische Musik von "Mariana Sadovska & Borderland" - die singt russisch & phantastisch - die touren gerade im Land - ist sicher mal ein anderes Konzerterlebnis.
Was all diesen alten Klängen gemein ist - sie sind zwar sehr alt, doch lassen sich alle wunderbar mit Jazzelementen bereichern. Die GötterInnen lieben den "archaischen Jazz" (nicht den kopflastigen, nein, den für den für Herz, Bauch, Unterleib und Beine ... ), sie haben ihn ganz sicher erfunden. Ja. Ganz sicher!
Gehört habe ich vieles auf WDR3 in der Sendung "Musikkulturen" in den vergangenen Wochen, auch schöne norwegische Gesänge, teils mit sehr rhythmisch gespielten Fideln - das klingt ganz anders als "gegeigt". Wie schon erwähnt: Lebendig eben. Und wild!
Die jeweiligen Musiklisten zu den Sendungen (immer Sonntags, 16 Uhr) sind abrufbar im Netz. Lohnt sich, dem nachzuhören ...
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